Bühne: Alle Termine

  • »Ich fahre nach Brasilien«, sagt Kolja Pankin eines Tages zu seinem Freund Petja Ersov. Der will das erst gar nicht glauben, aber trotzdem gehen die beiden am nächsten Morgen zum Flughafen, wo sie tatsächlich einen Piloten finden, der sie einlädt, in sein Flugzeug zu steigen, um sie nach Brasilien zu bringen. Der liebenswürdige Pilot dreht mit ihnen eine Runde, nach der Landung glauben sie sich im Urwald. Dort angekommen, gibt es für die beiden so manches Abenteuer zu bestehen: Kolja und Petja machen nämlich nicht nur die Bekanntschaft mit Fremden, sondern begegnen obendrein auch noch so manchem wilden Tier...

    Freiburg | Theater im Marienbad

    Mi 24.10.18
    10 Uhr
    Ticket
    [abgesagt] Die Reise nach Brasilien oder Wie Kolja nach Brasilien flog und Petja ihm nichts glauben wollte
  • Theaterstück von Theo Fransz. Für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene Liebe Grüsse... oder Wohin das Leben fällt von Theo Fransz Uraufführung für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene Regie Theo Fransz / Bühne Bettina Weller / Musik Octavia Crummenerl Gloggengiesser Mit Daniel Kuschewski, Lina Hoppe, Grégoire Gros Die Welt von Moritz steht plötzlich Kopf. Seine Grossmutter Mathilde bereist fremde Städte. Seinem Vater Fabian begegnet er auf Schritt und Tritt. Und er entdeckt, dass Alois in Mathilde verliebt war, aber auch der Vater seines Vaters ist. Überall scheinen Geheimnisse verborgen zu sein. Moritz entwickelt detektivisches Fingerspitzengefühl, um ihnen auf die Spur zu kommen. Was aber, wenn man merkt, dass jemand nur die halbe Wahrheit erzählt? Und was kann man tun, wenn man manches gar nicht wissen will? Der holländische Autor und Regisseur Theo Fransz (»Rosas Schuh«, »Hirte und Schaf«) begab sich mit seinem Spielensemble auf die Suche nach verzwickten Familiengeheimnissen. Drei Generationen untersuchen, wie es sich leben lässt zwischen Schicksal und Selbstbestimmung. »Ich schreibe nicht über Themen wie Armut, Krieg, Selbstmord. Bei mir läuft es über die Dialoge: Wenn ich schreibe, ist es meistens so, dass jeder Satz den nächsten auslöst. Ich weiss nie, wie es endet, ich schreibe nie mit einem Konzept. Es ist so wie Rätsel zu lösen.« Theo Fransz

    Zürich - Schweiz | Matchbox im Schiffbau

    Mi 24.10.18
    18 Uhr
    Liebe Grüsse - oder Wohin das Leben fällt
  • Oper von Claude Debussy. In Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln

    Basel - Schweiz | Theater Basel, Große Bühne

    Mi 24.10.18
    19:30 Uhr
    Pelléas et Mélisande
  • Volksbühne Basel, Uraufführung. Von John Berger und Nella Bielski, aus dem Englischen von Hans Jürgen Balmes Mit 19 bricht die Schweizer Weltenbummlerin Isabelle Eberhardt das erste Mal in die nordafrikanische Sahara auf, um bis zum Ende dort zu leben, neugierig, frei und unkonventionell, wie kaum eine andere Frau ihrer Zeit (und danach). John Berger und Nella Bielski haben aus ihrer Lebensgeschichte ein Stück geschaffen, das die Leidenschaft dieser außergewöhnlichen Frau, ihre tief gehende Hinterfragung eurozentrischer Denkweisen, sowie die politischen Konflikte der Kolonialgeschichte tief bis ins heute sichtbar macht.

