Tipps für Familien mit Kindern

Aussichtstürme, Naturerlebnispfade, Mitmachmuseen oder Freizeitparks: Tipps für Aktivitäten und Ausflüge mit Kindern im Überblick.


Alle Termine

  • Denzlingen | Mach Blau - Sport- und Familienbad

    Fr 25.05.18
    9 - 21 Uhr
    Mach Blau - Sport- und Familienbad
  • Freiburg | Museum Natur und Mensch

    Fr 25.05.18
    10 - 17 Uhr
    Leben im Netzwerk
  • 10. Mai 2018 - 10. Februar 2019 Mensch Biene! Es summt im Museum Natur und Mensch! Die Mitmachausstellung für Familien zeigt: Ohne Bienen geht es nicht. Ob Wild- oder Honigbienen, ohne sie würde in der Natur und der Landwirtschaft weltweit vieles nicht funktionieren. Mit allen Sinnen tauchen Kinder und Erwachsene in die Welt der Bienen ein und begleiten eine Arbeiterin durch die Stationen ihres gefährlichen Lebens.

    Freiburg | Museum Natur und Mensch

    Fr 25.05.18
    10 - 17 Uhr
    Mensch Biene
  • Basel - Schweiz | Naturhistorisches Museum

    Fr 25.05.18
    10 - 17 Uhr
    Wildlife Photographer of the Year
  • Einzelstücke von heute nach Vorbildern von gestern Ausstellung: 21.04.18 bis 07.10.18 Exquisite Kostüme venezianischer Karnevalsbälle Kunstvolle Einzelstücke von heute nach Vorbildern von gestern 21. April - 7. Oktober 2018 Die Sonderausstellung ist umhüllt von der Anmut und der Mystik des Karnevals in den prunkvollen Palazzi von Venedig. Ihr Fokus liegt auf den exquisiten Kostümen, die den venezianischen Karnevalsbällen noch heute ihre legendäre Extravaganz verleihen. Für den Auftritt an einem der berühmten privaten Bälle ist nur das kunstvollste Kostüm gut genug. Seine Herstellung benötigt das perfekte Zusammenspiel von unterschiedlichen Kunsthandwerkern. So braucht es einen Goldschmied, der die Kunst des Emaillierens beherrscht, oder einen Schirmmacher, der den passenden Sonnenschirm zum Kleid nach alter Manier herstellt. Weiter kommt man nicht ohne einen Künstler aus, der den obligaten Fächer anfertigen kann, und nicht ohne Schuhmacher, der sich um das geeignete massgeschneiderte Schuhwerk kümmert. Die Hauptsache bleibt jedoch das Kostüm. Da ist reichlich Fantasie, aber auch mustergültiges Handwerk gefragt. Nur edelste Stoffe und erlesenste Materialien kommen in Frage. Der Karneval in Venedig wird erstmals in Aufzeichnungen aus dem Jahr 1094 erwähnt. Seine Blüte erlebte er im 18. Jahrhundert. Seit je feiern die Venezianer ihren Karneval sehr ausgelassen. Er dauert elf Tage und hat sich zu einem der berühmtesten Feste der Welt entwickelt. Der Karneval diente dazu, die etablierte Oberschicht lächerlich zu machen. Die historische Kulisse der Stadt rundet die Besonderheit des venezianischen Karnevals ab. Seine Wiederbelebung Mitte der 1970er-Jahre hat dazu geführt, dass verschiedene vom Aussterben bedrohte Handwerkszweige wieder florieren. Die Kostüme der Sonderausstellung stammen aus einer Privatsammlung und wurden von den besten Kunsthandwerkern ihrer Zunft nach Mass angefertigt. Dazu gehören die exquisiten Kostüme von Jacky Blanchard, die auserlesenen Schirme des Maître d'Art Michel Heurtault oder die kunstvollen Fächer von Sylvain Le Guen. Alle Rohmaterialien und Arbeiten stammen aus Frankreich respektive Europa. Bestimmte beinahe vergessene Techniken wurden neu entdeckt, manches Wissen jedoch ist leider zusammen mit seinem Maître d'Art für immer entschwunden.

