Museum Haus Löwenberg

Im Herzen von Gengenbach in einem Patrizierhaus des 18. Jahrhunderts befindet sich das Museum Haus Löwenberg – und da ist immer was los. Das liegt auch an den Museumskindern: Häufig sind Schulklassen und Kindergartengruppen für Projekte zu Gast. Zu sehen gibt es allerlei Kuriositäten, von einer Überkopf-Kugelbahn über einen Knödelfresser. Wechselnde Austellungen ergänzen die Sammlung. Das komplette Museum wird ehrenamtlich getragen.

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  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Fr 20.04.18
    11 - 17 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Fr 20.04.18
    11 - 17 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Sa 21.04.18
    13 - 18 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Sa 21.04.18
    13 - 18 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    So 22.04.18
    13 - 18 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    So 22.04.18
    13 - 18 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • im Rahmen der aktuellen Ausstellung Hass auf Helfer »Hass auf Helfer« ist die erste Veranstaltung im Rahmen der aktuellen Ausstellung im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach am Sonntag, 22. April, 17:30 Uhr, mit einem Gespräch unter Betroffenen. Stephan Krämer bearbeitet beim Polizeirevier Offenburg die zunehmenden Fälle von Gewalt gegen Polizisten. Er und Roland Ernst, der Leiter des Polizeipostens Gengenbach geben Berichte und Einschätzungen aus erster Hand. Nicht nur in Großstädten werden Einsatzkräfte bei Unfällen mit Waffen bedroht, geschlagen, mit Feuerwerk beschossen, beschimpft und bespuckt. Gaffer lassen jegliche Rücksicht vermissen, verursachen selbst wieder Unfälle und dringen hemmungslos in die privateste Sphäre von Opfern ein. Seinen traurigen Höhepunkt findet dies, wenn um ihre Entscheidung ringende potenzielle Selbstmörder aus einer gaffenden Menge heraus aufgefordert werden: »Spring doch!« Ein solcher Vorfall in Baden-Baden war auch Anstoß zur Installation im Museum Haus Löwenberg. Eintritt incl. Ausstellungsbesuch: EUR 8,50.-

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    So 22.04.18
    17:30 Uhr
    Hass auf Helfer
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Di 24.04.18
    11 - 17 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Di 24.04.18
    11 - 17 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Mi 25.04.18
    11 - 17 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Mi 25.04.18
    11 - 17 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Do 26.04.18
    11 - 17 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Do 26.04.18
    11 - 17 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Fr 27.04.18
    11 - 17 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Fr 27.04.18
    11 - 17 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Sa 28.04.18
    13 - 18 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Sa 28.04.18
    13 - 18 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    So 29.04.18
    13 - 18 Uhr
    Passion in Seide und Gold
  • Passion.Leidenschaft. Zwei Parallel-Austellungen im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach 1. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld 2. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße 17.3. 2018 - 17.6. 2018 Die befristete Präsentation der Gengenbacher Passionsteppiche im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach verknüpft auch in diesem Jahr historische Bezüge mit brennend-aktuellen Aspekten zu Motiven von »Passion und Leidenschaft«. Passion in Seide und Gold. Die Gengenbacher Passionsteppiche und ihr historisches Umfeld Selbst schon eine Attraktion als herausragende Kunstwerke der späten Renaissance, wird nunmehr der faszinierende Zusammenhang der Gengenbacher Passionsteppiche mit den Bildvorlagen und den weiteren Exemplaren dieser Serie hergestellt. Die Tapisserien wurden zwischen 1590 und 1620 für protestantische Auftraggeber in Straßburg gewirkt und vereinen kostbare Materialien, große handwerkliche Fertigkeit und hohe künstlerische Qualität. Dass nur noch etwa zwanzig Exemplare der höchst empfindlichen Stücke vorhanden sind, mag nicht verwundern und stellt zugleich einen Teil des besonderen Werts dar. Je etwa zu einem Drittel befinden sie sich in Straßburg und Paris, im Metropolitan Museum of Art New York und im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach. Angestoßen durch den Auftritt der Gengenbacher Teppiche im Museum Haus Löwenberg, arbeitet seit über vier Jahren ein internationales Team unter der Leitung der Berner Professorin für Textile Künste, Birgitt Borkopp-Restle, und dem Hasslocher Kunsthistoriker Hanns Hubach an diesem Thema und bezieht das weltweite Netzwerk der Textilforschung ein. So wurden verschollene und bisher nicht bekannte Stücke entdeckt und erlauben nunmehr die Zusammenschau aller in Europa erhaltenen Teppiche in der Ausstellung. Detaillierte Recherchen belegen, wie intensiv und virtuos die Entwerfer der Teppichmotive vorgingen, wenn sie sich der damals höchst populären Grafik von Dürer und aus dem Dürer-Umkreis als Vorlagen bedienten. Deren kunstfertige Kombination fand unter Zeitgenossen höchste Anerkennung; heute würde sie als Skandal gebrandmarkt. Die Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda ermöglicht den Kontakt zu Arnulf Rainer und sorgt für ein weiteres spektakuläres Element der Ausstellung: Seine Serie der 15 übermalten Ausschnitte der Gengenbacher und New Yorker Teppiche stellen Kunstwerke von internationalem Rang mit zugleich lokalem und regionalem Bezug dar. Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße Zwei künstlerische Installationen greifen das biblische Thema auf und führen es in die beklemmende Aktualität menschlicher Hemmungslosigkeit. Bei den kunsthistorischen Szenen der Gefangennahme, Verspottung und Kreuzaufrichtung haben Künstler die Meute geifernder Personen mit äußerst ausdrucksstarken Gesichtern ausgestattet. Diese bilden die inhaltliche und gestalterische Überleitung zu den Installationen: Schäm dich! Der Betrachter sieht sich in der Andeutung eines öffentlichen Raums mit Anschlägen konfrontiert, an denen Beispiele der »Hassrede« aus dem Internet versammelt sind, Äußerungen der Verachtung, des Hasses, von Neid und Missgunst. Er begegnet zugleich menschlichen Gesichtern mit Ausdrücken höchster Emotionalität, von denen diese Aussagen stammen könnten, durchschreitet dabei aber auch einen Wald von herabhängenden Spiegeln, die sein eigenes Gesicht reflektieren. Anschläge von Blättern mit leeren Sprechblasen und bereit liegendem Schreibgerät ermöglichen die Artikulation der eigenen Position zum gerade Wahrgenommenen. Spring doch! Ausgangspunkt sind Berichte, nach denen Beobachter eines potentiellen Selbstmörders zum Vollzug des Selbstmordes animieren und begierig darauf sind, ein spektakuläres Film- und Fotomotiv zu erfassen. - So zuletzt bei einem Vorfall in Baden-Baden im Sommer des letzten Jahres. Der Ausstellungsbesucher erkennt beim Betreten des dunklen Raumes die Situation eines drohenden Selbstmordes und wird zu einer eigenen Entscheidung veranlasst: Setzt er einen Mechanismus in Gang, entsteht die Bildsequenz des herabstürzenden Menschen.

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    So 29.04.18
    13 - 18 Uhr
    Schäm dich! Spring doch! Eifern und Geifern im Internet und auf der Straße

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