    Basel - Schweiz | Ackermannshof

    Mi 24.10.18
    19:30 Uhr
    Isabelle
  • Mit Cony Sutter, Fredy Schär, Marcel Weber. Comedy-Mix Der grosse Comedy-Mix-Lachplausch macht Halt im Theater Fauteuil in Basel und bietet einen bunten Querschnitt durch das heimische Humor- und Comedy-Schaffen. Folgende Lachgaranten werden dafür sorgen, dass kein Auge trocken bleibt: Kliby und Caroline, der bekannteste und erfolgreichste Bauchredner der Schweiz und einmalig in seiner Art. Überall, wo das Lachpaar auftritt, hat er die Lacher auf seiner Seite - und das seit über 40 Jahren! Wer kennt ihn nicht, den ErVolksKomiker und Prix Walo-Gewinner Cony Sutter, vom Comedyduo Sutter&Pfändler. Er hat den Humor im Blut und das Lachen in den Genen. Er ist witzig, kompetent, vielseitig und die treffsichere Komik ist seine Berufung. Fredy Schär, bekannt vom Arosa Humorfestival und der TV-Sendung »Samschtig-Jass«, hat bald die Lacher auf seiner Seite. Mit eigenen Chansons, witzigen Parodien bekannter Lieder und Gags im Gepäck, löst er beim Publikum wahre Begeisterungsstürme aus. Dazu kommt 'last but not least' der Newcomer Marcel Weber, welcher mit seiner schlagfertigen Standup-Comedy den Nerv des Publikums treffen wird. Da kommt eine gehörige Portion Schlagfertigkeit, Imitations- und Improvisationstalent, Komik und natürlich witzige Musik zusammen. Ein bunter Mix, bei dem für jedermann etwas dabei sein wird. Weitere Info: www.fauteuil.ch

    Basel - Schweiz | Theater Fauteuil

    Mi 24.10.18
    20 Uhr
    Kliby und Caroline
  • Erster Teil von J. W. von Goethe. Regie: Hans Poeschl Faust: das meist zitierte und am meisten besuchte Theaterstück in Deutschland und im wahrsten Sinne des Wortes DAS Lebenswerk von Johann Wolfgang von Goethe. Er arbeitet ein Leben lang daran und vollendet das Werk nach eigenem Ermessen nie. Die Geschichte vom mittelalterlichen Alchimisten, die er seit Kindertagen aus einem Puppenspiel kennt, versetzt er in die Moderne. So auch heute. Im Wallgraben Theater findet der Faust mit Regisseur Hans Poeschl eine Deutung, die sich mit der Verführbarkeit in unserer heutigen Welt auseinandersetzt: Es ist nie genug. Schneller, höher, weiter. Die Magie des Fortschritts. Die Unrast. Die unstillbare Lust und Energie. Fahren wir nicht alle Diesel, obwohl wir wissen, dass wir betrogen werden? Ist das das Böse? Wie Shakespeare seinen Hamlet schon sagen lässt: An sich ist nichts weder Gut noch Böse. Das Denken macht es erst dazu. Inwieweit gehört das Mephistophelische zu uns? Wie verführbar sind wir, wenn wir dem Leben näherkommen wollen oder: Was ists, was die Welt im Innersten zusammenhält? Premiere: 12. Oktober 2018 Derniere: 21. November 2018 Regie: Hans Poeschl Darsteller: Achim Barrenstein, Regine Effinger, Peter Haug-Lamersdorf, Elisabeth Kreßler, Katharina Rauenbusch, Christian Theil

    Freiburg | Wallgraben Theater

    Mi 24.10.18
    20 Uhr
    Ticket
    Faust
  • Bury Me Standing; CARMEN.maquia Carmen hat die Hosen an, auch wenn sie im roten Rüschenrock Habanera, Paso doble oder Flamenco tanzt. Sie verdreht den Männern reihenweise den Hals, am Ende aber steckt in ihrem ein Messer. Denn wo Liebe glüht und Freiheit sich behauptet, ist Eifersucht nicht weit. CARMEN.maquia von Gustavo Ramírez Sansano versetzt die Handlung von Georges Bizets Meisteroper in ein von Picasso inspiriertes sachlich-nüchternes Ambiente; dort wirkt die physisch aufgeladene Leidenschaft umso eindringlicher. Der Drang nach Freiheit und das Verlangen nach Ungebundenheit verbindet Carmen mit Ramón Ollers Bury Me Standing, einer tänzerischen Auseinandersetzung mit Sehnsucht, von der die Kultur der Sinti und Roma durchdrungen ist. Zugleich bekommen Erfahrungen des inneren Zusammenhalts und äußerer Ablehnung tänzerischen Ausdruck, gestützt von mitreißenden Rhythmen und Melodien, an denen diese ausgelassene Kultur so reich ist. Programmeinführung: 19.15 Uhr