    Basel - Schweiz | Spielzeug Welten Museum

    Fr 25.05.18
    10 - 18 Uhr
    Exquisite Kostüme venezianischer Karnevalsbälle
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Fr 25.05.18
    11 - 17 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Fr 25.05.18
    11 - 17 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Heitersheim | Römermuseum Villa Urbana

    Fr 25.05.18
    13 - 18 Uhr
    Römermuseum Villa Urbana
  • Denzlingen | Mach Blau - Sport- und Familienbad

    Fr 25.05.18
    13 - 22 Uhr
    Sauna
  • Ziegentreff, Kreativwerkstatt, Hüttenbau, Holzstämme schälen, Lagerfeuer. Für Kinder von 6 bis 14 Jahren Offenes Pfingstferienprogramm In der ersten Pfingstferienwoche gibt es auf dem Abenteuerspielplatz jeden Nachmittag von 14 bis 18 Uhr viel zu entdecken, zu tun und zu erleben. Zahlreiche Spielmöglichkeiten und ein abwechslungsreiches Kreativprogramm warten auf euch. Heute könnt ihr unter anderem beim offenen Ziegentreff und Hüttenbau mitmachen, beim Ausmisten helfen, ab 15 Uhr Reiten, Apfelkuchen backen und Holzstämme schälen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Für Kinder von 6 bis 14 Jahren auch ohne Begleitung der Eltern. Weitere Infos: https://www.freiburg.de/pb/,Lde/238752.html

    Freiburg | Abenteuerspielplatz Weingarten

    Fr 25.05.18
    14 - 18 Uhr
    Geführtes Reiten & Apfelkuchen backen
  • Wir zeigen die beiden Geschichten "Der Regenbogenfisch stiftet Frieden" und "Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee". Die Handlung wird mit einem charmanten Rahmen versehen: Die Kinder lernen die Entstehung eines Regenbogens aus dem Sonnenlicht kennen. Dann heben sie ab und der Regenbogen wird zur Rutsche in das Meer. Dort treffen sie den Regenbogenfisch und begleiten ihn in seine Unterwasserwelt. Mutig schließt er dort mit einem riesigen Blauwal Frieden und findet neue Freunde in der Tiefsee. In der Farbenpracht des Meeres entsteht durch Musik und Sprache ein tiefes Erlebnis, das doch in seiner ruhigen Art einlädt, sich auf die Geschichten einzulassen, ohne zu überfordern. Schließlich lernen die Kinder noch, wie man Fische auch am Sternenhimmel finden kann. Auf der Basis der Bücher: "Der Regenbogenfisch stiftet Frieden" und "Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee" von Marcus Pfister, copyright 1998 und 2009 NordSüd Verlag AG, CH-8005 Zürich/Schweiz. Eine Produktion des Mediendoms an der Fachhochschule Kiel unter der Leitung von Berit und Eduard Thomas (2012).

    Freiburg | Planetarium

    Fr 25.05.18
    15 Uhr
    Der Regenbogenfisch und seine Freunde (5+)
  • Wann ist das Weltall entstanden? Woher kommen die Galaxien, Sterne und Planeten? Was hat sich auf der Erde abgespielt? Auf einer Zeitreise werden Sie Zeuge von der Geburt der ersten Sterne und der Entstehung der Milchstraße. Sie erleben gewaltige Sternexplosionen, katastrophale Einschläge auf der Urerde sowie die Entstehung des Lebens und dessen Entwicklung bis hin zum Menschen. Um die gewaltigen Zeiträume zu verstehen, wird die kosmische Geschichte modellhaft und maßstäblich auf ein Jahr verkürzt. Wann wären dann die Milchstraße und die Sonne mit ihren Planeten entstanden? Wann hätten die Dinosaurier gelebt und wann tauchte der Mensch auf? Auf anschauliche Weise wird die Geschichte des Kosmos dargestellt. Zu Beginn der Veranstaltung wird der aktuelle Sternenhimmel mit Live-Moderation gezeigt.

