Trocken bei Regen, kühl bei Hitze: Die Tschamberhöhle im Rheinfelder Stadtteil Karsau ist ein Ausflugstipp für jedes Wetter - und das schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Entstanden ist die Höhle - ebenso wie etwa die Erdmannshöhle in Hasel - vor Millionen von Jahren durch Erosionsprozesse im Muschelkalk, aus dem der Dinkelberg besteht. Sie ist gut eineinhalb Kilometer lang, 600 Meter davon sind begehbar. Und zwar gut: Es gibt ausreichend Beleuchtung und vor allen Dingen stabile Geländer zum Festhalten. Wer die Höhle besichtigen möchte, sollte eine gute Stunde Zeit einplanen und festes Schuhwerk tragen. Wichtig: Kinder unter drei Jahren dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit ins unterirdische Höhlenreich. Den beeindruckendsten Moment erleben Besucher aber am Ende des begehbaren Teils: Aus fast fünf Metern Höhe stürzt der Bach als Wasserfall hinab.
Die Tschamberhöhle kann nach vorheriger Anmeldung mit Führung immer sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr besucht werden. Wichtig: eigenen Schutzhelm (Fahrradhelm o.ä.)mitbringen.