Kommunales Kino

  • Urachstraße 40
  • 79102 Freiburg im Breisgau
  • Tel.: 0761 45980022
  • Webseite

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Kommunales Kino: Alle Termine

  • Die Kunst zu verlieren. Lesung mit Alice Zeniter. Moderation: Guillaume Plas. Danach Film: La Zerda et les Chants de l'oubli. Regie: Assia Djebar (OmU) Wir freuen uns sehr, am 20.2. die französischen Schriftstellerin Alice Zeniter bei uns im Kino zu begrüßen. Sie beschäftigt sich in ihrem fünften Roman "L'art de perdre" ("Die Kunst zu verlieren", Piper 2019, aus dem Französischen von Hainer Kober) mit den algerischen Wurzeln ihrer Familie. Genauer: mit dem Schicksal der Harki: Jener Algerier, die im Algerienkrieg auf Seiten der französischen Kolonialmacht kämpften. Am gleichen Abend zeigen wir den Film LA ZERDA ET LES CHANTS DE L'OUBLI (La Zerda und die Gesänge des Vergessens) der Schriftstellerin Assia Djebar. Ein poetischer Filmessay von 1980, der sich mit der algerischen Kolonialgeschichte auseinandersetzt und 1983 den Sonderpreis der Berlinale für den besten historischen Film bekam. Mit einer Einführung von Beate Thill (Literarische Übersetzerin, u.a. von Assia Djebar) Moderation: Dr. Guillaume Plas, Fremdsprachenlektor am Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Übersetzung / Deutsche Lesestimme: Dr. Melanie Fröhlich, Romanisches Seminar, Universität Freiburg Veranstalter: Kommunales Kino, Centre Culturel Francais, Frankreich-Zentrum, Landeszentrale für politische Bildung. Ausführlichere Informationen zur Lesung und Film s.u. im Anhang noch Fotos von Alice Zeniter (Mit der Bitte um Copyright-Angabe: Astrid di Crollalanza@Flammarion) und dem Film LA ZERDA. Mi 20.2., 19:00 Lesung und Diskussion danach um 21:00 Film mit Einführung Mittwochskino: Lesung und Film LESUNG MIT DER SCHRIFTSTELLERIN ALICE ZENITER Wie lässt man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen? --- Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein »Harki«, ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienflüchtlinge versteckte, redet nicht über das Land seiner Kindheit...Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine weite Reise an ... Dieser Roman ist so lebendig wie ein Fresko. Was heißt es, aus einer Familie zu stammen, die über Generationen Gefangene einer »schlimmen Geschichte" bleibt? Ein Plädoyer für die Freiheit man selbst zu sein, jenseits allen Erbes, aller sozialer oder familiärer Bindungen. -"Unmöglich, von diesem Roman nicht mitten ins Herz getroffen zu sein" Le Figaro Moderation: Dr. Guillaume Plas, Fremdsprachenlektor am Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Übersetzung / Deutsche Lesestimme: Dr. Melanie Fröhlich, Romanisches Seminar, Universität Freiburg Mitveranstalter: Centre Culturel Francais, Frankreich-Zentrum, Landeszentrale für politische Bildung. Eintritt: Lesung: EUR10 | ermäßigt EUR8 ; Film: EUR7 | ermäßigt EUR5 Eintritt für Lesung und Film: zusammen: EUR12 Mi 20.2., 19:00 Anschließend um 21:00 LA ZERDA ET LES CHANTS DE L'OUBLI (La Zerda und die Gesänge des Vergessens) Regie: Assia Djebar, Buch: Assia Djebar, Malek Alloula, Schnitt: Nicole Schlemmer | Algerien 1980 | OmU | 60 Min. | Assia Djebar war die bekannteste Schriftstellerin Nordafrikas. Während einer zehnjährigen Schreibkrise wandte sie sich einem neuen Medium zu und drehte zwei international preisgekrönte Filme: LA NOUBA und LA ZERDA ET LES CHANTS DE L'OUBLI. In LA ZERDA entwirft Assia Djebar ein komplexes Bild der Kolonialgeschichte Algeriens, wobei sie sich besonders auf die Rolle der Frauen in dieser schwierigen Epoche konzentriert. Assia Djebar über das Thema ihres Films, der ersten Regiearbeit einer Frau in der algerischen Filmgeschichte: »In einen völlig unterworfenen und zum Schweigen gebrachten Maghreb strömten Fotografen und Filmemacher, um Aufnahmen von uns zu machen. ...Die 'Zerda' ist jenes langsam aussterbende Fest, das sie angeblich bei uns einfangen wollten ...«. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin und Filmemacherin fügt hier die fremden Blicke der Kolonialherren zusammen - entlarvend, kritisch, bitter. Die von ihr konzipierte Tonspur lässt anonyme Stimmen und Dichtungen erklingen, und »Gesänge des Vergessens« intervenieren. Anfang der 1980er-Jahre schuf Djebar mit diesem poetischen Filmessay eine neue Art, die algerische Geschichte zu verstehen. Sonderpreis der Berlinale 1983 für den besten historischen Film. Mi 20.2, 21:00 Mit einer Einführung von Beate Thill (Literarische Übersetzerin, u.a. von Assia Djebar)

