Schloss Schwetzingen

  • Schloss-Straße 2
  • 68723 Schwetzingen

Schloss Schwetzingen: Alle Termine

  • Elena Mendoza, Matthias Rebstock, Fabio Morábito Musiktheater von Elena Mendoza und Matthias Rebstock Unter Verwendung von Texten von Fabio Morábito, Yoko Tawada und Cécile Wajsbrot Elena Mendoza Komposition, Text, szenische Mitarbeit Matthias Rebstock Regie, Text, musikalische Mitarbeit Walter Nußbaum Musikalische Leitung Bettina Meyer Bühne Sabine Hilscher Kostüme Ulrich Schneider Licht SCHOLA HEIDELBERG Tobias Dutschke, Martin Homann, Almut Lustig Schlagzeug Ayano Durniok Schauspielerin David Luque Schauspieler SWR EXPERIMENTALSTUDIO Joachim Haas, Sven Kestel, Constantin Popp Klangregie Uraufführung | Auftragswerk der Schwetzinger SWR Festspiele Ganze neun Verse umfasst die alttestamentarische Geschichte vom Bau der Stadt Babel und ihrem bis in den Himmel reichenden Turm, aber die Quintessenz der Erzählung ist ungeheuerlich. Gott straft die Menschen mit Vielsprachigkeit. Ohne einander zu verstehen, können sie den Bau nicht vollenden und zerstreuen sich über die Erde. Als gottgegeben wird erklärt, dass ein vielstimmiges Miteinander nicht möglich sei. Die Vielsprachigkeit müsse überwunden werden, um einen vorhistorischen paradiesischen Zustand wiedererlangen zu können. Elena Mendoza und Matthias Rebstock beziehen sich auf diesen Mythos, allerdings in einer modernen Form, die den Mythos spiegelt, ihn umkehrt: Fabio Morábito hat diese Vision in seinem Essay Por qué traducimos entworfen: Er beschreibt das Bild einer in ferner Zukunft existierenden einsprachigen, kulturell völlig verarmten menschlichen Gesellschaft, die zurückblickt auf unsere Gegenwart, die zwar voller Widersprüche, aber auch gerade deshalb voll Reichtum ist. Dieser Text liefert gleichsam die Grundidee, wird aber nicht direkt vertont, sondern drei Erzählstränge werden verwoben, die aus dem babylonischen Sprachgewirr hervortreten. In Gestalt einer negativen Utopie artikulieren die Autoren ihr Plädoyer für die existentielle Notwendigkeit kultureller Vielfalt. Einführung: 18 Uhr, Kammermusiksaal

    Schwetzingen | Schloss Schwetzingen

    Fr 26.04.19
    19 Uhr
    Ticket
    Premiere Musiktheater: Der Fall Babel
  • Pegah Ferydoni, Jawad Salkhordeh, Alireza Mehdizadeh Die Konferenz der Vögel Eine musikalische Reise ins alte Persien Pegah Ferydoni Rezitation, Gesang Jawad Salkhordeh Tombak, Setar Alireza Mehdizadeh Kamantsche LAUTTEN COMPAGNEY BERLIN Wolfgang Katschner Musikalische Leitung Eine lyrisch-musikalische Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Okzident und Orient nach Texten des Sufi-Meisters Fariduddin Attar Der Name Fariduddin Attar mag hierzulande wenig geläufig sein. Tatsächlich aber hat der persische Dichter und Mystiker (1136 1220) einige der bekanntesten Werke der abendländischen Literatur entscheidend beeinflusst, darunter Dantes Göttliche Komödie und Goethes Westöstlicher Divan. Attars Epos Konferenz der Vögel in der persischen Welt ein unsterblicher Klassiker ist ein poetisches Gleichnis über die Suche des Menschen nach dem Sinn des Lebens. Der Berliner Lautten Compagney bereits mehrfach in Schwetzingen zu Gast , unternimmt mit der Konferenz der Vögel einen lyrisch-musikalischen Streifzug zwischen Orient und Okzident, Gegenwart und Vergangenheit. Persische Instrumente wie die Setar, die Tombak oder die Kamantsche finden harmonisch mit Instrumenten der europäischen Renaissance zusammen. Die aus Persien stammende Schauspielerin und Sängerin Pegah Ferydoni bringt uns dialektbegabt und polyglott die Attarschen Verse nahe.

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    Sa 27.04.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Die Konferenz der Vögel
  • Jakob Encke, Daniel Stoll, Sander Stuart, Leonard Disselhorst Streichquartett-Matinee: vision string quartet Jakob Encke Violine Daniel Stoll Violine Sander Stuart Viola Leonard Disselhorst Violoncello Wolfgang Amadeus Mozart 1756 1791 Streichquartett C-Dur KV 465 »Dissonanzenquartett« György Ligeti 1923 2006 Streichquartett Nr. 1 -»Métamorphoses nocturnes« Ludwig van Beethoven 1770 1827 Streichquartett a-Moll op. 132 Das vision string quartet ist jung, 2012 taten sich die vier Musiker zusammen. Unter den Newcomern der Szene gehören sie zur Spitze: 2016 gewannen sie nicht nur beim Mendelssohn-Wettbewerb den ersten Preis und alle Sonderpreise, sondern legten wenig später beim Genfer Wettbewerb mit dem gleichen Ergebnis nach. SWR2 förderte das Quartett von 2015 bis 2018 als SWR2 New Talent. Vitalität ist ihr Prinzip, keine Interpretation fällt wie die andere aus. Eigenwillig gestalten sie ihre Konzertformate. Neben klassischen Programmkonzeptionen wagen sie oft mit eigenen Arrangements und Kompositionen Grenzübertritte Richtung Jazz und Pop. Das färbt auf die Art ab, wie sie geschriebene Musik lebendig machen. Ihr Programm führt vor, wie der Drang ins Neuland komponierende Künstler in allen Lebensphasen packen kann: im Aufbruch der frühen Jahre wie bei György Ligeti und seinem ersten Streichquartett, das er Metamorphoses nocturnes nannte; auf dem Höhepunkt des Schaffens, von dem die Aussicht besonders weit und komplex ist, wie bei Mozarts Dissonanzenquartett, oder in der Schaffensepoche, in der man Bilanz zieht wie Beethoven in seinen letzten Quartetten, die auf Zeitgenossen wie eine Flaschenpost für ein späteres Jahrhundert wirkten. Lassen Sie den Abend gemeinsam mit den Künstlern kulinarisch ausklingen. Buchen Sie im Anschluss an das Konzert unser con gusto Angebot zzgl. zur Konzertkarte im Ristorante Delle Rose dazu (28 inkl. Pasta, Wein, Wasser, Dessert, Espresso). Nur telefonisch buchbar über SWR Classic Service 07221 300 100 (Mo - Fr von 8 - 17 Uhr)

