Tomi Ungerer Museum

11.000 Zeichnungen umfasst die Sammlung in der Villa Greiner, die der in Straßburg geborene Zeichner und Illustrator Tomi Ungerer seiner Heimatstadt als Schenkung überließ. Kinderbuchillustrationen, Karikaturen und Werbezeichnungen sowie erotische Darstellungen werden in wechselnden Ausstellungen präsentiert. Besonders spannend sind Ungereres politisch engagierte Zeichnungen und Plakate, in denen er unter anderem Krieg und Rassismus anprangerte.

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Tomi Ungerer Museum: Alle Termine

  • Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Ausstellung Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration 16. März bis 8. Juli 2018 Zum 50. Geburtstag der beliebten französischen Trickfilmserie »Les Shadoks« organisiert das Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration im Rahmen der »Rencontres de l'Illustration« in Partnerschaft mit der Straßburger Digitalfabrik Shadok eine Jubiläumsschau. Erstmals widmet damit ein »Musée de France« dem Schöpfer dieser Kultserie, Jacques Rouxel (1931-2004), eine Ausstellung. Ihr Anliegen ist es, das Werk dieses Trickfilmers zu würdigen und in die Geschichte der Illustrationskunst des 20. Jahrhunderts einzureihen. Zu den Helden der Serie und ihren Feinden, den Gibis, inspirierte Rouxel der absurd-surrealistische Humor Alfred Jarrys. Die stark stilisierten Figuren waren damals etwas völlig Neuartiges und meilenweit von Walt Disney entfernt. Sie zeugen von einem radikalen Wandel des Genres. Nicht nur das originelle Thema der Serie - eine Weltraum-Odyssee - entsprach ganz dem Zeitgeist, sie spiegelte auch die kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen der Epoche, die in den Ereignissen von Mai '68 gipfelten. Die Shadoks verkörperten die Gegenkultur und die grenzenlose Fantasie dieser Jahre und wurden zu einer festen Größe im französischen Fernsehen, das vier Staffeln der Serie ausstrahlte (1968, 1969, 1972 und 2000). Auch in Deutschland waren »Die Shadoks« im Fernsehen und im Kino zu sehen. Die in der Ausstellung gezeigten 250 Zeichnungen, Storyboards und Filmrollen wurden von Studio aaa (animation art-graphique audiovisuel) zur Verfügung gestellt. Das Studio wurde 1973 von Jacques Rouxel, seiner Frau, der Produzentin Marcelle Ponti-Rouxel, und dem Regisseur Jean-Paul Couturier gegründet. Ergänzt wird die Auswahl durch Archivdokumente des Französischen Filmarchivs INA und des Fotografie-Museums Nicéphore-Niépce sowie Filmausschnitte. Von den Vorbereitungszeichnungen bis hin zum fertigen Film illustriert die Schau den überaus kreativen Schaffensprozess des Autors und die Vielfalt der von ihm verwendeten Techniken, von der klassischen Folienanimation bis hin zum »Animographen«. Literarisches und grafisches Material von Saul Steinberg, Tomi Ungerer oder James Thurber, aber auch der »Roman de Renart« zeigen die Inspirationsquellen von Jacques Rouxel und veranschaulichen, welch bedeutenden Beitrag der innovative Geist und die Qualität dieser Serie zur Erneuerung des Animationsfilms darstellen. In Zusammenarbeit mit aaa production und mit den Leihgaben des INA, des Musée de la photographie Nicéphore-Niépce sowie von Robert Cohen-Solal / WRWTFWW Records, Schweiz. Mit Unterstützung des französischen Kulturministeriums (Nationale Gedenkveranstaltungen). Kuratorische Leitung: Thérèse Willer und Cécile Ripoll, wissenschaftliche Beratung: Thierry Dejean

