Volkshochschule Justus-Liebig-Haus

  • Große Bachgasse 2
  • 64283 Darmstadt
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Volkshochschule Justus-Liebig-Haus: Alle Termine

  • Hartmut Pönitz In Cuzco, Peru werden sie konfrontiert mit der Geschichte von Francisco Pizarro, den spanischen Eroberer und Atahualpa, den letzten echten Inkagott. Beeindruckt vollziehen sie nach, warum bei Erdbeben immer nur die Bauwerke der Spanier zusammenfielen, jedoch weniger die Grundmauern der Inkaarchitektur. Über den lange Zeit geheimen Pfad machen sie sich auf den Weg zur sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu. Zurück in Cuzco erleben sie das faszinierende Sonnenwendfest Inti Raymi und das noch authentischere `Eisfest` Qollyo Riti. Mit hunderten von Wallfahrern pilgern sie auf über 5000m ins ewige Eis der Gletscher und erleben hautnah mystische Rituale.

    Darmstadt | Volkshochschule Justus-Liebig-Haus

    Di 30.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Abenteuer Anden - 43 Breitengrade südwärts
  • Bruno Maul Die neue, mehrfach preisgekrönte Live-Reportage aus dem Herzen des karibischen Sozialismus, mit wunderbaren Portraits und Landschaftsaufnahmen, unterstützt vom Soundtrack kubanischer Bands, aufgenommen in den Hinterhöfen Havannas und den Proberäumen der Musiker. Das sozialistische Kuba befindet sich im Wandel! Davon zeugt nicht nur die jüngste Annäherung an den Erzfeind USA. Doch wie wirkt sich dieser Wandel auf die Einwohner Kubas aus? Dieser Frage geht Bruno Maul seit über 12 Jahren auf den Grund. Ziel seiner Fotoreisen ist dabei vor allem die Jugend, ihre Musik, ihre Hoffnungen und Träume auf ein besseres und freieres Leben. Doch auch das »alte Kuba«, zerfallende Architektur, museumsreife und sozialistische Dogmatik sind Teil seiner nostalgischen Bestandsaufnahme. Es sind die tiefen Gegensätze im Alltag der Kubaner, die von Bruno Maul in packenden, nachdenklichen und amüsanten Anekdoten präsentiert werden. Che Guevara neben Internetrevolution und Smartphonekultur, Heavy Metal und Hinterhof-Protestmusik neben Revolutionsromantik. Eine spannende Live-Reportage mit Einblicken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Karibikstaates unter roter Flagge - »The wind of change« ist auf Kuba angekommen!

    Darmstadt | Volkshochschule Justus-Liebig-Haus

    Mo 05.02.18
    20 Uhr
    Ticket
    Cuba - Insel im Aufbruch
  • Christian Rottenegger Als Extrembergsteiger und Fotograf hat Christian Rottenegger vor achtzehn Jahren die Gebirge dieser Welt zum Mittelpunkt seiner Arbeit und zum Gegenstand seiner Diareportagen gemacht. Seither ist er Jahr für Jahr mit der Kamera in den entlegensten und höchsten Gebirgszügen unserer Erde unterwegs: auf Expeditionen etwa zum Mount Everest (Himalaja), Cho Oyu (Tibet), Khan Tengri (Tian Shan) und Gasherbrum II (Karakorum). Ultratour I: 8000 km weit, 8000 m hoch Innerhalb von nur 94 Radltagen und 532 Stunden im Sattel bringt Christian Rottenegger im Jahr 2007 die 9320 Kilometer von Augsburg zum Ausgangspunkt der Expedition in Skardu hinter sich. Auf dem Weg dorthin durchquert er Österreich, Italien, Griechenland, die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisien und die chinesische Provinz Xinjiang. Nach monatelangem, bürokratischem Kampf erhält er sogar die Genehmigung, den 4700 Meter hohen Khunjerab-Pass per Rad zu befahren. Danach erwartet ihn die Strecke über den berüchtigten Karakorum Highway. In Skardu startet Rottenegger anschließend zum zweiten Teil der Ultratour, er macht sich zusammen mit fünf Kameraden auf den Weg zum Gasherbrum II. Sie fühlen sich fit. Die Zeichen stehen gut, bis das Wetter umschlägt. Danach machen Unmengen von Neuschnee die steilen Flanken des Gasherbrum II zur unkalkulierbaren Gefahr. Trotzdem geben die Bergsteiger nicht auf und riskieren Tag für Tag in den Eismassen des wilden Karakorum-Gebirges ihr Leben bis zur Katastrophe und dem Moment, in dem es für alle nur noch ums Überleben geht. Ultratour II: 12 000 km nach Tibet Im Frühjahr 2011 startet Christian Rottenegger in Augsburg auf seinem etwa 50 kg schweren, bepackten Rad zur Ultratour II. Zusammen mit seiner Freundin Annette Kniffler, die das Abenteuer auf Bildern und Filmen festhält, geht es von dort immer Richtung Osten; durch Rumänien, Moldawien, Ukraine, Russland und die kasachische Steppe bis nach Almaty unweit des Tian-Shan-Gebirges und zur chinesischen Grenze. In China geraten sie unter Spionageverdacht. Nach Tagen, in denen sie vergeblich mit der chinesischen Polizeigewalt Frieden zu schließen versuchen, müssen sie in einer nächtlichen Aktion aus der Region um Yining (Provinz Xinjiang) fliehen. Und die Probleme in China reißen nicht ab: Bis tief in die tibetische Einsamkeit werden sie von der chinesischen Geheimpolizei verfolgt. Schließlich schaffen sie es doch mit dem Rad bis zum Ausgangspunkt der Expedition, zum 5000 m hoch gelegenen Shishapangma- Fahrerlager. Von dort brechen sie in Richtung Basis-, dann Hochlager auf. Doch Krankheit und der bei der Radtour über Tibets Pisten eingeatmete Staub in der Lunge machen Rottenegger zunehmend zu schaffen. Die Expedition wird zum Kampf - gegen die Gewalt der H.henstürme, gegen den schmerzenden Körper, gegen den Kopf, der zur Umkehr drängt, und gegen die Spuren herber Enttäuschungen.

