Kunst und Philosophie

Boris Ferreira liest in Offenburg aus seinem philosophischen Essay und zeigt dazu eigene Zeichnungen, die mit dem Text in Wechselwirkung stehen

Boris Ferreira liest seinen Essay.

OFFENBURG (BZ). Er ist ein "Peintre philosophe" und ein philosophierender Maler. Einen Künstler, der beides in sich vereint, gab es bislang in der hiesigen Kunstszene nicht.

Jetzt stellt sich Boris Ferreira, der sei 2015 in Offenburg lebt, mit einer Lesung aus seinem neu erschienenen Essay "Gischt – Metaaesthetica in nuce" am Freitag, 23. November, 20 Uhr, in der Galerie im Artforum, Okenstraße 57, Haupteingang Tullastraße, in Offenburg vor.

Boris Ferreira, 1966 in Heidelberg geboren, studierte Philosophie in Lissabon, wo er 1989 auch seine erste Einzelausstellung als Maler hatte. Sein Studium setzte er in Heidelberg und Wuppertal fort. 2000 promovierte er im Graduiertenkolleg "Phänomenologie und Hermeneutik" der Universitäten Bochum und Wuppertal mit einer Arbeit über Angst und Langeweile. Der Essay erscheint zusammen mit Kunst von ihm selbst. Ausgangspunkt des Essays sind Zeichnungen, deren Wirkung und ontologischen Hintergrund Ferreira phänomenologisch zu klären versucht.

von bz
am Di, 20. November 2018


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