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  • Ich lebe von guter Suppe und nicht von guter Rede. Molière: Die gelehrten Frauen Gute Suppe oder gute Rede, ein anregendes Wort oder sättigendes Brot zum Glück stellen sich diese Fragen nicht, wenn an der langen Tafel im Literaturhaus einmal im Programm Freiburger Autor*innen, Übersetzer*innen und Bücherfreund*innen zusammenkommen. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, des Geschmacks. Es ist angerichtet! --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Anmeldung bis 10.02. unter: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 19.02.2019, 12.30-14:00 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse) Literaturhaus Lange Tafel

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 19.02.19
    12:30 Uhr
    Ticket
    Lange Tafel - Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen
  • Ich werde viele Male ansetzen und viele Male kein Ende finden, ich kenne mich doch. Ohne Abschweifung wären meine Geschichten überhaupt gar nicht meine. Sie ist Modus und nicht selten Movens meines Schreibens: Um zu dem zu finden, was ich im Erfundenen sagen möchte, muss ich Umwege gehen. Sasa Stanisic Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 28.02.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 28.02.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch - Offene Textwerkstatt
  • An der Sprache könnt ihr sie erkennen: Die Textcollage Alles kann passieren! (Zsolnay, 2018) trägt im Titel eine bedrohliche Verheißung Viktor Orbans und führt ins Universum der rechten Populisten Europas. Nach einer Idee von Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung Falter, hat der Schriftsteller Doron Rabinovici aus Statements von Matteo Salvini, Herbert Kickl, Jaroslaw Kaczynski, Heinz-Christian Strache und Viktor Orban ein Mosaik zusammengestellt. Es sind verführerische Reden. Sie beschwören eine nationale Vergangenheit, die vor den Wogen der Globalisierung schützen soll. Einerseits. Und dann ist, andererseits, der blanke Hass zu hören. Dieser Stimmenorkan gegen die offene Gesellschaft erklingt still und konzentriert, gelesen von Schauspieler*innen des Theater im Marienbad. Im Anschluss spricht Florian Klenk mit Bettina Schulte (Badische Zeitung) über theatralische Politik und politisches Theater. --- Cover: © Paul Zsolnay Verlag Mitveranstalter: Theater im Marienbad (im Rahmen der Produktion Jugend ohne Gott, 23.02.03.03.), Buchhandlung jos fritz, in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg Datum: 01.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Szenische Lesung

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 01.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Alles kann passieren! Ein Polittheater - Szenische Lesung und Diskussion mit Florian Klenk
  • Als Spiegel-Redakteur war Takis Würger in Afghanistan, in der Ukraine und im Irak. Für sein Romandebüt Der Club stieg er in Cambridge in den Boxring und in die Abgründe geheimer Studentenclubs. Sein zweiter Roman Stella (Hanser, 2019) führt ihn nun nach Berlin, in die Untiefen der Geschichte. 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann vom Genfer See, trifft in einer Kunstschule das Modell Kristin. Sie nimmt ihn mit in verbotene Jazzclubs und gibt ihm seinen ersten Kuss. An ihrer Seite scheint der Krieg weit weg, bis sie eines Morgens an seine Tür klopft, mit Striemen im Gesicht: Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt. Kristin heißt eigentlich Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Um ihre Familie zu retten, soll sie untergetauchte Juden denunzieren. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten von Liebe und Verrat, zwischen Leichtigkeit und Grauen. Ins Gespräch mit dem Autor kommt Literaturwissenschaftler Torsten Hoffmann, der an der Universität Stuttgart unter anderem zur Literaturgeschichte des Interviews forscht. --- Foto: © Sven Döring Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach Datum: 14.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 14.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Takis Würger: Stella - Lesung und Gespräch mit Torsten Hoffmann
  • Wilder Freitag mit Zaubertrank und Schlagzeug (8-11 Jahre) Schon mal von Hexenwarzen gehört? Angeblich geschehen die aberwitzigsten Dinge, wenn sie gehäuft auftreten: Buckel und Alpträume sind die kleineren Übel, aber wenn drei Warzen in gerader Linie auf dem Nasenrücken wachsen, droht der Verlust der Zauberkraft! Allein die Vorstellung versetzt Ludmilla Zwickzwack, Hexe alter Schule, in helle Aufregung. Laut Zauberbuch gibt es nur eine Lösung: Ein trauriges Kind muss her, jetzt oder nie. Als sie schließlich den unglückseligen, elfjährigen Luca mit Geduld und Spucke ins Hexenhaus gelockt hat, nimmt die Geschichte plötzlich Fahrt auf. Ein höchst amüsantes Buch, rasant erzählt und fabelhaft bebildert von der Berliner Illustratorin und Kabarettistin Sybille Hein. Nach Rutti Berg und Prinz Bummelletzter legt sie mit Luca und Ludmilla (Hanser, 2019) noch einen Zahn zu: Mit Schlagzeuger Rafat Muhammad verwandelt sie das Literaturhaus in eine jauchzend-brodelnde Hexenküche. --- Foto: © privat Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Datum: 15.03.2019, 15:00-16:00 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 6/4 Euro Literaturhaus Wilder Freitag

