10 Ergebnisse

  • Offene Textwerkstatt Er las viel und schrieb, vor allem schrieb er, weil er glaubte, nur das könne die wahre sozialistische Pflicht eines jeden Menschen auf diesem Planeten sein, nämlich glücklich zu werden, und das Schreiben war, was ihn am glücklichsten machte. Sasha Marianna Salzmann: Außer sich Das Literarische Werkstattgespräch ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem das Literaturhaus Freiburg im letzten Jahr hervorgegangen ist: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 22.02.2018, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 22.02.18
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch
  • Ein Roman in viereinhalb Stunden. Langstreckenlesung. Eintritt zu jeder vollen Stunde möglich Es gibt Schriftsteller, die wissen, dass sie Buch um Buch um Buch schreiben müssen. So Andreas Maier, wie er 2010 in der Zeit verriet: Ich schrieb auf ein großes Blatt Papier Ortsumgehung, dann schrieb ich elf Titel darunter, vom Zimmer über das Haus bis am Ende zum Teufel und zum lieben Gott. Dann habe ich mich für endgültig verrückt erklärt und daran zu schreiben angefangen. Maier, der Balzac aus der Wetterau und Stammgast der Freiburger Buchhandlung Schwarz, wird aus dem sechsten Band seiner autobiographischen Erinnerungschronik lesen und lesen und lesen. Viereinhalb Stunden, bis zur letzten Seite. Die Universität (Suhrkamp, 2018) führt nach Frankfurt, in die Jahre 1988/89. Damals noch ein ganz anderes Studium, Magister, Freiheit. Es droht der völlige Verlust der eigenen Person. Aus der Matratzengruft rettet den Studenten ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen. Er lässt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt. --- Foto: © Christoph Eberle Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz Datum: 23.02.2018, 19:30-00:00 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei und zu jeder vollen Stunde möglich Literaturhaus Langstreckenlesung

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 23.02.18
    19:30 Uhr
    Ticket
    Andreas Maier: Die Universität
  • Alle Menschen lieben das Geld: sie streicheln es. küssen es. drücken es ans Herz, wickeln es in schöne Tücher, hätscheln es wie eine Puppe oder singen ihm schöne Lieder. Daniil Charms Die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß kassieren die Weltliteratur gnadenlos ab. Verjubeln sie an der Börse. Versilbern sie auf dem Rücken der Werktätigen. Verblasen die Scheine in rauchenden Fabrikschloten. Ein Blankoscheck unterschrieben unter anderem von Viktorija Tokarjewa, Ingo Schulze, Phebean Itayemi, William Gaddis, Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Nikolai Wassiljewitsch Gogol, Halldór Laxness, Mochtar Lubis, Pierre-Joseph Proudhon und Evelyn Waugh. Mitgestaltet wird der höchst spekulative Abend von Schauspielern des Theater Freiburg. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus. Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt Freiburg Datum: 27.02.2018, 21 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Art of Being

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 27.02.18
    21 Uhr
    Ticket
    Art of Making Money - Cut-up, mash-up, cash out
  • Die Schule ohne Gedichte? Nicht vorstellbar! Der Universalkünstler und Collagist Arne Rautenberg ist in unzähligen Klassenzimmern aufgetreten. Im Literaturhaus führt der wilde Ritt durch Rautenbergs Welt vom Gruselgedicht für Kinder über Erkundungen An der Steilküste morgens um halb sechs bis hin zu einem flammenden Plädoyer für mehr Poesie in der Schule. Kind und Dichter finden leicht zusammen. Beide wollen spielen, sagt der Verleger Hans-Joachim Gelberg. Seien Sie eingeladen zu einer inspirierenden Großen Pause: Der viermal im Jahr stattfindende Austausch richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern. Für Lehrerinnen und Lehrer: Um 18:30 Uhr findet eine Einführung ins Junge Literaturhaus statt. (Anmeldung unter: guede@literaturhaus-freiburg.de) --- Foto: © Birgit Rautenberg Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Datum: 01.03.2018, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Junges Literaturhaus Große Pause

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 01.03.18
    19:30 Uhr
    Ticket
    Gedichte für alle - Große Pause mit Arne Rautenberg
  • Wilder Freitag mit Gedichte-Feuerwerk. Für Kinder ab 6 Jahren Rautenbergs Gedichte klingen, knallen, reimen sich und versprühen tausend Funken. Das Beste an Gedichten ist, dass es keine Regeln gibt, findet Arne Rautenberg. Kein Wunder, dass dieser Dichter so gewitzt und leichtfüßig drippelnd schnibbelnd hakenschlagend mit Sprache umspringt, wie 22 Fußballhasen in einem seiner Gedichte über den Rasen flitzen. Mit Spaß, Tempo und Zug zum Ziel. Arne Rautenberg erhielt die Liliencron-Poetik-Dozentur und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 wurde er mit dem Josef-Guggenmos-Preis ausgezeichnet dem ersten Preis für Kinderlyrik, der je in Deutschland vergeben wurde. --- Cover: © Peter Hammer Verlag Vormittags findet ein Workshop mit einer noch geheimen Freiburger Schulklasse statt. Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Datum: 02.03.2018, 15 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 6/4 Euro Junges Literaturhaus Wilder Freitag

