Ortsmuseum Binningen

  • Holeerain 20
  • 4102 Binningen (Schweiz)
  • Tel.: 004161 4218178

Das Museum besteht aus der Sammlung, der ständigen Ausstellung und den Wechselausstellungen. Seine Zielsetzung liegt darin, die Bevölkerung von Binningen und der Region möglichst umfassend in ihre Vergangenheit einzuführen, wobei der Bezug zur Gegenwart hergestellt werden soll.

Seit 1932 gibt es in Binningen Arbeitsgruppen, die sammeln und fotografieren, um die Ortsgeschichte darstellen zu können. Nach Ausstellungen 1936, 1956 und 1978 bildete sich unter der Leitung des ehemaligen Gemeindeverwalters Bruno Gerhig eine Interessengruppe, die mit dem Aufbau des Ortsmuseums begann. 1987 konnte das Museum im ehemaligen Holeeschulhaus eröffnet werden. Bis zur Gründung des Vereins im Oktober 2005 wurde das Ortsmuseum unter der Leitung des ehemaligen Gemeindeverwalters, Bruno Gehrig, von einer Gruppe Freiwilliger aufgebaut und betrieben. Erste Vereinspräsidentin war Maja Samimi-Eidenbenz (2005 bis 2012) Eigentümerin der Gebäulichkeiten und des Museumguts ist die Einwohnergemeinde Binningen. Sie finanziert auch den Gebäudeunterhalt. Der Verein «Ortsmuseum Binningen» verwaltet, pflegt und betreut das Ortsmuseum im Rahmen einer Leistungsvereinbarung zwischen Gemeinde und Verein.


Ortsmuseum Binningen: Alle Termine

  • Rundgang durch das Museum mit Bruno Gehrig. Bruno Gehrig ist allseits bekannt als Initiant, Mitbegründer und langjähriger Präsident des Vereins für das Ortsmuseum Binningen. Er kennt jeden Winkel und jedes Objekt im Museum und weiss viele Geschichten zu erzählen. Seine Führungen sind pointiert und kurzweilig. An diesem Sonntag wird er durch das ganze Museum führen. Er wird einige seiner Lieblingsobjekte zeigen, zahlreiche witzige Anekdoten zum Besten geben und steht Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung. Das 1987 gegründete Museum zeigt in Dauerausstellungen die Ur- und Siedlungsgeschichte, gibt einen Einblick in die Geologie und Natur der Region, in die Forst- und Landwirtschaft, in altes Handwerk und das Dorfleben. Besonders erwähnenswert sind die Basler Künstlerlarven von 1925-1984 der Firma Adolf Tschudin, die funktionierende Druckerei von ca. 1920, die Binninger Vereine und Binninger Köpfe (Curt Goetz, Ricco Koelner und Bolo Mäglin), die Sammlung Zahnarztpraxis der 1930er Jahre, die Iris-Stecknadelfabrik von 1936-1991, die Pfarrstube des Binninger Dichterpfarrers Jonas Breitenstein sowie das Mal-Atelier seines Sohnes Ernst Breitenstein. www.ortsmuseum-binningen.ch

    Binningen - Schweiz | Ortsmuseum Binningen

    So 07.04.19
    14:30 - 15:30 Uhr
    Führung
  • Richard Bucher (Klosterziegelei St. Urban) Der bekannte Ziegelmacher Richard Bucher von der Klosterziegelei St. Urban ist nicht nur Experte auf diesem Gebiet, sondern auch begeisterter Forscher und gibt sein Wissen und Können leidenschaftlich gerne an Jung und Alt weiter. Er demonstriert das uralte Zieglerhandwerk. Interessierte können versuchen, selber einen kunstvollen Ziegel in Handarbeit herzustellen. Das Wort Ziegel stammt vom römischen «tegula»= (Dach-) Ziegel (von «tegere» = bedecken bzw. «tectum» = Dach), im Gegensatz zu «later», dem Fussboden- oder Mauerziegel. Wann genau der aus Ton gebrannte Dachziegel erfunden wurde und von wem, ist nicht überliefert. Der griechische Schriftsteller Pindar (522/518 - 445 v. Chr.) schreibt die Erfindung der Dachziegel im Jahre 450 v. Chr. den Korinthern zu. Etwa ab dem 13. Jahrhundert setzte die ökonomische Verwertung der Ziegelherstellung ein, bei der auf Vorrat gebrannt werden konnte. Die Herstellung war noch sehr mühsam und konnte sich - incl. Trocknen des Lehms - über einen Zeitraum von mehr als eineinhalb Jahren hinziehen. In Binningen und Umgebung gibt es sehr viel lehmigen Boden (Leimental) und daher existierten bis Mitte des 20. Jahrhunderts Dutzende Handziegeleien sowie einige Ziegel- und Backsteinfabriken. http://www.ortsmuseum-binningen.ch

    Binningen - Schweiz | Ortsmuseum Binningen

    So 05.05.19
    14 - 17 Uhr
    Ziegelmacherei

Weitere Lokalitäten in der Umgebung


Badens beste Erlebnisse