    Freiburg | Kommunales Kino

    Mi 20.02.19
    19 Uhr
    Alice Zeniter
  • Der Film zeichnet ein komplexes Bild der Kolonialgeschichte Algeriens, wobei er sich besonders auf die Rolle und die Darstellung der Frauen in dieser Zeit konzentriert. Die Regisseurin montiert Dokumentarmaterial aus der Kolonialzeit und gibt diesen Bildern des Kolonialismus eine neue Lesart, indem sie sie anhält und durch die Montage ironisch-kritische Kontraste setzt.

    Freiburg | Kommunales Kino

    Mi 20.02.19
    20 Uhr
    La Zerda und die Gesänge des Vergessens
  • Wie tickt Deutschland um 2017? - Dieser Frage wird an wichtigen Stellen bundesdeutscher Befindlichkeit nachgegangen: Im Bundestag, bei der BILD-Zeitung, in Kneipen und auf Marktplätzen. Es geht um das Thema »Abwehr«: von Geflüchteten, von Rechtspopulisten, vom wirtschaftlich-kulturellen Niedergang. Und es geht um die Verteidigung der Demokratie. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Deutschland ist sich uneins, so viel steht fest.

    Freiburg | Kommunales Kino

    Do 21.02.19
    19:30 Uhr
    Aggregat
  • Freiburg | Kommunales Kino

    Do 21.02.19
    21:30 Uhr
    Dutch Wife of the Wasteland
  • Fr 22.02.19
    19:30 Uhr
    Skizzen einer Stadt - Zehn Geschichten aus Freiburg
  • Freiburg | Kommunales Kino

    Fr 22.02.19
    21:30 Uhr
    Dutch Wife of the Wasteland
  • Freiburg | Kommunales Kino

    Sa 23.02.19
    19:30 Uhr
    My Father's Son
  • Der namibische Regisseur, Produzent und Schauspieler Joel Haikali ist bei der diesjährigen Berlinale zu den Talents eingeladen. Wir nehmen dies zum Anlass seine Komödie »My father's son« zu zeigen. Auf eine humorvolle Art untersucht der Film das Verhältnis zwischen den urbanen Welten des modernen Afrikas und ihren traditionellen Wurzeln. Der Film nimmt mit uns auf eine Reise zu den Ovambo/Kwanyama-Völker im Norden Namibias.Joel Haikali wird im Anschluss an das Screening Auskunft geben über seine Arbeit als Schauspieler, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor sowie über die Filmindustrie und ihre Bedeutung in Namibia. Er wird auch einige seiner neuen Filme vorstellen, die kurz vor der Veröffentlichung stehen. In Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg und der Galerie für Gegenwartskunst, E-WERK Freiburg https://www.koki-freiburg.de/filmreihen/1797/begleitprogramm_galerie_f%C3%BCr_gegenwartskunst_e-werk_freiburg_namibisches_filmschaffen