    Lörrach | Burghof

    Mi 24.10.18
    20 Uhr
    Ticket
    Ballet Hispánico
  • Hausproduktion frei nach William Shakespeare Für die Hexen ist es wieder einmal an der Zeit, gehörig im Topf des Bösen zu rühren! Nichts macht den vier Weibern mehr Spass als mit den Menschen ihren grausamen Schabernack zu treiben. Denn: Mit den von Haus aus leicht verführbaren Erdbewohnern, haben sie all zu oft leichtes Spiel. Herr Macbeth und seine Gemahlin gehören zur erwähnten Spezies und viel Hexenkunst ist bei den beiden nicht vonnöten, um in ihnen die Gier auf die Krone zu wecken. Ein grausamer Reigen schrecklicher Taten ist die Folge und der Hexen »Irrewirre« nimmt seinen Lauf. Die Schwarzkünstlerinnen freut's, obwohl sie sich nicht immer einig sind wohin und wieweit sie ihr abgründiges Spiel treiben sollen... Zusammen mit einer Brut Hexen gestatten wir uns einen Blick auf die böseste aller Geschichten der Weltliteratur und erfinden Shakespeares «Macbeth» neu als Gruselkrimi vollgepackt mit Spannung, Scharfsinn und Witz!

    Basel - Schweiz | Vorstadttheater

    Mi 24.10.18
    20 Uhr
    Herr Macbeth oder die Schule des Bösen
  • Comedian, Kabarettist Comedian/Kabarettist HEINRICH DEL CORE kommt mit seinem Programm "GANZ ARG WICHTIG " am 24.10.2018 erstmalig nach Friesenheim in die Sternenberghalle. Der Kartenvorverkauf läuft. Eine entsprechende Meldung wäre sehr nett. HEINRICH DEL CORE GANZ ARG WICHTIG 24.10.2018 Friesenheim Sternenberghalle Tickets bei allen bekannten VVK-Stellen mit Reservix, sowie telefonisch unter 01806-700733 oder www.roth-friends.de HEINRICH DEL CORE Ganz arg wichtig Mit dem schwäbischen Charme eines echten Halbitalieners beschreibt Heinrich del Core in seinem neuen Programm GANZ ARG WICHTIG die alltäglichen Kuriositäten detailgetreu und so plastisch, dass man glaubt selbst dabei gewesen zu sein. Hinreißend komisch und voller Selbstironie trifft der Italo-Schwabe zielsicher den Geschmack des Publikums und zieht es in den Bann seiner eigentlich normalen alltäglichen Geschichten, die erst durch seine witzige Schilderung zu kuriosen, teils absurden Begebenheiten werden und dem Publikum den alltäglichen Irrsinn mal lauthals lachend, mal schmunzelnd vor Augen führen. Ein unvergleichlicher Mix aus Situationskomik, Charisma und Sprachwitz. Mit Heinrich Del Core treffen sich Italien, Deutschland, Comedy und Kabarett. (kompletter Text siehe Anlage)

    Friesenheim | Sternenberghalle

    Mi 24.10.18
    20 Uhr
    Heinrich del Core. Ganz arg wichtig
  • Im Lach Club lernen wir grundlos lachen. Langsam nähern wir uns den Lachmuskeln. Das Gefühl kann irgendwann nicht mehr erkennen: Ist es Spiel oder ist es echt? Der Lach-Club ist für alle offen, die gerne von den vielfältigen Vorteilen des Lachens profitieren wollen. Leitung: Emine Akman