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Mi 25.04.18
    10 - 18 Uhr
    Les Shadoks - Ausstellung
  • Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Ausstellung Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration 16. März bis 8. Juli 2018 Zum 50. Geburtstag der beliebten französischen Trickfilmserie »Les Shadoks« organisiert das Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration im Rahmen der »Rencontres de l'Illustration« in Partnerschaft mit der Straßburger Digitalfabrik Shadok eine Jubiläumsschau. Erstmals widmet damit ein »Musée de France« dem Schöpfer dieser Kultserie, Jacques Rouxel (1931-2004), eine Ausstellung. Ihr Anliegen ist es, das Werk dieses Trickfilmers zu würdigen und in die Geschichte der Illustrationskunst des 20. Jahrhunderts einzureihen. Zu den Helden der Serie und ihren Feinden, den Gibis, inspirierte Rouxel der absurd-surrealistische Humor Alfred Jarrys. Die stark stilisierten Figuren waren damals etwas völlig Neuartiges und meilenweit von Walt Disney entfernt. Sie zeugen von einem radikalen Wandel des Genres. Nicht nur das originelle Thema der Serie - eine Weltraum-Odyssee - entsprach ganz dem Zeitgeist, sie spiegelte auch die kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen der Epoche, die in den Ereignissen von Mai '68 gipfelten. Die Shadoks verkörperten die Gegenkultur und die grenzenlose Fantasie dieser Jahre und wurden zu einer festen Größe im französischen Fernsehen, das vier Staffeln der Serie ausstrahlte (1968, 1969, 1972 und 2000). Auch in Deutschland waren »Die Shadoks« im Fernsehen und im Kino zu sehen. Die in der Ausstellung gezeigten 250 Zeichnungen, Storyboards und Filmrollen wurden von Studio aaa (animation art-graphique audiovisuel) zur Verfügung gestellt. Das Studio wurde 1973 von Jacques Rouxel, seiner Frau, der Produzentin Marcelle Ponti-Rouxel, und dem Regisseur Jean-Paul Couturier gegründet. Ergänzt wird die Auswahl durch Archivdokumente des Französischen Filmarchivs INA und des Fotografie-Museums Nicéphore-Niépce sowie Filmausschnitte. Von den Vorbereitungszeichnungen bis hin zum fertigen Film illustriert die Schau den überaus kreativen Schaffensprozess des Autors und die Vielfalt der von ihm verwendeten Techniken, von der klassischen Folienanimation bis hin zum »Animographen«. Literarisches und grafisches Material von Saul Steinberg, Tomi Ungerer oder James Thurber, aber auch der »Roman de Renart« zeigen die Inspirationsquellen von Jacques Rouxel und veranschaulichen, welch bedeutenden Beitrag der innovative Geist und die Qualität dieser Serie zur Erneuerung des Animationsfilms darstellen. In Zusammenarbeit mit aaa production und mit den Leihgaben des INA, des Musée de la photographie Nicéphore-Niépce sowie von Robert Cohen-Solal / WRWTFWW Records, Schweiz. Mit Unterstützung des französischen Kulturministeriums (Nationale Gedenkveranstaltungen). Kuratorische Leitung: Thérèse Willer und Cécile Ripoll, wissenschaftliche Beratung: Thierry Dejean

