Kunst
Frauenpower - Weibermacht III - Wege und Irrwege - Mode: nicht nur für Frauen in Berlin
- Wann
- So, 6. Juli 2025, 11:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Berlin
Jagdschloss Grunewald - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Mit Kleidung auffallen? Einen Modetrend kreieren?
Wer kennt das nicht. Schon vor mehr als 500 Jahren versuchten Männer wie Frauen durch ausgesucht teure oder besondere Kleidung aufzufallen. Die städtischen Obrigkeiten erließen daraufhin Kleiderordnungen, um der Verschwendung Einhalt zu gebieten.
Im frühen 16. Jahrhundert kopierten die Deutschen die Moden anderer europäischer Regionen. Einige Zeitgenossen beklagten, dass ihre Landsleute überhaupt nicht mehr an ihrer Tracht zu erkennen seien, da sie die Kleidungsstile auch miteinander kombinierten. Getragen wurde was gefiel.
Die später als »deutsche Tracht« angesehene Kleidung mit zahlreichen Schlitzungen besonders an den Ärmeln und Hosen wurde ursprünglich von Landsknechten getragen. Einige Teile dieser »Berufskleidung« fanden Eingang in die Mode.
Dennoch wurde mit zunehmender Strenge darauf geachtet, dass sich die Bewohner:innen in Stadt und Land ihrem Stand gemäß kleideten und nicht die »falschen« Farben und Stoffe trugen.
Ab 1550 fuhr den Herren dann ein Teufel in die Hosen, dem der brandenburgische Pfarrer Andreas Musculus eine Streitschrift widmete.
An Hand ausgewählter Cranach-Gemälde wird der Mode in der frühen Neuzeit nachgespürt. Mitgebrachte Beispiele von Bekleidungsbestandteilen geben einen Einblick in Kleidung und Kleidungsschichten dieser Zeit. Quelle: Veranstalter
Wer kennt das nicht. Schon vor mehr als 500 Jahren versuchten Männer wie Frauen durch ausgesucht teure oder besondere Kleidung aufzufallen. Die städtischen Obrigkeiten erließen daraufhin Kleiderordnungen, um der Verschwendung Einhalt zu gebieten.
Im frühen 16. Jahrhundert kopierten die Deutschen die Moden anderer europäischer Regionen. Einige Zeitgenossen beklagten, dass ihre Landsleute überhaupt nicht mehr an ihrer Tracht zu erkennen seien, da sie die Kleidungsstile auch miteinander kombinierten. Getragen wurde was gefiel.
Die später als »deutsche Tracht« angesehene Kleidung mit zahlreichen Schlitzungen besonders an den Ärmeln und Hosen wurde ursprünglich von Landsknechten getragen. Einige Teile dieser »Berufskleidung« fanden Eingang in die Mode.
Dennoch wurde mit zunehmender Strenge darauf geachtet, dass sich die Bewohner:innen in Stadt und Land ihrem Stand gemäß kleideten und nicht die »falschen« Farben und Stoffe trugen.
Ab 1550 fuhr den Herren dann ein Teufel in die Hosen, dem der brandenburgische Pfarrer Andreas Musculus eine Streitschrift widmete.
An Hand ausgewählter Cranach-Gemälde wird der Mode in der frühen Neuzeit nachgespürt. Mitgebrachte Beispiele von Bekleidungsbestandteilen geben einen Einblick in Kleidung und Kleidungsschichten dieser Zeit. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mo, 17. Februar 2025 um 20:17 Uhr
Wir brauchen Ihr Einverständnis für Google Maps!
Unter Umständen sammelt Google Maps personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.