Kunstmuseum Ravensburg

2013 öffnete das Kunstmuseum Ravensburg seine Pforten. Das weltweit erste zertifizierte Museum in Passivhaus-Bauweise wurde mit dem deutschen Architekturpreis ausgezeichnet. Fundament der Ausstellungstätigkeit ist die Sammlung Peter und Gudrun Selinka. Auf mehr als 800 qm Ausstellungsfläche sind neben Wechselausstellungen unter dem Motto "Selinka Classics" immer auch Teile der Sammlung Selinka zu sehen. Darüber hinaus finden jährlich 4-5 weitere Wechselausstellungen statt. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm sorgt dafür, dass das Museum auch für Familien, Kinder und Jugendliche wunderbar erlebbar ist.
Etwa zwei Drittel der Sammlung Selinka besteht aus Werken des Expressionismus. Schwerpunkt der Sammelleidenschaft von Peter Selinka war die Künstlergruppe Brücke mit Werken von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel oder Otto Mueller. Besonders zahlreich vertreten sind vor allem Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken der Künstlergruppe Brücke um 1910/11. Ende der 1970er Jahre hat Peter Selinka seine Sammeltätigkeit dann auf die Künstlergruppen Cobra und Spur ausgeweitet. Darüber hinaus werden wechselnde Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt. Das Spektrum reicht von Einzelpräsentationen, thematischen Ausstellungen bis zu bekannten Positionen der Gegenwartskunst. Im Foyer des Museums werden Sonderformate, wie die Ausstellungsreihe "Fremde Blicke" und "Favorites" angeboten. Seit 2011 leitet Dr. Nicole Fritz das Kunstmuseum in Ravensburg.

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Kunstmuseum Ravensburg: Alle Termine

  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    So 18.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    So 18.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Di 20.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

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    Di 20.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Mi 21.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    Mi 21.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

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    Do 22.11.18
    11 - 19 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Do 22.11.18
    11 - 19 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    Fr 23.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Fr 23.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

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    Sa 24.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Sa 24.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    So 25.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    So 25.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

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    Di 27.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Di 27.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Mi 28.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    Mi 28.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    Do 29.11.18
    11 - 19 Uhr
    Pierre Alechinsky
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    Do 29.11.18
    11 - 19 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Panta Rhei. Malerei Martha Jungwirth 20.10.18 bis 24.02.2019 Vernissage: 19.10.2018, 19 Uhr Mit der Einzelausstellung von Martha Jungwirth (*1940, Wien) präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die bislang umfassendste Ausstellung der österreichischen Malerin in Deutschland, deren Bildwelten zwischen gestischer Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Mit einem nuancenreichen Kolorit formen Jungwirths Werke ein eigenes, bedeutungsoffenes »Äquivalent zur starren verbindlichen Realität« (Jungwirth, 1988). Die Werkschau spannt einen Bogen von Schlüsselwerken aus den 1970er Jahren bis heute und setzt einen Schwerpunkt bei Jungwirths Aquarellen. Jungwirth wurde 2018 mit dem renommierten Oskar-Kokoschka-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, das die Albertina Wien in einer Retrospektive vorstellte. In Deutschland fand die letzte Einzelausstellung vor 20 Jahren statt. Martha Jungwirths Malereien sind sensuelle Notationen von Gesehenem, Erfahrenem und Erinnertem. In ihren Arbeiten gelingt es ihr, innere Bilder in eigenständige Farb- und Formkompositionen zu überführen, ohne die Referenz zum gegenständlichen Motiv, als Urzelle der Arbeit zu verleugnen. Impulsgeber ihrer Aquarelle und Ölmalereien sind sowohl Eindrücke von Reisen nach Griechenland, Mexiko oder Kambodscha, wie auch Abbildungen politischer Ereignisse, kunsthistorischer Gemälde oder die griechische Mythologie. Im Arbeitsprozess dient Jungwirth der Körper in zweifacher Hinsicht als Filter äußerer Eindrücke: »Wenn die äußere Bewegung, die Körperbewegung und die innere Bewegung zusammentreffen und wenn dieses Zusammentreffen glückt, dann geht die Malerei los« (Jungwirth, 1994). Der energisch körpergebundene Malprozess bleibt bei Jungwirth unter Einschluss des Zufalls sichtbar. Flecken, Tropfen und Farbrinnsale schaffen eine Atmosphäre des Fluiden, Offenen und Transparenten und lassen sinnliche Turbulenzen entstehen. Um in den Arbeiten dieser Künstlerin anzukommen, muss man das Risiko eingehen, sich in ihnen zu verlieren. Kunstmuseum Ravensburg Burgstraße 9 88212 Ravensburg Tel. +49 (0)751 82 810 (Museum) Tel. +49 (0)751 82 812 (Büro) kunstmuseum@ravensburg.de www.kunstmuseum-ravensburg.de Di bis So 11 - 18 Uhr, Do 11 - 19 Uhr montags geschlossen außer feiertags 05.07.2018

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    Fr 30.11.18
    11 - 18 Uhr
    Martha Jungwirth
  • Werke aus der Sammlung Selinka Pierre Alechinsky Präsentation Sammlung Selinka Ausstellungsdauer: 10. November 2018 bis 24. Februar 2019 Vernissage: 9. November 2018, 19 Uhr Das Kunstmuseum Ravensburg stellt ausgewählte Arbeiten von Pierre Alechinsky (*1927, Brüssel, BE, wohnhaft in Bougival, FR) aus der Sammlung Selinka vor. Die sechs großformatigen Werke im Sammlungsraum werden durch filmische und schriftliche Dokumentationen ergänzt. 1975 entdeckte Peter Selinka (1924-2006) Alechinsky im Musée d'art moderne de la Ville de Paris und erwarb anschließend mit Situation sans illusion (1959-1961) das erste von zahlreichen weiteren Bildern der CoBrA-Bewegung für seine Sammlung. Im Zusammenspiel von körperlicher Aktion, spontaner Assoziation und spielerischer Transformation des Motivs entwickelt Alechinsky einen fantastischen Bilderkosmos, in dem ihm das Unterbewusste als Nährboden dient: »Man könnte sagen, dass ich beim Malen Monster, meine Monster, befreie ich bin verantwortlich«, so Alechinsky 1961. Alechinsky studierte Buchillustration und Typografie, bevor er 1949 mit 21 Jahren Mitglied der Gruppe CoBrA wurde. Da sein künstlerisches Hauptwerk nach der CoBrA-Zeit entstand, versteht sich Alechinsky als post-CoBrA Künstler. Alechinskys bildnerischer Ausdruck wandelte sich in den 1950er Jahren von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben Figuration und Gegenständlichkeit. Seine farbmächtigen Malereien zeigen Zwitterwesen von tierischer und menschlicher Gestalt und lassen sowohl Vulkanausbrüche oder die Federhüte der Gilles-Figuren des Karnevals von Binche in Belgien erahnen. In der grafisch geprägten Darstellungsweise seiner Arbeiten vereint Alechinsky westliche und östliche Elemente so geschickt, dass die Malerei unter dem Einfluss der Kalligrafie mühelos, fließend, wie aus einem Zuge, erscheint. Seit 1965 tauchen als weiteres Charakteristikum die »remarques marginales« (Randbemerkungen) auf. Angefügte Felder an der unteren Bildkante oder ein umlaufendes Band erweitern das bereits vielschichtig erfahrbare >Hauptbild< somit um einen zusätzlichen Deutungsansatz.

    Ravensburg | Kunstmuseum Ravensburg

    Fr 30.11.18
    11 - 18 Uhr
    Pierre Alechinsky

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