Kunst

Osterausstellung: Was bleibt. Pirmin Wilhelm.

Wann
So, 5. April 2026, 13:00 - 18:00 Uhr
Weitere Termine
Wo oder WAS
Lahr
Galerie am Sulzbach (Sulz)
Kunstausstellung Ostern 2026
Vom 3. bis 6. April 2026, von Karfreitag bis einschl. Ostermontag. Kunstausstellung - Pirmin Wilhelm in der Galerie am Sulzbach.

Titel der Ausstellung: Was bleibt...
Öffnungszeiten:
3. bis 6. April 2026 jeweils 13:00 bis 18:00 Uhr.
Danach gibt es die Möglichkeit die Ausstellung
nach Vereinbarung zu besuchen.

Was bleibt...
Die Bilder von Pirmin Wilhelm lassen sich als kritische Reflexion unserer gegenwärtigen Lebensrealität lesen. In einer Zeit der Reizüberflutung, Beschleunigung und Oberflächlichkeit entwickeln seine Arbeiten eine Bildsprache, die sich dem schnellen Konsum und dem Anspruch des scheinbar Perfekten bewusst widersetzt. Sie entlarven die Brüchigkeit gesellschaftlicher Fassaden, die Stabilität und Makellosigkeit suggerieren, innerlich jedoch stets fehlerhaft bleiben.
Zentral ist dabei der Gedanke der Fassade. Wilhelms subtraktiver Malprozess - das Abtragen, Aufreißen und Freilegen von Farbschichten - fungiert nicht nur als Technik, sondern als Bedeutungsinstrument. Das vermeintlich Perfekte (auch dargestellt durch Spitzen und anderen Textilien) wird verletzt, destabilisiert und als Konstruktion sichtbar gemacht. Freigelegte, fehlerhafte Untergründe stehen sinnbildlich für eine Gesellschaft, in der Vollkommenheit behauptet, aber nie erreicht wird.
Die morbid anmutenden Oberflächen verweisen auf Verschleiß, Ermüdung und Vergänglichkeit. Sie fungieren als Metaphern für einen Zustand permanenter Überforderung, der nicht nur materiell, sondern auch psychisch und gesellschaftlich wirksam ist. In einer Welt der Optimierung und Selbstinszenierung zeigen Wilhelms Arbeiten das Unfertige und Fehlerhafte nicht als Defizit, sondern als Realität.
Die Spuren von Kratzen, Sägen und Ritzen lassen sich als Zeichen eines Systems lesen, in dem alle Mittel legitim erscheinen, um Ziele zu erreichen.
Was bleibt... sind Themen wie Naturassoziationen und Landschaften oder florale Strukturen. Sie sind fragmentiert und instabil. Aus der Distanz mögen sie Ordnung suggerieren, aus der Nähe lösen sie sich in Textur und Materialität auf.
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Do, 19. März 2026 um 13:33 Uhr

  • Am Sulzbach 4
  • 77933 Lahr

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