Vorträge und Lesungen
Wie Ökonomen unsere Zukunft verspielen in Berlin
- Wann
- Di, 24. März 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Berlin
Urania Berlin - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Urania Berlin e.V.
Ökonomen und Ökonominnen sitzen im Zentrum der Macht, beraten Regierungen und Unternehmen, lenken die Geschicke von Staaten und Institutionen. Ihr gigantischer Einfluss erstreckt sich von der Politik bis in unsere Privatsphäre, sie bestimmen die Höhe unseres Lohns und unser Match auf der Dating App. Ob in der Klimakatastrophe oder der Pandemie: Legen wir unser Vertrauen in eine faktenfreie Wissenschaft, die kein Konzept von Moral oder Gerechtigkeit kennt - eine Wissenschaft, die durch ihre Modelle und Theorien ein System erschuf, das die Krise überhaupt erst ermöglichte, aber unfähig ist, deren Anzeichen zu erkennen? Ein spannender Austausch mit dem Wirtschaftswissenschaftler Rüdiger Bachmann über den Einfluss der Ökonomie und die Frage, ob es auch ganz anders sein könnte. Christian Dunker moderiert die Diskussion.
Daniel Stähr ist Ökonom, Essayist und freier Autor. An der FernUniversität in Hagen promoviert er zum Thema »Narrative Economics«. Regelmäßig erscheinen Beiträge von ihm bei »Deutschlandfunk Kultur«, in der »Zeit«, der »taz« oder der »FAS«. Bei S. FISCHER erschien zuletzt »Die Sprache des Kapitalismus« (2024, gemeinsam mit Simon Sahner), das mit dem Leserpreis des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises ausgezeichnet wurde. Daniel Stähr lebt in Frankfurt am Main.
Rüdiger Bachmann, deutsch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und seit August 2025 Professor of Economics an der University of Michigan, ist spezialisiert auf Makroökonomie, insbesondere Erwartungsbildung, Unsicherheit und heterogene Agenten. Zuvor war er als Professor an der University of Notre Dame tätig und ist Research Fellow beim Centre for Economic Policy Research in London, bei der Munich Society for the Promotion of Economic Research (CESifo) sowie beim ifo-Institut.
Foto: Stefan Gelberg Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Fr, 27. Februar 2026 um 18:23 Uhr
Wir brauchen Ihr Einverständnis für Google Maps!
Unter Umständen sammelt Google Maps personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.