Kunst

Sonderführung: Geschichte der jüdischen Familien in Offenburg.

Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Wann
So, 18. Januar 2026, 11:15 Uhr
Wo oder WAS
Offenburg
Salmen
Am Sonntag, 18. Januar um 11:15 Uhr widmet sich die erste öffentliche Führung in diesem Jahr der Geschichte der jüdischen Familien in Offenburg. Ab 1862 gab es in Offenburg eine rasch wachsende und in der Stadt selbstverständlich integrierte jüdische Gemeinde. Im früheren Gasthaus »Zum Salmen« hatte sie ab 1875 ihre Synagoge, traf sich zum Gottesdienst, zu Vorträgen und Festen. Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 änderte sich das Leben der jüdischen Mitbürger*innen tiefgreifend. Der NS-Staat schränkte ihre Rechte und ihr Leben immer mehr ein. Viele Gemeindemitglieder verließen Deutschland. In den Novemberpogromen 1938 wurde der Betsaal der Synagoge zerstört und geschändet. 1940 wurden alle noch in der Stadt lebenden Jüdinnen und Juden nach Gurs und später nach Auschwitz, Sobibor oder Treblinka deportiert und ermordet.
Die Dauerausstellung im Salmen erzählt die Geschichten von einigen jüdischen Familien aus Offenburg. Die Erinnerung an diese Menschen soll mit dieser Sonderführung mit Marion Herrmann-Malecha lebendig bleiben. Die Führung dauert 90 Minuten. Der Eintritt beträgt 9 Euro bzw. 4EUR ermäßigt.

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten empfiehlt sich eine Anmeldung an [email protected] oder telefonisch unter 0781/82-2701.
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Mo, 12. Januar 2026 um 12:28 Uhr

  • Lange Str. 52
  • 77652 Offenburg

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