Vorträge und Lesungen
Nicholas Ofczarek & Tamara Metelka lesen Thomas Bernhard: „Meine Preise“ in Burghausen
- Wann
- Fr, 4. Dezember 2026, 19:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Burghausen
Ankersaal - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Kulturbüro Burghausen
Kein Schriftsteller hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich so polarisiert wie Thomas Bernhard (1931-1989). Sprachmächtig, kompromisslos und stets zum Skandal bereit, hielt er seinem Land und dem Kulturbetrieb ebenso gnadenlos wie amüsant den Spiegel vor - und wurde dafür international gefeiert und in mehr als 40 Sprachen übersetzt.
In seiner autobiografischen Prosa »Meine Preise« zieht Bernhard eine satirisch-ironische Bilanz der ihm verliehenen Auszeichnungen - und der grotesken Rituale ihrer Verleihung. Das lustigste und schärfste Kapitel dieses Buches ist dem Eklat um den Österreichischen Staatspreis 1968 gewidmet und ging in die Literaturgeschichte ein.
In ihrer szenischen Lesung präsentieren Burgtheater-Star Nicholas Ofczarek und seine Frau und Kollegin Tamara Metelka mit Bernhards Schilderung der skandalträchtigen Preisverleihung eine messerscharfe Studie über das spannungsreiche Verhältnis von Kunst und Politik voller Witz, Polemik, literarischer Brillanz und radikaler Ehrlichkeit.
Am Akkordeon: Vlad Cojocaru
© Ingo Pertramer Quelle: Veranstalter
In seiner autobiografischen Prosa »Meine Preise« zieht Bernhard eine satirisch-ironische Bilanz der ihm verliehenen Auszeichnungen - und der grotesken Rituale ihrer Verleihung. Das lustigste und schärfste Kapitel dieses Buches ist dem Eklat um den Österreichischen Staatspreis 1968 gewidmet und ging in die Literaturgeschichte ein.
In ihrer szenischen Lesung präsentieren Burgtheater-Star Nicholas Ofczarek und seine Frau und Kollegin Tamara Metelka mit Bernhards Schilderung der skandalträchtigen Preisverleihung eine messerscharfe Studie über das spannungsreiche Verhältnis von Kunst und Politik voller Witz, Polemik, literarischer Brillanz und radikaler Ehrlichkeit.
Am Akkordeon: Vlad Cojocaru
© Ingo Pertramer Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Di, 24. Februar 2026 um 19:27 Uhr