Stadthalle

  • Großherzog-Friedrich-Str. 19
  • 77694 Kehl
  • Tel.: 07851 993820
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Stadthalle: Alle Termine

  • Kehl - Publikum und Musiker sitzen gemeinsam auf der Bühne in der Stadthalle, hinter geschlossenem Vorhang - die Zuhörer befinden sich sozusagen auf Augenhöhe mit den Künstlern: Zu drei Konzerten in einem besonderen Ambiente lädt das Kehler Kulturbüro in der Spielzeit 2016/17 in der Reihe »Passerelles« ein. Frei nach dem Motto »kleine Besetzung, große Musik« liefern die Ensembles Klänge von Gipsy-Swing über Jazz bis hin zu Flamenco und französischem Chanson. Den Auftakt zur Passerelles-Reihe macht am Sonntag, 27. November, um 20 Uhr das Duo Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann aus Österreich, das ein klassisches Instrumentarium bedient: eine Geige, ein Cello sowie eine sogenannte Tenor-Mandoline, ein Zupfinstrument aus dem 18. Jahrhundert. Was sie darauf spielen ist aktuelle Musik, wurzelnd im Swing, in der Folklore von Irland, Spanien und Skandinavien, aber auch im Rock und Pop. Mal ist das stimmungsvoll und schlicht schön, mal ist es mitreißend. Fetzig und melancholisch, überschäumend und voller Wehmut - all das kann das Trio »Zizal« sein, das am Sonntag, 12. Februar, ab 20 Uhr in Kehl gastiert. Seine Musik hat eine klare Wurzel: den Klezmer, die Musik der Ostjuden, die gespielt wurde auf Hochzeiten und Tanzfesten aber ebenso zu traurigen Anlässen. Zizal ist keine Klezmer-Band, auch wenn sie diese Musik lieben und in ihr leben. Sie nutzen die traditionellen Klezmer-Tänze und -Songs als Grundlage für Exkursionen in den World Folk und den Jazz. Oder wie es Geiger David Ignatius ausdrückt: »Klezmer ist unsere Start- und Landebahn. Dazwischen fliegen wir.« Mit ihren Improvisationen treiben die drei Musiker sich gegenseitig zu instrumentalen Hochleistungen an. Zum Abschluss der Passerelles-Reihe treffen am Freitag, 31. März, um 20 Uhr Gitarrenwelten aufeinander. Da ist zum einen der Portugiese Francisco Cordovil. Er steht in der Gitarrentradition der iberischen Halbinsel, ist geprägt von Flamenco und von Gitano-Musik. Ihm gegenüber sitzt Branko Galoic aus Zagreb, Namensgeber des »Branko Galoic Duos«. Der in Paris lebende Gitarrist, Songschreiber und Komponist ist seinerseits beeinflusst von der Musik des Balkans. Zugleich ist er ein Fan des Gypsy-Swings der 20er-Jahre. Und er liebt den französischen Chanson. Die Begegnung dieser Welten wird diesen Abend prägen, die Virtuosität der beiden Duellanten verspricht ein Gitarrenfeuerwerk. Die Einzelkarten zu jeder Veranstaltung kosten 15 Euro. Im Abonnement wird es mit 39 Euro für alle drei Konzerte günstiger. Informationen sowie Einzelkarten und Abonnements sind erhältlich bei der Tourist-Information Kehl, Rheinstraße 77, Telefon 07851 88-1555, oder online unter www.kultur.kehl.de. Dort sind auch Videos der Künstler zu sehen, in denen Ausschnitte von ihrem Programm gezeigt werden.