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 02.03.18
    15 Uhr
    Ticket
    Arne Rautenberg: Rotkäppchen fliegt Rakete
  • Einer der aufregendsten Nachwuchsautoren Amerikas: Garth Greenwells Debüt Was zu dir gehört (Hanser Berlin, 2018, übersetzt von Daniel Schreiber) wurde als sensibles Porträt einer Obsession von der amerikanischen und britischen Presse hymnisch gefeiert. Dass meine erste Begegnung mit Mitko B. in einem Verrat endete, wenn auch einem geringfügigen, hätte mir eine größere Warnung sein sollen Aber derartige Warnungen sind an Orten wie den Toiletten des Nationalen Kulturpalasts, wo wir aufeinandertrafen, ein Bestandteil der Luft, die man atmet. Zwischen Verlangen und Unbehagen, Nähe und Abhängigkeit erzählt Greenwell von einem amerikanischen Expat, der sich in Bulgarien in einen jüngeren Mann verliebt und davon, was mit Menschen passiert, die nie gelernt haben, ihre Gefühle auszudrücken, weil ihr Begehren gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Mit federleichter Präzision beschreibt der Autor nicht nur seine Figuren, er erweckt in eleganter, lyrischer Sprache auch den bleiernen Himmel und tristen Ostblock Beton Sofias zum Leben. --- Cover: © Hanser Berlin Mitveranstalter: Carl-Schurz-Haus Datum: 12.03.2018, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Mo 12.03.18
    19:30 Uhr
    Ticket
    Garth Greenwell: Was zu dir gehört - Zweisprachige Lesung und Gespräch mit René Freudenthal
  • Hommage an einen Waghalsigen Die neue Literaturhaus-Reihe fragt nach Lesebiographien, Erweckungserlebnissen, Herzensbüchern. Diesmal spricht die Publizistin Insa Wilke, ausgezeichnet mit dem Alfred-Kerr-Preis, über einen der scharfsinnigsten Intellektuellen unserer Zeit: den Schriftsteller, Filme- und Programmmacher, Musikliebhaber, Humoristen und Humanisten, den Grimme-Preisträger, Ehrenprofessor und langjährigen Komplizen Roger Willemsen (19552016). In seinen Büchern Der Knacks, Momentum, Die Enden der Welt hat man ihn noch immer vor sich. Mit allem Gespür und Wissen um die menschliche Zerbrechlichkeit nie von seinem Anspruch abrückend: Wir müssen den Leuten etwas zumuten. Im Sommer 2015 hielt Willemsen eine Zukunftsrede, die Insa Wilke als seine Nachlassverwalterin unter dem Titel Wer wir waren (Fischer, 2017) herausgab. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Abspaltung aus der Rasanz der Zeit. Das Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten, schrieb Roger Willemsen. Insa Wilke verdichtet sein Leben und Werk an diesem Abend in Texten, Erzählungen, Erinnerungen. --- Foto Insa Wilke: © Frank Mädler Datum: 18.03.2018, 18 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Hommage

    Freiburg | Literaturhaus

    So 18.03.18
    18 Uhr
    Ticket
    Roger Willemsen - Insa Wilke
  • Deutsch, Alemannisch, Französisch: Aus Anlass des Weltgeschichtentags treffen Erzähler aus dem Dreiländereck aufeinander. Sie erzählen frei alte und neue Geschichten, in Interaktion mit dem Publikum. Im Rahmen des Festivals Weltgeschichtentage 2018 Wise Fools finden von Freitag, 16. März, bis Sonntag, 18. März, zahlreiche Abendprogramme, Workshops sowie mehrsprachige Veranstaltungen mit und ohne Worte (Gebärdensprache) in kleinen Läden und auf den Straßen der Freiburger Altstadt statt. Mehr unter: www.weltgeschichtentage-freiburg.de --- Logo: © Mats Rehnman Veranstalter: Ideen³ e.V. und Ars Narrandi e.V., dieser Abend findet in Kooperation mit dem Literaturhaus statt Datum: 20.03.2018, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Erzählabend

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 20.03.18
    19:30 Uhr
    Ticket
    Weltgeschichtentag - Die Erzählerinnen Nikola Hübsch und Kathinka Marcks laden ein
  • Stadlober liest Christian Geissler: Das Brot mit der Feile - Mit einer Einführung von Bille Haag Christian Geissler war ein radikaler Autor, politisch und ästhetisch. Jetzt ist er vergessen, schreibt die taz. Wir laden ein zur Wiederentdeckung: Der Chronist des Widerstands in der Bundesrepublik betrat mit Anfrage (1960) als junger Wilder die Bühne der Literatur, drehte Fernsehspiele und Dokumentarfilme, schrieb Romane, Hörspiele und Gedichte. In Das Brot mit der Feile (1973, neu aufgelegt 2016 vom Verbrecher Verlag) zeichnet Geissler (19282008) die Arbeiter- und Studentenkämpfe im Hamburg der 60er Jahre nach. Er schreibt an gegen das Verstummen und schickt seine Hauptfigur mitten hinein in den politischen Aufbruch: Geissler, der Meister des fragmentarischen Erzählens, des harten Schnitts und der Montage, fordert noch immer heraus. Und niemand liest seine Prosa so atemberaubend wie der preisgekrönte österreichische Schauspieler Robert Stadlober in benennender Festlegung wie phantastischer Dynamik (Dietmar Dath, FAZ). --- Foto: © ZVG Gezeigt werden Bilder von Harald Herrmann, ausgehend von Christian Geisslers Texten. Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz, Christian Geissler Gesellschaft Datum: 21.03.2018, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung

    Freiburg | Literaturhaus

    Mi 21.03.18
    19:30 Uhr
    Ticket
    Robert Stadlober
  • Das Ende der Geschichte kann ich Ihnen nicht erzählen, sagte ich, ein Ende haben Geschichten nur in Büchern. Aber ich kann Ihnen erzählen, was weiter geschah. Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt (zu Gast im Literaturhaus am 02.05.2018) Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet aufgrund der Osterferien diesmal nicht am letzten, sondern bereits am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Eberhard Bittcher. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 22.03.2018, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 22.03.18
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch - Offene Textwerkstatt