Schloss Bürgeln (Obereggenen)

Konzerte, Führungen, Tagungen und Seminare finden heute in Schloss Bürgeln bei Schliengen statt. Mitte der 1980er Jahre war das Schloss sogar Drehort der ZDF-Serie "Lorentz & Söhne". Seit 1957 ist der Bürgelnbund für den Unterhalt des Schlosses zuständig. Das Großherzogtum Baden hatte das Schloss bereits 1809 an einen Landwirt verkauft. 1822 kaufte der katholische Religionsfonds in Freiburg den Nordtrakt mit der Kapelle. In der Folge gab es noch eine Reihe weiterer Besitzer des Schlosses, bis 1912 Elisabeth Baronin von Gleichenstein das Schloss übernahm. Sie erweiterte s das Schloss um einen Anbau und schränkte den öffentlichen Zugang ein. Als sie 1920 Bürgeln an Konsul Felix Schleyer verkaufen wollte, schlossen sich Gemeinden und Bürger des Markgräflerlandes im Bürgeln-Bund zusammen, um das Schloss der Öffentlichkeit zu erhalten. Nach dem Kauf waren die Mittel des Bürgeln-Bundes erschöpft und man suchte für Erhalt und Ausbau einen privaten Pächter, den man in Richard Sichler fand, der das Schloss in den 20er Jahren renovieren ließ. Erst 1957 endete das Pachtverhältnis – nach dem Tod Sichlers.

Auf Schloss Bürgeln ist es auch möglich standesamtlich – im Bildersaal oder seit 2013 auch Freiluft im Rosengarten – und kirchlich in der Schlosskapelle zu heiraten. Anschließend kann im Gleichensteinsaal mit 80 Gästen gefeiert werden. Kontakt: Schlossverwaltung Schloss Bürgeln, 07626/237, und Standesamt Schliengen 07635/310912.

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