    Weil am Rhein | Theater am Mühlenrain

    Mi 24.10.18
    20 Uhr
    Ticket
    Der Lach Club
  • Ganz arg wichtig Mit dem schwäbischen Charme eines echten Halbitalieners beschreibt Heinrich del Core in seinem neuen Programm GANZ ARG WICHTIG die alltäglichen Kuriositäten detailgetreu und so plastisch,dass man glaubt selbst dabei gewesen zu sein. Hinreißend komisch und voller Selbstironie trifft der Italo-Schwabe zielsicher den Geschmack des Publikums und zieht es in den Bann seiner eigentlich normalen alltäglichen Geschichten, die erst durch seine witzige Schilderung zu kuriosen, teils absurden Begebenheiten werden und dem Publikum den alltäglichen Irrsinn mal lauthals lachend, mal schmunzelnd vor Augen führen. Ein unvergleichlicher Mix aus Situationskomik, Charisma und Sprachwitz. Mit Heinrich Del Core treffen sich Italien, Deutschland, Comedy und Kabarett. Vor unserem geistigen Auge lässt der halbe Restitaliener die Hosen runter im Kampf mit einem angeblich innovativen Dusch-WC, gewährt uns Einblicke in die plötzlich skurril wirkende Abiturzeitschrift seiner Tochter, und nimmt uns mit bei dem kläglich scheiternden Versuch, männlich emanzipiert mit seiner Frau essen zu gehen. Vor ihm sind weder moderne Medien wie Facebook sicher, noch Männer ab 50 auf E-Bikes. Denn eins ist Heinrich del Core GANZ ARG WICHTIG: Mit wahren Begebenheiten des Alltags sein Publikum einen ganzen Abend lang bestens zu unterhalten! Der zahlreich preisgekrönte (siehe unten) Kabarettist und Comedian überzeugt mit seinem neuen sehr kurzweiligen und pointenreichen Programm und schafft eine einzigartige Verbindung zum Publikum und das ist ihm GANZ ARG WICHTIG PS: GANZ ARG WICHTIG: Seine knallroten Schuhe! ------------------------------------------------------------------------- Heinrich Del Core wurde 1961 als Sohn eines italienischen Gastarbeiters in Rottweil geboren. Nach der mittleren Reife entschloss er sich zunächst für eine Zahntechnikerlehre. Erst sehr spät, nämlich 1995 begann er sich mit der Comedy-Zauberei zu beschäftigen. Aus der Comedy-Zauberei wurde Standup Comedy und Kabarett. Er beendete im Jahre 2000 seinen Beruf als Zahntechniker und ist seitdem erfolgreich als Comedian und Kabarettist auf Deutschlands Bühnen ebenso unterwegs, wie Gast in zahlreichen TV-Sendungen. Auszeichnungen und Preise: 2016 Finale Hamburger Comedy Pokal 2015 Gewinner Publikumspreis »Die scharfe Barte 2015« von Melsungen 2015 Gewinner Publikumspreis 2015 Der s´Spezialist Hannover DESIMOs Spezial Club 2015 Gewinner Ostfriesischer Kleinkunstpreis 2014 Gewinner Kabarettpreis Rahdener Spargel 2014 2012 Gewinner Paulaner Solo 2012 und Publikumspreis 2012 Gewinner Tuttlinger Krähe 2012 und Publikumspreis 2010 Sieger Kleinkunstpreis Datteln 2007 Nominiert Deutsches Kleinkunstfestival Berlin Wühlmäuse 2007 nominiert Tegtmeiers Erben 2007 2006 Sieger Sprungfeder Olten (Schweiz) 2005 Baden-Württembergischer Kleinkunstpreis

    Friesenheim | Sternenberghalle

    Mi 24.10.18
    20 Uhr
    Ticket
    Heinrich del Core
  • Alessandro Schiattarella & Cie BewegGrund (BS/BE) Tanzstück über körperliche Differenzen als Quelle der Selbstermächtigung. 2016 reiste der Basler Choreograf Alessandro Schiattarella für eine Residenz nach Südafrika. Dort entdeckte er gemeinsam mit einer inklusiven Tanzcompagnie die menschliche Kettenreaktion für sich, als Möglichkeit einer inklusiven choreografischen Strategie, die bereits Grundlage für einen Teil seines letzten Stücks Strano war. Nun geht er damit aufs Ganze: Wie im Film «Der Lauf Der Dinge» von Fischli und Weiss fügen sich in seiner neuen Produktion One at a time... unterschiedlichste Komponenten zu einem abendfüllenden komplexen Gefüge zusammen. Die körperlichen Differenzen der Tänzer*innen werden zur Quelle der eigenen Ermächtigung, alle sind gleichberechtigt und unverzichtbar, damit die Kette in Bewegung bleibt. Seit seinem 16. Lebensjahr lebt der Tänzer und Choreograf Alessandro Schiattarella mit einer neuromuskulären Erkrankung, die ihm langsam die Kraft seiner Hände nimmt. Nachdem er 15 Jahre in freien Compagnien und an Institutionen wie dem Theater Basel als Tänzer tätig war, realisierte er 2015 sein erstes abendfüllendes Stück Tell me where it is am Roxy Birsfelden. Seine vom Publikum gefeierte Produktion Strano folgte im vergangenen Jahr. CHF 15.00; Weitere Info: www.theater-roxy.ch

