Stadthalle

  • Großherzog-Friedrich-Str. 19
  • 77694 Kehl
  • Tel.: 07851 993820

Stadthalle: Alle Termine

  • 20 Jahre Kammermusikalische Exzellenz als Duo. Ein Rezital mit Bezug zur Heimat der beiden Künstler »Heimatklänge« Johannes Brahms, Sonate G-Dur, op. 78, ,,Regenlied»-Sonate Maurice Ravel, Tzigane Ciprian Porumbescu, Ballade George Enescu, Sonate Nr. 3, a-moll, op. 25, ,,im volkstümlichen rumänischen Charakter« Das Gespür für tiefe Emotionalität einerseits, zugleich eine faszinierende Virtuosität - diese Gegenpole charakterisieren das Spiel des Duos Remus Azoitei und Eduard Stan. Für die Virtuosität stehen Werke wie Ravels ,,Tzigane», ein Paradestück insbesondere für die Violine. Allerdings verlangt dieses mit allerlei klanglichen und spieltechnischen Effekten gespickte Stück extrem hohe Klasse. Die hat Remus Azoitei, Schüler des berühmten Itzak Perlman. Ravel schrieb die ,,Tzigane« für Geige und Luthéal, letzteres eine Mischung aus Klavier und Hackbrett. Da es von diesem Instrument weltweit nur noch ein einziges Exemplar gibt - es steht in einem Brüsseler Museum -, hören wir es hier begleitet vom Flügel. Ganz anders klingt die ,,Regenlied»-Sonate von Brahms, ein Werk voller Innigkeit und heiter-melancholischer Herbststimmung - wie geschaffen für einen Novemberabend. Ein Komponist fehlt in keinem Programm von Azoitei und Stan: George Enescu. Das Duo hat sich der Verbreitung der Werke ihres Landsmanns verpflichtet - eine sehr lohnende Aufgabe. Dass Enescu glutvolle, aus der rumänischen Folklore schöpfende Werke zu schreiben vermochte, davon zeugt seine Sonate Numero 3, tänzerisch, schwung- und stimmungsvoll. Es ist bis heute Enescus bekannteste Komposition. Mehr musikalischer Charme geht nicht.

    Kehl | Stadthalle

    Do 22.11.18
    20 Uhr
    Ticket
    Remus Azoitei & Eduard Stan - Ausverkauft!
  • Wildes Leben - Auf dem Weg zu Maleika Die neue Multivision von Matto Barfuss Der Künstler und Abenteurer Matto Barfuss hat wahrlich ein wildes Leben. In über 22 Jahren bereiste er das wilde Afrika mehr als 80 mal. Da waren Besuche bei den Berggorillas in dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Kongo genauso wie Expeditionen zu geheimnisvollen Löwenrudel in Sambia. Doch nichts hat ihn mehr geprägt als die Geparden und so erzählt er nun seine wilde Gepardengeschichte unter einem völlig neuen Aspekt und gibt zum ersten Mal tieferen Einblick in seine Zeit mit der Gepardin Maleika und ihren sechs Babys. Alles begann am Neujahrstag 1996, als Matto Barfuss einen wilden Löwen in Tansania streichelte. »Du wirst sehen, es wird etwas Großes passieren«, sagte der ihn begleitende Krieger der Masai. Ein halbes Jahr später begegnete Barfuss der Gepardenmutter Diana mit ihren 5 Jungen. »Es war Liebe auf den ersten Blick«, erzählt der Künstler mit leuchtenden Augen. Es musste so sein, denn er wurde akzeptiertes Familienmitglied und folgte den Geparden 17 Wochen auf allen vieren. 2 Jahre später traf er die Gepardentochter mit ihren ersten 2 Jungen und wurde nach all der langen Zeit sofort in die Familie aufgenommen. Wieder ging es wochenlang auf allen vieren durch die Serengeti-Steppe. Mit viel Humor berichtet Matto Barfuss davon und zeigt auch Bilder die atemlos machen. Damals konnte er aber noch nicht wissen, dass das Schicksal noch eine weitere Steigerung parat hält. 2013 traf Barfuss dann Maleika. Er ist sich sicher, dass sie die Urenkelin von Diana ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits seine Kinokamera mit dabei. 2014 - »Maleika hatte 6 Babys und es war sofort ein vertrautes Gefühl«, berichtet der Filmer. »Ich fühlte dass sie mir eine großartige Geschichte erzählen wird.« Das Gefühl hat ihn nicht betrogen. 3,5 Jahre folgte er nun Maleika. Es entstanden unglaubliche Filmbilder und eine dramatische Geschichte über Mutterliebe, das Loslassen und über die Gewissheit, dass es Sinn macht, niemals aufzugeben. Im Herbst 2017 hat Maleika die Kinoleinwände erst in Deutschland und dann in vielen anderen Ländern erobert. Mit der Multivision »Wildes Leben - auf dem Weg zu Maleika« kommentiert Matto Barfuss live und in Farbe sein Leben als Gepardenmann, bevor er mit einem Kurzfilm zu Maleika ein wenig verrät, welcher großer Kinofilm danach entstanden ist. Die Show und ihre Geschichte ist Emotion pur und man nimmt mit nach Hause, dass das Leben etwas Wunderbares ist, für das es sich zu kämpfen lohnt.

