Die Berghauser-Kapelle bei Ebringen ist ein Kleinod. Wer zur Berghauser Kapelle will, muss hoch hinauf. Die Fußgänger wandern an den Ebringer Weinbergen vorbei, Auto- und Radfahrer nutzen die Kehren der Kreisstraße 4953, die von Ebringen zum Schönberg und weiter nach Wittnau führt. Die Tür der Kapelle steht offen, ein sicherndes Stahlgitter (seit 1986) gibt den Blick frei auf den wertvollen, dunkelgrau- und schwarzmarmorierten Hochaltar von 1750 mit seinen vergoldeten Figuren und reichem Rokoko-Zierrat. Die beiden Seitenaltäre wirken seit der Restaurierung 1985 durch ihre fröhliche Marmorierung in hellblauen und zinnoberroten Tönen und durch ihren schlichten Aufbau.

1806 sollte das "Berghauser Kirchle" abgerissen werden, 25 Ebringer Männer bewahrten es jedoch vor der Zerstörung. 1940 war die Kapelle der Planung eines Truppenübungsplatzes der Wehrmacht im Wege. Pfarrer Ludwig Schenkel kämpfte unermüdlich bei den Behörden um ihren Erhalt und hatte letztlich Erfolg. Auf Bitten zahlreicher Brautpaare wurde 1988 eine Orgel mit sieben Registern, einem Manual und Pedal eingebaut. Viele Brautpaare wissen das schmucke Kirchlein zu schätzen. Von Mai bis Oktober finden jedes Wochenende Trauungen und goldene Hochzeiten statt.

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