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    So 28.04.19
    11 Uhr
    Ticket
    Matinee: vision string quartet
  • Tobias Dutschke, Martin Homann, Almut Lustig, Ayano Durniok, David Luque Musiktheater von Elena Mendoza und Matthias Rebstock Unter Verwendung von Texten von Fabio Morábito, Yoko Tawada und Cécile Wajsbrot Elena Mendoza Komposition, Text, szenische Mitarbeit Matthias Rebstock Regie, Text, musikalische Mitarbeit Walter Nußbaum Musikalische Leitung Bettina Meyer Bühne Sabine Hilscher Kostüme Ulrich Schneider Licht SCHOLA HEIDELBERG Tobias Dutschke, Martin Homann, Almut Lustig Schlagzeug Ayano Durniok Schauspielerin David Luque Schauspieler SWR EXPERIMENTALSTUDIO Joachim Haas, Sven Kestel, Constantin Popp Klangregie Uraufführung | Auftragswerk der Schwetzinger SWR Festspiele Ganze neun Verse umfasst die alttestamentarische Geschichte vom Bau der Stadt Babel und ihrem bis in den Himmel reichenden Turm, aber die Quintessenz der Erzählung ist ungeheuerlich. Gott straft die Menschen mit Vielsprachigkeit. Ohne einander zu verstehen, können sie den Bau nicht vollenden und zerstreuen sich über die Erde. Als gottgegeben wird erklärt, dass ein vielstimmiges Miteinander nicht möglich sei. Die Vielsprachigkeit müsse überwunden werden, um einen vorhistorischen paradiesischen Zustand wiedererlangen zu können. Elena Mendoza und Matthias Rebstock beziehen sich auf diesen Mythos, allerdings in einer modernen Form, die den Mythos spiegelt, ihn umkehrt: Fabio Morábito hat diese Vision in seinem Essay Por qué traducimos entworfen: Er beschreibt das Bild einer in ferner Zukunft existierenden einsprachigen, kulturell völlig verarmten menschlichen Gesellschaft, die zurückblickt auf unsere Gegenwart, die zwar voller Widersprüche, aber auch gerade deshalb voll Reichtum ist. Dieser Text liefert gleichsam die Grundidee, wird aber nicht direkt vertont, sondern drei Erzählstränge werden verwoben, die aus dem babylonischen Sprachgewirr hervortreten. In Gestalt einer negativen Utopie artikulieren die Autoren ihr Plädoyer für die existentielle Notwendigkeit kultureller Vielfalt. Einführung: 17 Uhr, Kammermusiksaal

    Schwetzingen | Schloss Schwetzingen

    So 28.04.19
    18 Uhr
    Ticket
    Musiktheater: Der Fall Babel
  • Simone Kermes & Concerto Köln Vivat Händel! Simone Kermes & Concerto Köln CONCERTO KÖLN Simone Kermes Sopran Opernarien und Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel 1685 1759 Vivat Händel! Britannien tat gut daran, den gebürtigen Hallenser mit einschlägigen Italienerfahrungen zu adoptieren. Der Mann verfügte über Theatersinn und ein sicheres Handwerk. Das belegen seine Opern und Oratorien, aber auch etliche Instrumentalstücke. Gewiss, er hat manche Musik hin- und hergeschoben, sie bald im einen, bald im anderen Zusammenhang verwendet. Doch wie man um ein Bild verschiedene Geschichten bauen kann, so kann eine Arie in unterschiedliche Handlungszüge eingelassen werden. Der Affekt muss überzeugen und treffen; darin aber war Händel ein Meister. Die historisch bewusste Aufführungspraxis gab der Barockmusik ihre Beredtheit und ihre Emotionalität zurück. Zwischen den Wahnsinnskoloraturen, in denen Leidenschaft ausbricht, und den lang gehaltenen Tönen, in denen die Welt vor Bewunderung oder Schmerz stillzustehen scheint, tut sich ein Riesenpanorama an Ausdruckswerten auf. Simone Kermes beherrscht sie, zwischen äußerster Zartheit und entfesselter Wildheit ist keine Gefühlsregung ihrer Stimme fremd. Mit Concerto Köln hat sie eines der versiertesten Barock-Ensembles an ihrer Seite.

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    Di 30.04.19
    19 Uhr
    Ticket
    Vivat Händel! Simone Kermes & Concerto Köln

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