    Kehl | Stadthalle

    So 25.11.18
    18:30 Uhr
    Ticket
    Matto Barfuss. Wildes Leben auf dem Weg zu Maleika
  • Referent Norbert Klein, Historischer Verein Mittelbaden. Kooperation mit der Regionalgruppe Kehl Vortrag am 29.11.2018 »Straßburg nach Ende des 1. Weltkrieges« in Kooperation mit dem Historischen Verein Mittelbaden / Regional-gruppe Kehl Mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrages am 11.11.1918 endet der unsägliche 1. Weltkrieg, der über vier Jahre lang Unheil über Frankreich gebracht hatte. In jahrelangen Grabenkämpfen verloren in Nordfrankreich Zehntausende von Soldaten der unterschiedlichsten Nationen sinnlos ihr Leben. Eine der Waffenstillstandbedingung war, dass sich die deutschen Truppen aus dem okkupierten Reichsland Elsaß-Lothringen zurückzuziehen hatten. Nach vier Jahren Krieg marschierten wieder französische Soldaten im Elsass und Straßburg ein. In diesem Vortrag geht der Referent darauf ein, wie der Krieg in Straßburg endete, was das für die Deutschen im Elsass bedeutete und wie die nun wieder zu Frankreich gehörenden Straßburger mit einem 386 ha großen »Deutschen Stadtviertel« umgingen. Norbert Klein, Historischer Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldseckerland Lahr Vortrag in Kooperation mit dem Historischen Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Kehl und der VHS Kehl-Hanauerland Donnerstag, 29. November 2018, 19.00 Uhr, Stadthalle Kehl, Konferenzsaal, Großherzog-Friedrichstraße 18

    Kehl | Stadthalle

    Do 29.11.18
    19 Uhr
    Straßburg nach Ende des 1. Weltkriegs
  • Passerelles World, Jazz, Griot Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Die Musik dieser drei virtuosen Musiker aus dem Senegal, der Schweiz und Israel lässt die hohe Kunst des Geschichtenerzählens aufleben. Traumhaft schöne Melodien und rhythmische Eleganz sind der Erzählstoff zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Der perlende Klang der Kora (22-saitige afrikanische Stegharfe) und die so markante wie einschmeichelnde Stimme Moussa Cissokhos trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette Jan Galega Brönnimanns, von Omri Hason pointiert ergänzt und rhythmisch umtanzt mit verschiedenen orientalischen Perkussion-Instrumenten. Grenzüberschreitung ist ein viel zu kleiner Begriff für dieses kunstvolle Aufeinandertreffen dreier Kulturen, diesen reichen Fundus an Ideen - nennen wir es ein kammermusikalisches Feuerwerk aus Melodie und Rhythmus!

    Kehl | Stadthalle

    Do 29.11.18
    20 Uhr
    Ticket
    JMO-Trio - „al nge taa“
  • Eröffnungskonzert zur Passerelles-Reihe

    Kehl | Stadthalle

    Do 29.11.18
    20 Uhr
    JMO-Trio

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