Klassik
Passions-Konzert. Figuralchor Offenburg/ Philharmonie am Forum
- Wann
- So, 29. März 2026, 18:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Offenburg
Evangelische Stadtkirche
Am Sonntag, den 29.März, hören Sie um 18:00 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Offenburg den Figuralchor mit dem »Stabat Mater« von Joseph Haydn und J. S. Bachs Kantate »Ich hatte viel Bekümmernis.«
Unter der bewährten Gesamtleitung von Werner Pfaff singen und musizieren neben dem Chor die Solisten Katrin Müller (Sopran), Luzia Ernst (Alt), Bernhard Gärtner (Tenor) und Christian Noel Bauer (Bass) und die Philharmonie am Forum.
Karten
Karten: im Vorverkauf 22 EUR / Abendkasse 25 EUR/ reduziert 15 EUR. Vorverkauf ab dem 14. März: Sparkasse OG, Buchhandlung Akzente, www.figuralchoroffenburg.de
Wie kam es dazu?
Zur Konzeption des Programms schreibt Werner Pfaff: »Das Stabat Mater richtet sein Hauptaugenmerk nicht auf die Passion Christi, sondern auf das Leiden der Mutter Christi, wie sie hilflos unter dem Kreuz ihres Sohnes steht. Die katholische Kirche sieht im Gegensatz zur evangelischen Kirche in Maria neben der Mutter Christi auch die Mutter Gottes. In unserem Programm soll der menschliche Aspekt der Mutter Jesu im Mittelpunkt stehen mit all ihrem unfassbaren Leid.
»Seufzer, Tränen, Kummer, Not«
Um die Identifikation und das Mitleiden zu erleichtern, stellen wir Haynds »Stabat Mater« die Bach-Kantate BWV 21 »Ich hatte viel Bekümmernis« gegenüber. Diese Kantate ist zwar nicht ausdrücklich für die Passionszeit komponiert, sondern für den 3. Sonntag nach Trinitatis, aber Bach schrieb den Vermerk dazu »per ogni tempo«, also für jede Zeit des Kirchenjahres.
Neben den großen Oratorien von Bach - wie die Passionen und das Weihnachtsoratorium - zählt diese Kantate zum ausdrucksvollsten, was er je geschrieben hat. (Besonders die Sopran-Arie »Seufzer, Tränen, Kummer, Not«). Diese hochexpressive Kantate, in der sich jeder mit seiner eigenen Leid-Erfahrung wiederfindet, soll dem Zuhörer helfen, sich durch das empathische Mitfühlen und -leiden mit der Mutter Jesu unter dem Kreuz zu identifizieren.
Pauken und Trompeten
Was die beiden Werke von Haydn und Bach konzeptionell außerdem verbindet, sind kompositorische Gemeinsamkeiten: Neben Chor und vier Solisten ist die Orchesterbesetzung in beiden Werken identisch. Beide Werke beginnen klagend, das Leiden in vielen Facetten und Beleuchtungen ausdrückend. Beide Werke beginnen mit einer langsamen Orchestereinleitung, chorische Nummern wechseln sich mit solistischen ab, viele Chornummern werden von den vier Solisten initiiert. Und beide Werke überwinden am Ende das Leid und münden in einen hoffnungsfrohen, triumphalen Schluss, der bei Haydn die Herrlichkeit des (jenseitigen) Paradieses besingt, bei Bach mit einem Lobpreis Gottes endet, sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten (die einzige Nummer, wo diese Instrumente eingesetzt werden). Beiden Werken gemeinsam ist die kompositorische Krönung durch eine meisterhafte, ausgedehnte Fuge.«
Quelle: Veranstalter
Unter der bewährten Gesamtleitung von Werner Pfaff singen und musizieren neben dem Chor die Solisten Katrin Müller (Sopran), Luzia Ernst (Alt), Bernhard Gärtner (Tenor) und Christian Noel Bauer (Bass) und die Philharmonie am Forum.
Karten
Karten: im Vorverkauf 22 EUR / Abendkasse 25 EUR/ reduziert 15 EUR. Vorverkauf ab dem 14. März: Sparkasse OG, Buchhandlung Akzente, www.figuralchoroffenburg.de
Wie kam es dazu?
Zur Konzeption des Programms schreibt Werner Pfaff: »Das Stabat Mater richtet sein Hauptaugenmerk nicht auf die Passion Christi, sondern auf das Leiden der Mutter Christi, wie sie hilflos unter dem Kreuz ihres Sohnes steht. Die katholische Kirche sieht im Gegensatz zur evangelischen Kirche in Maria neben der Mutter Christi auch die Mutter Gottes. In unserem Programm soll der menschliche Aspekt der Mutter Jesu im Mittelpunkt stehen mit all ihrem unfassbaren Leid.
»Seufzer, Tränen, Kummer, Not«
Um die Identifikation und das Mitleiden zu erleichtern, stellen wir Haynds »Stabat Mater« die Bach-Kantate BWV 21 »Ich hatte viel Bekümmernis« gegenüber. Diese Kantate ist zwar nicht ausdrücklich für die Passionszeit komponiert, sondern für den 3. Sonntag nach Trinitatis, aber Bach schrieb den Vermerk dazu »per ogni tempo«, also für jede Zeit des Kirchenjahres.
Neben den großen Oratorien von Bach - wie die Passionen und das Weihnachtsoratorium - zählt diese Kantate zum ausdrucksvollsten, was er je geschrieben hat. (Besonders die Sopran-Arie »Seufzer, Tränen, Kummer, Not«). Diese hochexpressive Kantate, in der sich jeder mit seiner eigenen Leid-Erfahrung wiederfindet, soll dem Zuhörer helfen, sich durch das empathische Mitfühlen und -leiden mit der Mutter Jesu unter dem Kreuz zu identifizieren.
Pauken und Trompeten
Was die beiden Werke von Haydn und Bach konzeptionell außerdem verbindet, sind kompositorische Gemeinsamkeiten: Neben Chor und vier Solisten ist die Orchesterbesetzung in beiden Werken identisch. Beide Werke beginnen klagend, das Leiden in vielen Facetten und Beleuchtungen ausdrückend. Beide Werke beginnen mit einer langsamen Orchestereinleitung, chorische Nummern wechseln sich mit solistischen ab, viele Chornummern werden von den vier Solisten initiiert. Und beide Werke überwinden am Ende das Leid und münden in einen hoffnungsfrohen, triumphalen Schluss, der bei Haydn die Herrlichkeit des (jenseitigen) Paradieses besingt, bei Bach mit einem Lobpreis Gottes endet, sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten (die einzige Nummer, wo diese Instrumente eingesetzt werden). Beiden Werken gemeinsam ist die kompositorische Krönung durch eine meisterhafte, ausgedehnte Fuge.«
Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mi, 25. März 2026 um 08:48 Uhr
Wir brauchen Ihr Einverständnis für Google Maps!
Unter Umständen sammelt Google Maps personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.