    Freiburg | Kommunales Kino

    Sa 23.02.19
    19:30 Uhr
    Joel Haikali: My Father’s Son | Film & Director's Talk
  • Film, Namibia 2009. Regie: Joel Haikali. Die Regisseurin ist zu Gast Reihe: Begleitprogramm Galerie für Gegenwartskunst E-Werk Freiburg / Namibisches Filmschaffen Regie: Joel Haikali Namibia 2009 | OmeU | 82 Min. Der namibische Regisseur, Produzent und Schauspieler Joel Haikali ist bei der diesjährigen Berlinale zu den Talents eingeladen. Wir nehmen dies zum Anlass seine Komödie My father's son zu zeigen. Auf eine humorvolle Art untersucht der Film das Verhältnis zwischen den urbanen Welten des modernen Afrikas und ihren traditionellen Wurzeln. Der Film nimmt mit uns auf eine Reise zu den Ovambo/Kwanyama-Völker im Norden Namibias. Joel Haikali wird im Anschluss Auskunft über die Filmindustrie und ihr Bedeutung in Namibia geben. In Kooperation mit Galerie für Gegenwartskunst, E-WERK Freiburg

    Freiburg | Kommunales Kino

    Sa 23.02.19
    19:30 Uhr
    My Fathers's Son
  • Sa 23.02.19
    21:30 Uhr
    Oberhausen on Tour - Best of Deutscher Wettbewerb
  • Der Film 'Neues von uns Kindern aus Bullerbü' spielt kurz vor der Weihnachtszeit. Die sechs Freunde erleben wieder eine Menge Spaß und machen natürlich auch genau soviel Blödsinn. Außerdem ist die Weihnachtszeit die schönste Zeit und so ist es auch in Bullerbü.

    Freiburg | Kommunales Kino

    So 24.02.19
    15:30 Uhr
    Neues von uns Kindern aus Bullerbü
  • So 24.02.19
    17:30 Uhr
    Skizzen einer Stadt - Zehn Geschichten aus Freiburg
  • Freiburg | Kommunales Kino

    So 24.02.19
    19:30 Uhr
    Amos Oz - The Nature of Dreams
  • Land und Wasser sind die Elemente, die Vietnam geformt haben. In der Geschichte waren es die Kolonialmächte, die zu schmerzhaften Traumata beigetragen haben. Das Filmprojekt ist ein Versuch über das heutige Vietnam, mit poetischen wie metafilmischen Aspekten.

    Freiburg | Kommunales Kino

    Di 26.02.19
    19:30 Uhr
    Forgetting Vietnam
  • Der kleine Muhi lebt in der Obhut der Feinde seines Volkes. Der arabische Junge kam als Kleinkind aus Gaza in ein israelisches Krankenhaus. Arme und Beine wurden ihm amputiert. Sein Großvater blieb bei ihm. Das Krankenhaus haben beide seit sieben Jahren nicht verlassen, denn die israelischen Sicherheitsvorschriften verbieten es ihnen. Die Situation ist paradox, und eine Veränderung steht an: Muhi muss bald in die Schule.

    Freiburg | Kommunales Kino

    Mi 27.02.19
    19:30 Uhr
    Muhi - Generally Temporary
  • Der Surrealismus sollte seine Heimat werden - Alejandro Jodorowsky ist einer der großen südamerikanischen Regisseure. Im Film inszeniert der Künstler seine eigene Jugend neu - seine Kämpfe mit Familie und Gesellschaft im Chile der 1940er-Jahre. Schließlich distanziert er sich von den bürgerlichen Wurzeln und schließt sich den Bohemiens von Santiago an. Viele von ihnen wurden später berühmt - genau wie der Filmemacher selbst.

    Freiburg | Kommunales Kino

    Mi 27.02.19
    21:30 Uhr
    Endless Poetry
  • 100 Jahre Bauhaus. Film, D 2018. Regie: Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch. Danach moderiertes Gespräch mit Vertretern der Architektenkammer Südbaden Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus Donnerstag, 28.02.2019 19:30 im Anschluss: moderiertes Gespräch mit Vertretern der Achtiketenkammer Südbaden Reihe: Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus Regie: Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch D 2018 | Der Film beschreibt die aufregende Geschichte des Bauhaus als die Formulierung, das Scheitern und die Erneuerung einer gesellschaftlichen Utopie. Aber er erzählt auch von sozialen, planerischen und künstlerischen Projekten in der Gegenwart und stellt sie in den Kontext der Bauhaus-Geschichte. So stellt der Film in der Betrachtung eines großen, visionären Projekts die heute aktuellen Fragen: wie wollen wir leben, und wohin wollen wir gehen?

    Freiburg | Kommunales Kino

    Do 28.02.19
    19:30 Uhr
    Vom Bauen der Zukunft

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