Kino
Triegel trifft Cranach
- Wann
- Fr, 10. April 2026, 15:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Freiburg
Augustinum
Freitag, 10. April
15:30 Uhr
CINEMA AUGUSTINUM
Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
2020 erhält Michael Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, der mit der Einführung der Reformation in Naumburg zusammenhing. Der Theologe Nikolaus Medler hatte es vor allem auf Marienbilder abgesehen; er verschaffte sich mit einem Haufen bewaffneter Metzgergesellen gewaltsam Zugang zum Dom und riss dem Cranach-Altar gleichsam das Herzstück heraus. Von der Mitteltafel blieb keine Spur.
Nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.
Fünf Jahre lang hat der Regisseur Paul Smaczny den Maler bei der Neuschöpfung und auf Reisen nach Italien begleitet. Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. "Triegel trifft Cranach" ist das Porträt eines Künstlers, der unbeirrt an der altmeisterlichen Figuration festhält und als Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig Raffael, Michelangelo, Pontormo und Dürer zu seinen wichtigsten Lehrern zählt.
Der Regisseur zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.
Dokumentarfilm | Regie: Paul Smaczny | Darsteller: Michael Triegel, Neo Rauch, Elisabeth Triegel, Christine Salzmann, Ferris | 107 Minuten
Eintritt: 7 Euro | erm. 5 Euro
Ort: Theater im Augustinum Freiburg, Weierweg 10, 79111 Freiburg Quelle: Veranstalter
15:30 Uhr
CINEMA AUGUSTINUM
Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
2020 erhält Michael Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, der mit der Einführung der Reformation in Naumburg zusammenhing. Der Theologe Nikolaus Medler hatte es vor allem auf Marienbilder abgesehen; er verschaffte sich mit einem Haufen bewaffneter Metzgergesellen gewaltsam Zugang zum Dom und riss dem Cranach-Altar gleichsam das Herzstück heraus. Von der Mitteltafel blieb keine Spur.
Nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.
Fünf Jahre lang hat der Regisseur Paul Smaczny den Maler bei der Neuschöpfung und auf Reisen nach Italien begleitet. Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. "Triegel trifft Cranach" ist das Porträt eines Künstlers, der unbeirrt an der altmeisterlichen Figuration festhält und als Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig Raffael, Michelangelo, Pontormo und Dürer zu seinen wichtigsten Lehrern zählt.
Der Regisseur zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.
Dokumentarfilm | Regie: Paul Smaczny | Darsteller: Michael Triegel, Neo Rauch, Elisabeth Triegel, Christine Salzmann, Ferris | 107 Minuten
Eintritt: 7 Euro | erm. 5 Euro
Ort: Theater im Augustinum Freiburg, Weierweg 10, 79111 Freiburg Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Fr, 13. März 2026 um 13:42 Uhr
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