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Do 26.04.18
    10 - 18 Uhr
    Les Shadoks - Ausstellung
  • Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Ausstellung Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration 16. März bis 8. Juli 2018 Zum 50. Geburtstag der beliebten französischen Trickfilmserie »Les Shadoks« organisiert das Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration im Rahmen der »Rencontres de l'Illustration« in Partnerschaft mit der Straßburger Digitalfabrik Shadok eine Jubiläumsschau. Erstmals widmet damit ein »Musée de France« dem Schöpfer dieser Kultserie, Jacques Rouxel (1931-2004), eine Ausstellung. Ihr Anliegen ist es, das Werk dieses Trickfilmers zu würdigen und in die Geschichte der Illustrationskunst des 20. Jahrhunderts einzureihen. Zu den Helden der Serie und ihren Feinden, den Gibis, inspirierte Rouxel der absurd-surrealistische Humor Alfred Jarrys. Die stark stilisierten Figuren waren damals etwas völlig Neuartiges und meilenweit von Walt Disney entfernt. Sie zeugen von einem radikalen Wandel des Genres. Nicht nur das originelle Thema der Serie - eine Weltraum-Odyssee - entsprach ganz dem Zeitgeist, sie spiegelte auch die kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen der Epoche, die in den Ereignissen von Mai '68 gipfelten. Die Shadoks verkörperten die Gegenkultur und die grenzenlose Fantasie dieser Jahre und wurden zu einer festen Größe im französischen Fernsehen, das vier Staffeln der Serie ausstrahlte (1968, 1969, 1972 und 2000). Auch in Deutschland waren »Die Shadoks« im Fernsehen und im Kino zu sehen. Die in der Ausstellung gezeigten 250 Zeichnungen, Storyboards und Filmrollen wurden von Studio aaa (animation art-graphique audiovisuel) zur Verfügung gestellt. Das Studio wurde 1973 von Jacques Rouxel, seiner Frau, der Produzentin Marcelle Ponti-Rouxel, und dem Regisseur Jean-Paul Couturier gegründet. Ergänzt wird die Auswahl durch Archivdokumente des Französischen Filmarchivs INA und des Fotografie-Museums Nicéphore-Niépce sowie Filmausschnitte. Von den Vorbereitungszeichnungen bis hin zum fertigen Film illustriert die Schau den überaus kreativen Schaffensprozess des Autors und die Vielfalt der von ihm verwendeten Techniken, von der klassischen Folienanimation bis hin zum »Animographen«. Literarisches und grafisches Material von Saul Steinberg, Tomi Ungerer oder James Thurber, aber auch der »Roman de Renart« zeigen die Inspirationsquellen von Jacques Rouxel und veranschaulichen, welch bedeutenden Beitrag der innovative Geist und die Qualität dieser Serie zur Erneuerung des Animationsfilms darstellen. In Zusammenarbeit mit aaa production und mit den Leihgaben des INA, des Musée de la photographie Nicéphore-Niépce sowie von Robert Cohen-Solal / WRWTFWW Records, Schweiz. Mit Unterstützung des französischen Kulturministeriums (Nationale Gedenkveranstaltungen). Kuratorische Leitung: Thérèse Willer und Cécile Ripoll, wissenschaftliche Beratung: Thierry Dejean

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Fr 27.04.18
    10 - 18 Uhr
    Les Shadoks - Ausstellung
  • Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Ausstellung Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration 16. März bis 8. Juli 2018 Zum 50. Geburtstag der beliebten französischen Trickfilmserie »Les Shadoks« organisiert das Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration im Rahmen der »Rencontres de l'Illustration« in Partnerschaft mit der Straßburger Digitalfabrik Shadok eine Jubiläumsschau. Erstmals widmet damit ein »Musée de France« dem Schöpfer dieser Kultserie, Jacques Rouxel (1931-2004), eine Ausstellung. Ihr Anliegen ist es, das Werk dieses Trickfilmers zu würdigen und in die Geschichte der Illustrationskunst des 20. Jahrhunderts einzureihen. Zu den Helden der Serie und ihren Feinden, den Gibis, inspirierte Rouxel der absurd-surrealistische Humor Alfred Jarrys. Die stark stilisierten Figuren waren damals etwas völlig Neuartiges und meilenweit von Walt Disney entfernt. Sie zeugen von einem radikalen Wandel des Genres. Nicht nur das originelle Thema der Serie - eine Weltraum-Odyssee - entsprach ganz dem Zeitgeist, sie spiegelte auch die kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen der Epoche, die in den Ereignissen von Mai '68 gipfelten. Die Shadoks verkörperten die Gegenkultur und die grenzenlose Fantasie dieser Jahre und wurden zu einer festen Größe im französischen Fernsehen, das vier Staffeln der Serie ausstrahlte (1968, 1969, 1972 und 2000). Auch in Deutschland waren »Die Shadoks« im Fernsehen und im Kino zu sehen. Die in der Ausstellung gezeigten 250 Zeichnungen, Storyboards und Filmrollen wurden von Studio aaa (animation art-graphique audiovisuel) zur Verfügung gestellt. Das Studio wurde 1973 von Jacques Rouxel, seiner Frau, der Produzentin Marcelle Ponti-Rouxel, und dem Regisseur Jean-Paul Couturier gegründet. Ergänzt wird die Auswahl durch Archivdokumente des Französischen Filmarchivs INA und des Fotografie-Museums Nicéphore-Niépce sowie Filmausschnitte. Von den Vorbereitungszeichnungen bis hin zum fertigen Film illustriert die Schau den überaus kreativen Schaffensprozess des Autors und die Vielfalt der von ihm verwendeten Techniken, von der klassischen Folienanimation bis hin zum »Animographen«. Literarisches und grafisches Material von Saul Steinberg, Tomi Ungerer oder James Thurber, aber auch der »Roman de Renart« zeigen die Inspirationsquellen von Jacques Rouxel und veranschaulichen, welch bedeutenden Beitrag der innovative Geist und die Qualität dieser Serie zur Erneuerung des Animationsfilms darstellen. In Zusammenarbeit mit aaa production und mit den Leihgaben des INA, des Musée de la photographie Nicéphore-Niépce sowie von Robert Cohen-Solal / WRWTFWW Records, Schweiz. Mit Unterstützung des französischen Kulturministeriums (Nationale Gedenkveranstaltungen). Kuratorische Leitung: Thérèse Willer und Cécile Ripoll, wissenschaftliche Beratung: Thierry Dejean

