Jazzcampus

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  • \"Eine Art jugendlicher Agent provocateur\", \"ein leichtfüssiger Schnellfingerkünstler\" nannte ihn Peter Rüedi in seiner Kolumne über Franco Ambrosettis \"Live at the Blue Note\" mit Kenny Barron, Ira Coleman und Victor Lewis. Das war 1993 und Seamus Blake, in London geboren und in Vancouver aufgewachsen, gerade mal 23 Jahre alt. Im gleichen Jahr spielte er auch sein erstes eigenes Album \"The Call\" mit Kurt Rosenwinkel, Kevin Hayes, Larry Grenadier und Bill Stewart ein. Dies, nachdem er zwei Jahre zuvor, noch im Berklee-Studium, bereits mit Victor Lewis aufgenommen hatte. John Scofield, bei dem Blake Joe Lovano ersetzte, nannte ihn einen \"extraordinary, a total saxophonist\", und George Gruntz holte ihn ebenfalls in sein Quartett und die GGCJB. 1998 fiel Seamus Blake mit \"The Bloomdaddies\" (u.a. mit Chris Cheek und Jorge Rossy) auch in Willisau auf und im Jahr darauf mit dem pianolosen Trio-Album \"Sun Sol\" mit Avishai Cohen am Bass und dem Drummer Marc Miralta: Dies alles noch bevor er 2002 die \"Thelonious Monk Saxophone Competition\" gewann und damit Auftritte mit Wayne Shorter und Herbie Hancock. \"Superconductor\" heisst das Album, das Seamus Blake 2015 veröffentlichte und sein bisher ambitioniertestes nennt. Scofield und Gonzalo Rubalcaba sind als Gäste dabei - sein Debut mit dem EWI (Electronic Wind Instrument). Blake kombiniert dabei orchestrale Oktett-Arrangements Guillermo Kleins mit der Dirigentin Vickie Yang und Keyboard-Klängen. Von den Brecker Brothers über Lovano, die Mingus Dynasty Band und Jack DeJohnette bis zu Brad Mehldau, die Prominentenliste musikalischer Partner liesse sich fast beliebig fortsetzen. Seit letztem Jahr lebt Seamus Blake in Paris, nachdem er 2017 sein Quartett \"French Connection\" mit Tony Tixier (p), Florent Nisse (b) und Gautier Garrigue (dr) zusammengestellt, mit ihm aufgenommen und getourt hatte. In Europa hat er sich aber auch durch die Zusammenarbeit mit der Latvian Radio Jazz Band, der Trondheim Big Band, der Sibis Alumni Big Band (Sibelius Institute, Helsinki), der Amsterdamern Tuesday Big Band und dem Subway Jazz Orchestra (Köln) einen Namen gemacht. Alexandra Hamburger (voc/fl), Song-Yi Jeon (voc), Santi de la Rubia (ts), Vinicius Gomes (g), Marc Mezgolits (bg), Chase Kuesel (dr), Iago Fernández (dr).

    Basel - Schweiz | Jazzcampus

    Do 04.04.19
    20:30 Uhr
    Focusyear Band 19

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