Klassik
Unterwegs: Schütz` „Exequien“ in der Zips in Dresden
- Wann
- Sa, 3. Oktober 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Dresden
Dreikönigskirche - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V.
EXPORT I | Musik der protestantischen Diaspora um 1650
18.30 Uhr | Auf ein Wort... mit Prof. Dr. Silke Leopold
Einstimmung auf das Konzert »Unterwegs: Schütz' Exequien in der Zips«
Im 17. Jahrhundert war die Zipser Region ein kulturreicher Transitraum: zwischen dem Heiligen Römischen Reich, dem Königreich Ungarn und dem Sog der italienischen Madrigalkunst, verbunden durch lutherische Netzwerke, überregionale Handelsrouten und die stille Arbeit der Kopisten. Im slowakischen Levoca hat sich eine Tabulatur von Teilen der »Musikalischen Exequien« SWV 279-281 und der »Psalmen Davids« SWV 22-47 erhalten. Johann Schimrack (gest. 1657) eignete sich die Werke seines Dresdner Kollegen auf diese Weise an - und schrieb anschließend eigene Werke in einem verwandten Stil. Neben Schimrack rückt auch Samuel Marckfelner (1621-1674) in den europäischen Klangraum der Schütz-Zeit.
Das Ensemble Le Nuove Musiche (Bratislava) und die Capella dell'Halla (Bad Reichenhall) machen Schimracks Tabulatur zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Erkundung. Werke der Zipser Komponisten treten in den Dialog mit Heinrich Schütz' »Exequien«und machen Spuren lebendiger Praxis hörbar, die im Austausch dachte und handelte. Quelle: Veranstalter
18.30 Uhr | Auf ein Wort... mit Prof. Dr. Silke Leopold
Einstimmung auf das Konzert »Unterwegs: Schütz' Exequien in der Zips«
Im 17. Jahrhundert war die Zipser Region ein kulturreicher Transitraum: zwischen dem Heiligen Römischen Reich, dem Königreich Ungarn und dem Sog der italienischen Madrigalkunst, verbunden durch lutherische Netzwerke, überregionale Handelsrouten und die stille Arbeit der Kopisten. Im slowakischen Levoca hat sich eine Tabulatur von Teilen der »Musikalischen Exequien« SWV 279-281 und der »Psalmen Davids« SWV 22-47 erhalten. Johann Schimrack (gest. 1657) eignete sich die Werke seines Dresdner Kollegen auf diese Weise an - und schrieb anschließend eigene Werke in einem verwandten Stil. Neben Schimrack rückt auch Samuel Marckfelner (1621-1674) in den europäischen Klangraum der Schütz-Zeit.
Das Ensemble Le Nuove Musiche (Bratislava) und die Capella dell'Halla (Bad Reichenhall) machen Schimracks Tabulatur zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Erkundung. Werke der Zipser Komponisten treten in den Dialog mit Heinrich Schütz' »Exequien«und machen Spuren lebendiger Praxis hörbar, die im Austausch dachte und handelte. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Do, 25. Juni 2026 um 15:01 Uhr
Wir brauchen Ihr Einverständnis für Google Maps!
Unter Umständen sammelt Google Maps personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.