    Kehl | Stadthalle

    Fr 31.03.17
    20 Uhr
    Passerelles: Kleine Besetzung, große Musik
  • Fr 31.03.17
    20 Uhr
    Musique du Monde. Passerelles
  • Balkanrock mit Poesie und Tiefgang Branko Galoic (HR) - Gitarre, Gesang Francisco Cordovil (PT) - Gitarre Die Musik von Branko Galoic wurzelt in der Tradition des früheren Jugoslawiens und mischt sich mit Rock über Ska, Pop und Chanson. Über die Jahre hat er mit Musikerinnen und Musikern aus Griechenland, der Türkei, dem Libanon, Irak, aus Lateinamerika, Holland, Deutschland und Frankreich gespielt und aus all diesen Einflüssen seinen eigenen unverwechselbaren Stil kreiert. Zurzeit lebt Branko Galoic in Paris, wo sein im Oktober 2015 erschienenes drittes Album vom kultigen FIP Radio als eine der Entdeckungen der Saison gefeiert wurde und auf Anhieb den respektablen 15. Platz der World Music Charts Europe erreichte. Hier begegnete er auch dem portugiesischen Gitarristen Francisco Cordovil, der Brankos Musik um Flamenco und portugiesische Einflüsse bereichert. ,,Er balkanisiert Brel und lässt Jugorock wie Fanfaren klingen...» Télérama, Frankreich www.branko-galoic.com

    Kehl | Stadthalle

    Fr 31.03.17
    20 Uhr
    Ticket
    Branko Galoic Duo
  • Schauspiel in fünf Aufzügen. Von Gotthold Ephraim Lessing

    Kehl | Stadthalle

    Mo 03.04.17
    20 Uhr
    Nathan der Weise
  • Schauspiel in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing a.gon Theater GmbH Regie: Stefan Zimmermann Mit Peter Kremer, Nicole Spiekermann, Georg Luibl, Michael Althauser, u. a. Mit Einführungsvortrag um 19 Uhr - Schulklassen bitte nur mit Voranmeldung Sultan Saladin wendet sich wegen eines Darlehens an den wohlhabenden und edelmütigen jüdischen Kaufmann Nathan. Im Gespräch stellt er Nathan die Frage, welche der drei Religionen dieser für die wahre halte. Nathan antwortet mit einem Märchen, der berühmten Ringparabel. Darin geht es um eine alte Tradition in einer Familie, nach der der Vater einen kostbaren, mit besonderer Kraft ausgestatteten Ring jeweils seinem liebsten Sohn zu vererben hat. Nun tritt der Fall ein, dass ein Vater seine drei Söhne alle gleich liebt. Er lässt zwei perfekte Kopien des Ringes anfertigen, und so erbt jeder Sohn einen Ring. Die Söhne streiten sich, wer nun den echten Ring habe. Ein Richter trägt jedem von ihnen auf, so zu leben und zu handeln, als wäre sein Ring der echte und erst nach langer Zeit wiederzukommen... Mit großer Weitsicht beschreibt Lessing nicht nur den sinnlosen Alleinvertretungsanspruch der drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam, er bietet auch eine kluge, immergültige Lösung an. Vorverkauf der Einzelkarten ab 1. September 2016

    Kehl | Stadthalle

    Mo 03.04.17
    20 Uhr
    Ticket
    Nathan der Weise (Ausverkauft!)
  • Kindermusical von Heiner Kondschak nach Paul Maar. Großer Saal.

    Kehl | Stadthalle

    Do 27.04.17
    14:30 Uhr
    In einem tiefen dunklen Wald
  • Tragikomödie von Florian Zeller Altes Schauspielhaus Stuttgart/ Euro-Studio Landgraf Regie: Rüdiger Hentzschel Mit Ernst Wilhelm Lenik, Irene Christ u.a. Ausgezeichnet mit dem Prix Molière 2014 als ,,Bestes Stück». Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas verändert, doch noch tut er vor seiner Tochter Anne so, als sei alles in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommt. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am Verlöschen ist... Erlebt wird die Handlung nicht chronologisch, sondern aus der Erlebniswelt des 80-Jährigen. Durch diesen Trick des französischen Erfolgsautors wird der Zuschauer emotional an die Hauptperson gebunden, erlebt mit ihr dieselben Momente des Glücks, teilt mit ihr die Momente des Ausgeliefertseins, erfährt die unbegreifliche Veränderung von Personen und Dingen. Das klingt nach einem traurigen Theaterabend? Das Gegenteil ist der Fall. Zellers Text provoziert das Lachen und entwickelt aus den abrupten Stimmungsschwankungen der Hauptperson komödiantische Dynamik. Vorverkauf der Einzelkarten ab 1. September 2016

    Kehl | Stadthalle

    Sa 29.04.17
    20 Uhr
    Ticket
    Vater

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