    Freiburg | Planetarium

    Fr 25.05.18
    19:30 Uhr
    Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen
  • Denzlingen | Mach Blau - Sport- und Familienbad

    Sa 26.05.18
    9 - 21 Uhr
    Mach Blau - Sport- und Familienbad
  • 10. Mai 2018 - 10. Februar 2019 Mensch Biene! Es summt im Museum Natur und Mensch! Die Mitmachausstellung für Familien zeigt: Ohne Bienen geht es nicht. Ob Wild- oder Honigbienen, ohne sie würde in der Natur und der Landwirtschaft weltweit vieles nicht funktionieren. Mit allen Sinnen tauchen Kinder und Erwachsene in die Welt der Bienen ein und begleiten eine Arbeiterin durch die Stationen ihres gefährlichen Lebens.

    Freiburg | Museum Natur und Mensch

    Sa 26.05.18
    10 - 17 Uhr
    Mensch Biene
  • Basel - Schweiz | Naturhistorisches Museum

    Sa 26.05.18
    10 - 17 Uhr
    Wildlife Photographer of the Year
  • Freiburg | Museum Natur und Mensch

    Sa 26.05.18
    10 - 17 Uhr
    Leben im Netzwerk
  • Einzelstücke von heute nach Vorbildern von gestern Ausstellung: 21.04.18 bis 07.10.18 Exquisite Kostüme venezianischer Karnevalsbälle Kunstvolle Einzelstücke von heute nach Vorbildern von gestern 21. April - 7. Oktober 2018 Die Sonderausstellung ist umhüllt von der Anmut und der Mystik des Karnevals in den prunkvollen Palazzi von Venedig. Ihr Fokus liegt auf den exquisiten Kostümen, die den venezianischen Karnevalsbällen noch heute ihre legendäre Extravaganz verleihen. Für den Auftritt an einem der berühmten privaten Bälle ist nur das kunstvollste Kostüm gut genug. Seine Herstellung benötigt das perfekte Zusammenspiel von unterschiedlichen Kunsthandwerkern. So braucht es einen Goldschmied, der die Kunst des Emaillierens beherrscht, oder einen Schirmmacher, der den passenden Sonnenschirm zum Kleid nach alter Manier herstellt. Weiter kommt man nicht ohne einen Künstler aus, der den obligaten Fächer anfertigen kann, und nicht ohne Schuhmacher, der sich um das geeignete massgeschneiderte Schuhwerk kümmert. Die Hauptsache bleibt jedoch das Kostüm. Da ist reichlich Fantasie, aber auch mustergültiges Handwerk gefragt. Nur edelste Stoffe und erlesenste Materialien kommen in Frage. Der Karneval in Venedig wird erstmals in Aufzeichnungen aus dem Jahr 1094 erwähnt. Seine Blüte erlebte er im 18. Jahrhundert. Seit je feiern die Venezianer ihren Karneval sehr ausgelassen. Er dauert elf Tage und hat sich zu einem der berühmtesten Feste der Welt entwickelt. Der Karneval diente dazu, die etablierte Oberschicht lächerlich zu machen. Die historische Kulisse der Stadt rundet die Besonderheit des venezianischen Karnevals ab. Seine Wiederbelebung Mitte der 1970er-Jahre hat dazu geführt, dass verschiedene vom Aussterben bedrohte Handwerkszweige wieder florieren. Die Kostüme der Sonderausstellung stammen aus einer Privatsammlung und wurden von den besten Kunsthandwerkern ihrer Zunft nach Mass angefertigt. Dazu gehören die exquisiten Kostüme von Jacky Blanchard, die auserlesenen Schirme des Maître d'Art Michel Heurtault oder die kunstvollen Fächer von Sylvain Le Guen. Alle Rohmaterialien und Arbeiten stammen aus Frankreich respektive Europa. Bestimmte beinahe vergessene Techniken wurden neu entdeckt, manches Wissen jedoch ist leider zusammen mit seinem Maître d'Art für immer entschwunden.

    Basel - Schweiz | Spielzeug Welten Museum

    Sa 26.05.18
    10 - 18 Uhr
    Exquisite Kostüme venezianischer Karnevalsbälle
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Sa 26.05.18
    13 - 18 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Sa 26.05.18
    13 - 18 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Heitersheim | Römermuseum Villa Urbana

    Sa 26.05.18
    13 - 18 Uhr
    Römermuseum Villa Urbana

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