Mord oder Selbstmord? Das ist die Frage. Die Überlieferung spricht von Mord an den letzten Bewohnern der Burg Neuenfels oberhalb des Müllheimer Ortsteils Britzingen. Ritter Christoph von Neuenfels, der hochverschuldet war, seine Familie und das Gesinde wurden im Jahr 1540 tot im Burghof aufgefunden. Sie waren die letzten Bewohner der Burg, ihr Schicksal wurde nie aufgeklärt. Die Burg wurde vermutlich Ende des 13. oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts gebaut und hatte keine militärische Bedeutung. Sie war ein Landsitz. Das Geschlecht der Neuenfelser geht bis ins Jahr 1307 zurück. Sie waren vermutlich eine Patrizierfamilie der Stadt Neuenburg, die auch in Auggen und Staufen verschiedene Ämter innehatten. Außerdem waren sie Burgvögte von Badenweiler und Landvögte von Rötteln.

So schrecklich die vergangenen Geschehnisse, so herrlich die Aussicht von der Burg über das Markgräflerland, die Rheinebene bis hinüber in die Vogesen. Die Ruine ist ein Wahrzeichen des Weindorfs Britzingen, das einer bedeutenden Waldschenkung durch eine Neuenfelserin zu Beginn des 16. Jahrhunderts Wohlstand verdankt. Die großzügige Burgherrin ist im Weinlogo der örtlichen Winzergenossenschaft hoch zu Ross verewigt. Rund um den Ort gibt es einen Weinlehrpfad, einen Waldlehrpfad, sowie einen Geologischen Lehrpfad am Rheingrabenbruch zwischen Badenweiler und Britzingen.

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