Asas Art Center

  • Hauptstraße 40
  • 77736 Zell am Harmersbach

Asas Art Center: Alle Termine

  • Kunst entsteht immer im Zusammenspiel mit der Geschichte, den gesellschaftlichen Gegebenheiten und Entwicklungen. Künstlerischer Ausdruck entsteht nie in der Isolation. So sind auch die Arbeiten des chinesischen Künstlers Zhang Yizhi - 1940-2004 - (Vater von Zhang Bin) zu verstehen. Zhang Yizhi bezeichnet sich selbst als ursprünglich von der Basis (Grassroots) kommender »Bildende-Kunst-Arbeiter« der 1960er bis1980er Jahre. Seine Werke können als »Massenkommunikationsmittel« betrachtet werden. Kunst dient den Menschen, hieß es im sozialistischen China - Zhang Yizhi war dem Kollektiv verpflichtet. Ein individueller Kunstausdruck wurde durch die soziale Funktion ersetzt. Zhang Yizhi verstand selbst die Rolle der Kunst als eine »Propaganda-Waffe«. Er entwarf Filmposter, die den Enthusiasmus der sozialistischen Ära spiegeln. Auch seine »kleinen farbigen Zeichnungen« zeigen den sozialen und kulturellen Hintergrund dieser Zeit - eine lebendige Illustration der politischen Natur der Kunst. Zhang Yizhi's Arbeiten sind ein Symbol der Geisteshaltung dieser Zeit, stellvertretend für Tausende weiterer »Grassroots«-Künstler. Zhang Bin, der Sohn von Zhang Yizhi, wurde 1966 geboren. Der Idealismus der Revolution - der »pathetische Held« - begleitete ihn in seiner Kindheit und frühen Jugend. Doch er spürte schon, wie viele seiner Generation, den Widerspruch zwischen Ideal und Realität. Seit 1985 integrierte sich China mehr in das internationale System. Die chinesische Gesellschaft tendierte zur Verstädterung und damit zu Reformen und Öffnung. Zhang Bin's Arbeiten zeigen in historisch realistischen Bildern die Ära der Veränderung. Seine Serien »politischer Pop-Art« entstanden. Von 1995 bis 2007 zeigt Zhang Bins kreative Richtung einen Mix von westlicher Popkultur und chinesischer Romantik. In den letzten zehn Jahren legt der Künstler seine Aufmerksamkeit auf die soziale Realität während der Veränderungen in seinem Land. Obwohl der Kulturelle Geist der revolutionären Romantik noch besteht, liegt sein Fokus nun mehr auf der sozialen Spaltung während dieser Entwicklung. So zeigt er das Leben der Unterschicht und mischt es mit dem Glanz des städtischen Lebens. Während Zhang Yizhi, der Vater, von seiner Zeit in einer passiven Rolle gehalten wurde, zeigt Zhang Bin's Kuns eine aktive kulturelle Haltung. Beide Künstler sind ein Beispiel für Chinas soziale Veränderung während der letzten 70 Jahre.

    Zell am Harmersbach | Asas Art Center

    Sa 08.12.18
    14 - 18 Uhr
    Zhang Yizhi und Zhang Bin. The History of co-construction
  • Kunst entsteht immer im Zusammenspiel mit der Geschichte, den gesellschaftlichen Gegebenheiten und Entwicklungen. Künstlerischer Ausdruck entsteht nie in der Isolation. So sind auch die Arbeiten des chinesischen Künstlers Zhang Yizhi - 1940-2004 - (Vater von Zhang Bin) zu verstehen. Zhang Yizhi bezeichnet sich selbst als ursprünglich von der Basis (Grassroots) kommender »Bildende-Kunst-Arbeiter« der 1960er bis1980er Jahre. Seine Werke können als »Massenkommunikationsmittel« betrachtet werden. Kunst dient den Menschen, hieß es im sozialistischen China - Zhang Yizhi war dem Kollektiv verpflichtet. Ein individueller Kunstausdruck wurde durch die soziale Funktion ersetzt. Zhang Yizhi verstand selbst die Rolle der Kunst als eine »Propaganda-Waffe«. Er entwarf Filmposter, die den Enthusiasmus der sozialistischen Ära spiegeln. Auch seine »kleinen farbigen Zeichnungen« zeigen den sozialen und kulturellen Hintergrund dieser Zeit - eine lebendige Illustration der politischen Natur der Kunst. Zhang Yizhi's Arbeiten sind ein Symbol der Geisteshaltung dieser Zeit, stellvertretend für Tausende weiterer »Grassroots«-Künstler. Zhang Bin, der Sohn von Zhang Yizhi, wurde 1966 geboren. Der Idealismus der Revolution - der »pathetische Held« - begleitete ihn in seiner Kindheit und frühen Jugend. Doch er spürte schon, wie viele seiner Generation, den Widerspruch zwischen Ideal und Realität. Seit 1985 integrierte sich China mehr in das internationale System. Die chinesische Gesellschaft tendierte zur Verstädterung und damit zu Reformen und Öffnung. Zhang Bin's Arbeiten zeigen in historisch realistischen Bildern die Ära der Veränderung. Seine Serien »politischer Pop-Art« entstanden. Von 1995 bis 2007 zeigt Zhang Bins kreative Richtung einen Mix von westlicher Popkultur und chinesischer Romantik. In den letzten zehn Jahren legt der Künstler seine Aufmerksamkeit auf die soziale Realität während der Veränderungen in seinem Land. Obwohl der Kulturelle Geist der revolutionären Romantik noch besteht, liegt sein Fokus nun mehr auf der sozialen Spaltung während dieser Entwicklung. So zeigt er das Leben der Unterschicht und mischt es mit dem Glanz des städtischen Lebens. Während Zhang Yizhi, der Vater, von seiner Zeit in einer passiven Rolle gehalten wurde, zeigt Zhang Bin's Kuns eine aktive kulturelle Haltung. Beide Künstler sind ein Beispiel für Chinas soziale Veränderung während der letzten 70 Jahre.

