Kunst
Untitled Origins in Berlin
- Wann
- Do, 5. Februar 2026, 18:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Berlin
Ballhaus Naunynstraße - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gGmbH
Immersive Film-Installation von Mona Okulla Obua
Einlass ab 18 Uhr, letzter Einlass um 21 Uhr.
Wer sind wir, die wir mehrere Herkünfte haben? Und denen manche Herkunft abgesprochen wird? Wie erkennen wir den Reichtum, der aus unserem vielfachen Erbe entsteht?
Die Filmemacherin, Kuratorin und Multi-media-Künstlerin Mona Okulla Obua zeigt am Ballhaus Naunynstraße ihre erste umfassende Soloausstellung in Berlin. Im Rahmen des Festivals Black Berlin Black - Festivity bespielt sie an fünf Tagen alle drei Aufführungsräume mit immersiven Film-Installationen, einige werden hier erstmals zu sehen sein.
Die in der Ausstellung Untitled Origins von Mona Okulla Obua gezeigten Arbeiten Yao, Lawino/Mirror und INDIGO laden die Zuschauer*innen ein, tief in sich und die Welt hineinzuhören. Voller Poesie und mit meditativen Rhythmen erzählen die Film-Installationen von einer Suche nach neuen Verbindungen zu dem, was im Körper eingelagert ist, unbewusst, verdrängt, ungeborgen. Lawino/Mirror ist wie ein Spiegel, der das Publikum begrüßt, nur dass er nicht wie der eurozentristische eine Identität zeigt, sondern zwei Gesichter, die eins sind. Gleich nebenan, in Yao, steht der Sheabaum im Zentrum, das heilige Symbol der Lango-Kultur und lebender Zeuge des von mehreren Kriegen gezeichneten Norden Ugandas. Die Herstellung von Sheabutter ist hier Ritual des Widerstands und des Überlebens. Die Bilder sind eine intime Meditation über Heilung, generationsübergreifende Erinnerung und kulturelle Widerstandsfähigkeit. Und gleichzeitig - ähnlich wie in Indigo - erzählen sie von einer Annäherung an ein vielfaches Sein. Denn Mona Okulla Obua versteht ihre Arbeiten als Gespräch zwischen Diaspora und Kontinent, Tradition und Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.
Wie kaum einer anderen Künstlerin gelingt es Mona Okulla Obua, kinematografische Poesie und Politik mit einander zu verweben. Dies zeigt sich in ihren eigenen Werken wie in der seit November 2023 kuratierten Filmreihe Black Eyes on Black Bodies am Ballhaus Naunynstraße. Nun, mit Untitled Origins, wird ihre umfänglichste Arbeit in Berlin zu erleben sein.
Foto: Indigo Filmstill Quelle: Veranstalter
Einlass ab 18 Uhr, letzter Einlass um 21 Uhr.
Wer sind wir, die wir mehrere Herkünfte haben? Und denen manche Herkunft abgesprochen wird? Wie erkennen wir den Reichtum, der aus unserem vielfachen Erbe entsteht?
Die Filmemacherin, Kuratorin und Multi-media-Künstlerin Mona Okulla Obua zeigt am Ballhaus Naunynstraße ihre erste umfassende Soloausstellung in Berlin. Im Rahmen des Festivals Black Berlin Black - Festivity bespielt sie an fünf Tagen alle drei Aufführungsräume mit immersiven Film-Installationen, einige werden hier erstmals zu sehen sein.
Die in der Ausstellung Untitled Origins von Mona Okulla Obua gezeigten Arbeiten Yao, Lawino/Mirror und INDIGO laden die Zuschauer*innen ein, tief in sich und die Welt hineinzuhören. Voller Poesie und mit meditativen Rhythmen erzählen die Film-Installationen von einer Suche nach neuen Verbindungen zu dem, was im Körper eingelagert ist, unbewusst, verdrängt, ungeborgen. Lawino/Mirror ist wie ein Spiegel, der das Publikum begrüßt, nur dass er nicht wie der eurozentristische eine Identität zeigt, sondern zwei Gesichter, die eins sind. Gleich nebenan, in Yao, steht der Sheabaum im Zentrum, das heilige Symbol der Lango-Kultur und lebender Zeuge des von mehreren Kriegen gezeichneten Norden Ugandas. Die Herstellung von Sheabutter ist hier Ritual des Widerstands und des Überlebens. Die Bilder sind eine intime Meditation über Heilung, generationsübergreifende Erinnerung und kulturelle Widerstandsfähigkeit. Und gleichzeitig - ähnlich wie in Indigo - erzählen sie von einer Annäherung an ein vielfaches Sein. Denn Mona Okulla Obua versteht ihre Arbeiten als Gespräch zwischen Diaspora und Kontinent, Tradition und Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.
Wie kaum einer anderen Künstlerin gelingt es Mona Okulla Obua, kinematografische Poesie und Politik mit einander zu verweben. Dies zeigt sich in ihren eigenen Werken wie in der seit November 2023 kuratierten Filmreihe Black Eyes on Black Bodies am Ballhaus Naunynstraße. Nun, mit Untitled Origins, wird ihre umfänglichste Arbeit in Berlin zu erleben sein.
Foto: Indigo Filmstill Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Do, 15. Januar 2026 um 20:04 Uhr
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