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Sa 28.04.18
    10 - 18 Uhr
    Les Shadoks - Ausstellung
  • Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Ausstellung Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration 16. März bis 8. Juli 2018 Zum 50. Geburtstag der beliebten französischen Trickfilmserie »Les Shadoks« organisiert das Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration im Rahmen der »Rencontres de l'Illustration« in Partnerschaft mit der Straßburger Digitalfabrik Shadok eine Jubiläumsschau. Erstmals widmet damit ein »Musée de France« dem Schöpfer dieser Kultserie, Jacques Rouxel (1931-2004), eine Ausstellung. Ihr Anliegen ist es, das Werk dieses Trickfilmers zu würdigen und in die Geschichte der Illustrationskunst des 20. Jahrhunderts einzureihen. Zu den Helden der Serie und ihren Feinden, den Gibis, inspirierte Rouxel der absurd-surrealistische Humor Alfred Jarrys. Die stark stilisierten Figuren waren damals etwas völlig Neuartiges und meilenweit von Walt Disney entfernt. Sie zeugen von einem radikalen Wandel des Genres. Nicht nur das originelle Thema der Serie - eine Weltraum-Odyssee - entsprach ganz dem Zeitgeist, sie spiegelte auch die kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen der Epoche, die in den Ereignissen von Mai '68 gipfelten. Die Shadoks verkörperten die Gegenkultur und die grenzenlose Fantasie dieser Jahre und wurden zu einer festen Größe im französischen Fernsehen, das vier Staffeln der Serie ausstrahlte (1968, 1969, 1972 und 2000). Auch in Deutschland waren »Die Shadoks« im Fernsehen und im Kino zu sehen. Die in der Ausstellung gezeigten 250 Zeichnungen, Storyboards und Filmrollen wurden von Studio aaa (animation art-graphique audiovisuel) zur Verfügung gestellt. Das Studio wurde 1973 von Jacques Rouxel, seiner Frau, der Produzentin Marcelle Ponti-Rouxel, und dem Regisseur Jean-Paul Couturier gegründet. Ergänzt wird die Auswahl durch Archivdokumente des Französischen Filmarchivs INA und des Fotografie-Museums Nicéphore-Niépce sowie Filmausschnitte. Von den Vorbereitungszeichnungen bis hin zum fertigen Film illustriert die Schau den überaus kreativen Schaffensprozess des Autors und die Vielfalt der von ihm verwendeten Techniken, von der klassischen Folienanimation bis hin zum »Animographen«. Literarisches und grafisches Material von Saul Steinberg, Tomi Ungerer oder James Thurber, aber auch der »Roman de Renart« zeigen die Inspirationsquellen von Jacques Rouxel und veranschaulichen, welch bedeutenden Beitrag der innovative Geist und die Qualität dieser Serie zur Erneuerung des Animationsfilms darstellen. In Zusammenarbeit mit aaa production und mit den Leihgaben des INA, des Musée de la photographie Nicéphore-Niépce sowie von Robert Cohen-Solal / WRWTFWW Records, Schweiz. Mit Unterstützung des französischen Kulturministeriums (Nationale Gedenkveranstaltungen). Kuratorische Leitung: Thérèse Willer und Cécile Ripoll, wissenschaftliche Beratung: Thierry Dejean