    Zell am Harmersbach | Asas Art Center

    So 13.01.19
    14 - 18 Uhr
    Zhang Yizhi und Zhang Bin. The History of co-construction
  • Kunst entsteht immer im Zusammenspiel mit der Geschichte, den gesellschaftlichen Gegebenheiten und Entwicklungen. Künstlerischer Ausdruck entsteht nie in der Isolation. So sind auch die Arbeiten des chinesischen Künstlers Zhang Yizhi - 1940-2004 - (Vater von Zhang Bin) zu verstehen. Zhang Yizhi bezeichnet sich selbst als ursprünglich von der Basis (Grassroots) kommender »Bildende-Kunst-Arbeiter« der 1960er bis1980er Jahre. Seine Werke können als »Massenkommunikationsmittel« betrachtet werden. Kunst dient den Menschen, hieß es im sozialistischen China - Zhang Yizhi war dem Kollektiv verpflichtet. Ein individueller Kunstausdruck wurde durch die soziale Funktion ersetzt. Zhang Yizhi verstand selbst die Rolle der Kunst als eine »Propaganda-Waffe«. Er entwarf Filmposter, die den Enthusiasmus der sozialistischen Ära spiegeln. Auch seine »kleinen farbigen Zeichnungen« zeigen den sozialen und kulturellen Hintergrund dieser Zeit - eine lebendige Illustration der politischen Natur der Kunst. Zhang Yizhi's Arbeiten sind ein Symbol der Geisteshaltung dieser Zeit, stellvertretend für Tausende weiterer »Grassroots«-Künstler. Zhang Bin, der Sohn von Zhang Yizhi, wurde 1966 geboren. Der Idealismus der Revolution - der »pathetische Held« - begleitete ihn in seiner Kindheit und frühen Jugend. Doch er spürte schon, wie viele seiner Generation, den Widerspruch zwischen Ideal und Realität. Seit 1985 integrierte sich China mehr in das internationale System. Die chinesische Gesellschaft tendierte zur Verstädterung und damit zu Reformen und Öffnung. Zhang Bin's Arbeiten zeigen in historisch realistischen Bildern die Ära der Veränderung. Seine Serien »politischer Pop-Art« entstanden. Von 1995 bis 2007 zeigt Zhang Bins kreative Richtung einen Mix von westlicher Popkultur und chinesischer Romantik. In den letzten zehn Jahren legt der Künstler seine Aufmerksamkeit auf die soziale Realität während der Veränderungen in seinem Land. Obwohl der Kulturelle Geist der revolutionären Romantik noch besteht, liegt sein Fokus nun mehr auf der sozialen Spaltung während dieser Entwicklung. So zeigt er das Leben der Unterschicht und mischt es mit dem Glanz des städtischen Lebens. Während Zhang Yizhi, der Vater, von seiner Zeit in einer passiven Rolle gehalten wurde, zeigt Zhang Bin's Kuns eine aktive kulturelle Haltung. Beide Künstler sind ein Beispiel für Chinas soziale Veränderung während der letzten 70 Jahre.

    Zell am Harmersbach | Asas Art Center

    So 24.02.19
    14 - 18 Uhr
    Zhang Yizhi und Zhang Bin. The History of co-construction

Weitere Lokalitäten in der Umgebung


Badens beste Erlebnisse