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 15.03.19
    15 Uhr
    Ticket
    Sybille Hein: Luca und Ludmilla
  • Wenn der Entschluss zu einer Insel gefasst ist, kann ich diese eine Insel erforschen, als sei sie die ganze Welt. Schon 2003 hat Annette Pehnt mit ihrem Roman Insel 34 die eigentümliche Anziehungskraft von Inseln als Sehnsuchtsort beforscht, die als Räume der Imagination die Fantasie befeuern. Jetzt erkundet sie in poetischen Amrumgeschichten die Wurzeln ihrer Liebe zu dieser kleinen, entrückten Nordseeinsel, die nicht zuletzt einen besonderen Sprachschatz hütet: Rüm hart, klaar kimang bedeutet im Amrumer Idiom Öömrang Weites Herz, klarer Horizont. Ein Gefühl, das sich einstellen kann, wenn man vom letzten hohen Dünenkamm gen Westen blickt oder über Europas breitesten Strand aufs Meer zuläuft. Mit sinnlich genauen Beschreibungen geht es über den Kniepsand oder ins Heimatmuseum und zugleich in Welten der Erinnerung und des Reisens. Über Mein Amrum (Mare, 2019) kommt die Schriftstellerin und Professorin für Literarisches Schreiben ins Gespräch mit Literaturhaus-Mitarbeiterin Birgit Güde. --- Foto: © Peter von Felbert Mitveranstalter Freiburger Andruck: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung Datum: 19.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Freiburger Andruck

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 19.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Annette Pehnt: Mein Amrum - Freiburger Andruck auf der Insel
  • Judith Schalansky ist eine Grenzgängerin zwischen Natur und Poesie, zwischen Wissenswelten und Fantasiereichen, zwischen Zählen und Erzählen, so die Jury des Wilhelm-Raabe-Preises, den die Autorin und Buchgestalterin 2018 erhielt. 2009 hat sie im Atlas der abgelegenen Inseln ein Kompendium wunderbar-alptraumhafter Fundstücke zusammengetragen. Mit dem Verzeichnis einiger Verluste (Suhrkamp, 2018) eröffnet sie erneut ein Panoptikum des Staunens. Man durchquert dieses Buch atemlos wie einen Zoo, in dem lauter ausgestorbene Lebewesen versammelt sind, findet die Süddeutsche Zeitung. Unter den Exponaten: das Skelett eines Einhorns, die Lieder der Sappho oder der Berliner Palast der Republik. Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind. In den Echoräumen der Leerstellen errichtet Schalansky ihr poetisches Archiv des Verschollenen und Verschwundenen. Ein Buch über das Suchen und das Finden, die Vollkommenheit des Fragments und die Kraft der Erzählung. --- Foto: © Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach Datum: 26.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 26.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste - Lesung und Gespräch mit Martin Bruch
  • Herkunft ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und über alles, was danach kommt. Sasa Stanisic kam 1978 in Visegrad, damals Bosnien-Herzegowina, zur Welt, floh 1992 im Bürgerkrieg mit seiner Familie nach Deutschland, studierte in Heidelberg und am Literaturinstitut Leipzig. 2006 erschien sein erster Roman Wie der Soldat das Grammofon repariert, gefolgt von Vor dem Fest und dem Erzählband Fallensteller. In Herkunft (Luchterhand, 2019) versammelt er Geschichten und Essays über Abschied und Ankommen, über erinnerte und erfundene Heimat, über viele Sommer. Der Sommer, als sein Großvater seiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass er beinahe nie geboren worden wäre. Der Sommer, als er fast ertrank. Der Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnelte, in dem er selbst über viele Grenzen floh. Erzählt im verschmitzt-verspielten Ton heiterer Melancholie, der die ganze Klaviatur des Lebens bespielt. --- Foto: © Katja Sämann Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz, in Kooperation mit Südwind Freiburg e.V. Datum: 28.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 28.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Sasa Stanisic: Herkunft - Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel
  • Nichts kann im Schreiben zurückgeholt, aber alles erfahrbar werden. Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende einmal im Monat unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Für jede Ausgabe fertigt der Berliner Künstler und Literaturhaus-Gestalter Andreas Töpfer eine Zeichnung an. So entsteht ein Monat für Monat wachsender Bilderreigen, der von der Arbeit am Text erzählt. Die Moderation im März übernimmt Ralf Kiefer, die Ausgabe findet ausnahmsweise in den Büros des Literaturhauses statt. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 28.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 28.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch - Offene Textwerkstatt