Weltklassik für Cello und Klavier im Gutshof Güntert

Henrike von Heimburg und Trude Mészár zu Gast in Laufen

Henrike von Heimburg und Trude Mészár entführen ins Reich der Kammermusik.

SULZBURG-LAUFEN. Am Sonntag, 17. Juni, um 17 Uhr steht im Gutshof Güntert, Schlossgasse 4, in Sulzburg-Laufen eine Sternstunde der Kammermusik auf dem Programm. In der Reihe "Weltklassik für Cello und Klavier!" gastiert das Pelion Duo mit Henrike von Heimburg am Klavier und Trude Mészár am Cello. Mit ihrem Programm "Himmlische Saitenklänge!" sorgen die beiden renommierten Musikerinnen für eine wunderbare musikalische Auszeit für die Seele, indem sie einen Bogen von Luise Adolpha Le Beau, über Beethoven zu Brahms spannen – ein Konzert voller Kantilenen, Poesie und Raffinesse.

Pelion Duo: Die musikalischen Wege des "Pelion Duos" mit Henrike von Heimburg (Klavier) und Trude Mészár (Violoncello) kreuzten sich in der gemeinsamen Studienzeit in Saarbrücken. Seit 2008 konzertieren sie und widmen sich mit viel Hingabe einem Repertoire, welches vom Barock bis in die Moderne reicht. Sie zeichnen sich durch Farbenvielfalt im Klang und ihr besonderes Augenmerk auf Texttreue und Offenheit gegenüber Neuem aus. Ihr gemeinsames Spiel verschmilzt zu einem Ganzen, wie es dem Duo schon oft bescheinigt wurde. In der Zwischenzeit haben beide Musikerinnen ihre pädagogischen und künstlerischen Abschlüsse in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Sie schlossen gemeinsam in Saarbrücken einen Kammermusik Master bei Professor Tatevik Mokatsian mit Bestnote ab und verfeinern ihr Zusammenspiel durch Kurse und Konzerte unter anderem auf dem Berg Pelion in Griechenland, der dem Duo auch den Namen gab.

Die Komponistin und Pianistin Luise Adolpha Le Beau aus Baden gewann mit ihrer Cellosonate den 1. Preis bei einem Kompositionswettbewerb und zählte auch Johannes Brahms zu ihren Bekannten. Ihre Musik zeichnet sich durch verträumte Melodien, leidenschaftlichen Ton und hohe Empfindsamkeit aus. Wie ein bekannter Beethoven-Biograph schon feststellte, eignet sich das Violoncello mit seinem tenoralen Timbre "besser für die duellierende Kammermusik als die Violine". So war Beethoven der Entdecker des Cellos in der Kammermusik – er setzte dessen Eigenschaften in einem seiner Variationszyklen über das Thema aus der Zauberflöte "Bei Männern welche Liebe fühlen" wunderbar ein. Die beliebte e-Moll Sonate und Lieder von Johannes Brahms runden zusammen mit dem Liebestraum von Franz Liszt dieses Programm voller Kantilenen, Poesie und Raffinesse ab.

Konzert: Sonntag, 17. Juni, um 17 Uhr, Gutshof Güntert, Schlossgasse 4, Sulzburg-Laufen. Eintritt: 23,60 Euro, Studenten zahlen 17,95 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt frei.Vorverkauf beim BZ-Karten-Service (bz-ticket.de/karten oder Tel. 0761/496-8888) und bei allen BZ-Geschäftsstellen.
von bz
am Mi, 13. Juni 2018


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