Deutsches Uhrenmuseum

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  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Mi 18.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Do 19.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Fr 20.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Sa 21.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    So 22.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Mo 23.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Di 24.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Mi 25.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Do 26.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Fr 27.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    Sa 28.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)
  • Zum 150. Todestag ehrt die Stadt Furtwangen in Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen e.V. sowie Kirner-Nachfahren der Familie Staeb den berühmten Sohn der Stadt mit einer Ausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen. Eine Besonderheit, denn die ca. 40 Gemälde, Ölstudien und Skizzen Kirners stammen überwiegend aus Privatbesitz und stehen der Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung. Die Ausstellung ermöglicht einerseits den Blick in die Werkstatt eines Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu werfen, und andererseits eine bewegte Epoche voll wirtschaftlichen und politischen Wandels anhand Kirners künstlerischer Dokumentation besser zu begreifen. Die Gemäldeschau wird ergänzt durch zahlreiche Skizzen, Vorzeichnungen, aber auch Briefe des Künstlers, die das Leben und den Alltag dieser Zeit für die Bevölkerung, aber auch Kirners im speziellen, veranschaulichen. Die Entwicklung seiner Gemälde lässt sich in einer Vielzahl von Vorzeichnungen desselben Sujets nachvollziehen. Vervollständigt wird der Überblick durch Werke seiner Rezipienten: Die Art und Weise, wie zeitgenössische Stecher und Zeichner seine Kompositionen vervielfältigen, gibt Aufschluss über Geschmack und Vorlieben ihrer Zeit. Johann Baptist Kirner, geboren am 24. Juni 1806 in Furtwangen, besucht als 18-Jähriger die Kunstakademie München. 1839 wird er von Leopold von Baden zum Großherzoglich Badischen Hofmaler berufen und lebt in Karlsruhe. Berühmtheit erlangt Kirner durch sein Gemälde "Ein Schweizer Grenadier" (1831); Großherzog Leopold ermöglicht ihm daraufhin einen Studienaufenthalt in Rom, der seinen Stil nachhaltig prägt. Hier teilt er sich ab 1832 mit seinem Malerkollegen und Freund Franz Xaver Winterhalter ein Atelier. 1856 wird Kirner zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München ernannt. Hier lebt er bis Ende 1865, zieht dann aber wieder zurück in seine Heimatstadt Furtwangen, wo er am 19. November 1866 verstirbt. Johann Baptist Kirner zeigt in seinem Werk ein ausgeprägtes Beobachtungsvermögen, das Leben und Alltag seiner Zeit veranschaulicht. In zahlreichen Skizzenbüchern dokumentiert er Alltagsszenen, aber auch neueste technische Errungenschaften werden zeichnerisch festgehalten. Sein Oeuvre beinhaltet auch Landschafts-, Historien- und Religiöse Malerei, und als Porträtmaler hat er die Möglichkeit bei wohlhabenden Bürgern sein Geld zu verdienen. Dennoch sind es die Begegnungen des Alltags, die ihn vor allem interessieren. Mal heiter und humorvoll und mitunter an seinen Freund und Künstlerkollegen Carl Spitzweg erinnernd, mal voller Empathie und Mitgefühl, wie bei seinen Arbeiten zur Revolution 1848/49, präsentiert sich Kirner vor allem als erhabener Genremaler.

    Furtwangen | Deutsches Uhrenmuseum

    So 29.01.17
    10 - 17 Uhr
    Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866)

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