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    So 29.04.18
    10 - 18 Uhr
    Les Shadoks - Ausstellung
  • Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Ausstellung Die Shadoks sind 50 Jahre alt. Eine Zeichentrickrevolution Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration 16. März bis 8. Juli 2018 Zum 50. Geburtstag der beliebten französischen Trickfilmserie »Les Shadoks« organisiert das Museum Tomi Ungerer - Internationales Zentrum für Illustration im Rahmen der »Rencontres de l'Illustration« in Partnerschaft mit der Straßburger Digitalfabrik Shadok eine Jubiläumsschau. Erstmals widmet damit ein »Musée de France« dem Schöpfer dieser Kultserie, Jacques Rouxel (1931-2004), eine Ausstellung. Ihr Anliegen ist es, das Werk dieses Trickfilmers zu würdigen und in die Geschichte der Illustrationskunst des 20. Jahrhunderts einzureihen. Zu den Helden der Serie und ihren Feinden, den Gibis, inspirierte Rouxel der absurd-surrealistische Humor Alfred Jarrys. Die stark stilisierten Figuren waren damals etwas völlig Neuartiges und meilenweit von Walt Disney entfernt. Sie zeugen von einem radikalen Wandel des Genres. Nicht nur das originelle Thema der Serie - eine Weltraum-Odyssee - entsprach ganz dem Zeitgeist, sie spiegelte auch die kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen der Epoche, die in den Ereignissen von Mai '68 gipfelten. Die Shadoks verkörperten die Gegenkultur und die grenzenlose Fantasie dieser Jahre und wurden zu einer festen Größe im französischen Fernsehen, das vier Staffeln der Serie ausstrahlte (1968, 1969, 1972 und 2000). Auch in Deutschland waren »Die Shadoks« im Fernsehen und im Kino zu sehen. Die in der Ausstellung gezeigten 250 Zeichnungen, Storyboards und Filmrollen wurden von Studio aaa (animation art-graphique audiovisuel) zur Verfügung gestellt. Das Studio wurde 1973 von Jacques Rouxel, seiner Frau, der Produzentin Marcelle Ponti-Rouxel, und dem Regisseur Jean-Paul Couturier gegründet. Ergänzt wird die Auswahl durch Archivdokumente des Französischen Filmarchivs INA und des Fotografie-Museums Nicéphore-Niépce sowie Filmausschnitte. Von den Vorbereitungszeichnungen bis hin zum fertigen Film illustriert die Schau den überaus kreativen Schaffensprozess des Autors und die Vielfalt der von ihm verwendeten Techniken, von der klassischen Folienanimation bis hin zum »Animographen«. Literarisches und grafisches Material von Saul Steinberg, Tomi Ungerer oder James Thurber, aber auch der »Roman de Renart« zeigen die Inspirationsquellen von Jacques Rouxel und veranschaulichen, welch bedeutenden Beitrag der innovative Geist und die Qualität dieser Serie zur Erneuerung des Animationsfilms darstellen. In Zusammenarbeit mit aaa production und mit den Leihgaben des INA, des Musée de la photographie Nicéphore-Niépce sowie von Robert Cohen-Solal / WRWTFWW Records, Schweiz. Mit Unterstützung des französischen Kulturministeriums (Nationale Gedenkveranstaltungen). Kuratorische Leitung: Thérèse Willer und Cécile Ripoll, wissenschaftliche Beratung: Thierry Dejean

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Mo 30.04.18
    10 - 18 Uhr
    Les Shadoks - Ausstellung

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