    Birsfelden - Schweiz | Theater Roxy

    Mi 24.10.18
    20 - 21:30 Uhr
    One at a time...
  • Theaterstück von Elfriede Jelinek. Regie: Leonhard Koppelmann Rechnitz (Der Würgeengel) von Elfriede Jelinek Regie Leonhard Koppelmann / Raum/Licht Nadia Schrader / Kostüme Agnes Raganowicz Mit Isabelle Menke Man will schnell weg von Schloss Rechnitz an der österreichisch-ungarischen Grenze, die Rote Armee steht vor der Tür, mehrere Schlossgäste hatten sich eben noch eines Massakers schuldig gemacht. Aber die Schlossherrin hat noch eine Adresse im Tessin ... In »Rechnitz (Der Würgeengel)« haben die Boten das Wort. Sie berichten - mal im Rückblick wie Zeugen, mal live wie bei einer Mauerschau - von einem Massaker und seinen Folgen, geschehen in den letzten Kriegstagen 1945 an der österreichisch-ungarischen Grenze. Die Gräfin Margit von Batthyany hatte auf Schloss Rechnitz die lokalen SS- und Gestapo-Männer zu einem so genannten Gefolgschaftsfest eingeladen. Zeitgleich wurde eine Massenerschiessung beim nahe gelegenen »Kreuzstadel« vorbereitet. 180 jüdische Zwangsarbeiter, die für die Deportation ins Landesinnere zu entkräftet waren, wurden schliesslich von einer Gruppe Festgäste erschossen. Schon wenige Tage später brannte Schloss Rechnitz und die Gräfin floh vor der Roten Armee mit zwei Begleitern, dem SS-Ortsgruppenführer Podezin und dem Schlossverwalter Oldenburg. Ihr Ziel: die Schweiz, namentlich die Villa Favorita am Luganer See, wo Margits Bruder Heini Thyssen lebte, mit den Nazis Geschäfte machte und Kunst sammelte. Die Boten bleiben zurück und mit ihrem Wissen allein, in Umkehrung von Bunuels Film »Der Würgeengel«, wo es die (Dienst-)Boten sind, die die Herrschaft im Stich lassen. Elfriede Jelinek lässt in ihrem Stück viele Quellen ineinander fliessen. Es sprechen Zeitzeugen, wie sie in den Rechnitz-Prozessen der Nachkriegsjahre ausgesagt haben; Dorfbewohner und ehemalige Dienstboten, wie sie in dem Dokumentarfilm »Totschweigen« aussagen bzw. sich ausschweigen; antike Boten, die aus den »Bakchien« entsprungen sein könnten; ein aufgeklärter deutscher Bote von heute, der über unseren »Sündenstolz« nachdenkt; schliesslich spricht der »Kannibale von Rotenburg«, ein Menschenfresser von heute. In der Aufführung des Schauspielhauses steht eine Botin stellvertretend für alle. Eine Zofe ohne Herrin? Die Herrin als Zofe?

    Zürich - Schweiz | Schiffbauhalle

    Mi 24.10.18
    20:30 Uhr
    Rechnitz (Der Würgeengel)
  • Dahin, wo es wehtut. Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs LIVE Dahin, wo es wehtut. Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs LIVE Saal 1

    Karlsruhe | Kulturzentrum Tollhaus

    Mi 24.10.18
    20:30 Uhr
    Ticket
    Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs

Badens beste Erlebnisse