    Darmstadt | Volkshochschule Justus-Liebig-Haus

    Mo 19.02.18
    20 Uhr
    Ticket
    Mit dem Fahrrad zum 8000er Auf Expedition zu den höchsten Bergen der Erde
  • Tobias Hauser Unberührte Natur, einsame Strände, eine besondere Kultur mit faszinierenden Mythen - Neuseeland steht für viele Sehnsüchte und Wünsche. Wenn nicht dort, wo soll sonst das irdische Paradies zu finden sein? Viele haben ein Bild von dieser südpazifischen Inselgruppe im Kopf, eine Vorstellung vom Paradies auf Erden. Ist es das? Um dies herauszufinden machte sich Tobias Hauser auf die Reise. Doch zuerst hat er versucht das Beste zu machen, was ein Fotograf tun kann: Erstmal alles vergessen, Bilder und Erzählungen verdrängen und damit Raum schaffen für Neues, Ungeahntes, für eine Begegnung mit diesem anziehenden Land, frei von Erwartungen und Wunschvorstellungen. Dafür bietet sich Neuseeland geradezu an: Hinfahren, sich einlassen auf die Natur, auf die Menschen und auf ihre Kultur. Was er dabei erlebt und gesehen hat, welche Bilder die alten Vorstellungen ersetzt und welche Erzählungen für ihn bestätigt wurden, das berichtet er in seinem neuen Vortrag. Die Inseln der Kontraste sind von unglaublicher Vielfalt, sie bezaubern mit immergrünen, märchenhaften Regenwäldern, deren uralte Kauribäume und Südbuchen, in saftige Moose gebettet sind. Die fast menschenleere Wildnis des Fjordlands übt mit seinen mächtigen Bergen, tosenden Wasserfällen und unzähligen Flussläufen eine überwältigende Anziehungskraft aus. Geothermal aktive Regionen machen mit Rauch- und Feuerzeichen auf sich aufmerksam. Ihre Pech und Schwefel speienden Vulkane, explosive Geysire und heiße Quellen zeugen von der unruhigen Erde. Die oft von Nebelschwaden und schweren Wolken verhüllte Schönheit der Südalpen lässt Alpinherzen höher schlagen. Hier schieben sich kolossale Gletscher in alle Richtungen die Täler hinab und berühren mit ihren zerklüfteten Zungen Wälder, bevor sie in eisigen Bächen zum Meer fließen oder sich in einen See verwandeln. All das und viele andere Landschaftsformen des Kiwi Wonderland hat Tobias Hauser mit seiner Kamera eingefangen. Doch um nicht nur das Neuseeland der Reiseführer, sondern auch das Land der Barfußkönige, wie der neuseeländische Schriftsteller Lloyd Jones seine Landsleute nennt, kennen zu lernen, ist Tobias Hauser auch abseits der Touristenrouten unterwegs gewesen. Hier stellte er auch wieder sein unglaubliches Talent Menschen zu fotografieren unter Beweis, welches schon in seinem erfolgreichen Vortrag über Kuba grandios zum Ausdruck kam. Mit einfühlsamen Bildern portraitiert er die Menschen Neuseelands, berichtet von Lebensarten und Geschichten, die oft alles andere als gewöhnlich sind. Es ergeben sich spannende Begegnungen, wie mit dem Opossumjäger Phil, den der Fotograf einige Nächte lang mit seiner Kamera durch dichtes Buschland begleitete. Hauser traf in Auckland Sir Edmund Hillary, den berühmten Erstbesteiger des Mount Everest und erfuhr Interessantes über das Bergsteigen in Neuseeland. Im Frühling machte er Bekanntschaft mit Fischern, die es auf ganz besondere Fischschwärme abgesehen hatten. Er besuchte eine Deutsche, die nach Neuseeland ausgewandert ist und dort einen der größten Schafsfarmer geheiratet hat. Er berichtet über die gigantische Milchwirtschaft des Landes, die nicht nur wirtschaftlichen Erfolg sondern auch ökologische Probleme mit sich brachte. Tobias Hauser lernte einen Farmer kennen, der die Not der Gelbaugenpinguine erkannt hat und ihnen ein Schutzreservat errichtete. Und er verbrachte einige Tage mit einem Fischer und dessen kleinen Kutter auf hoher See und lernte die harte Arbeit des Fischfangs kennen, die nicht immer im Einklang mit Wetter und Wasser steht. Nach 5 Jahren Vorbereitungszeit, etlichen Reisen und genauer Recherche ist ein Vortrag entstanden, der seine ganz persönliche Liebeserklärung an dieses Land ist. Stimmungsvolle Musik, ausdrucksstarken Bilder, interessante Geschichten und fundierte Informationen zeichnen diesen unterhaltsamen und natürlich live kommentierten Vortrag aus.

    Darmstadt | Volkshochschule Justus-Liebig-Haus

    Mo 12.03.18
    20 Uhr
    Ticket
    Neuseeland Paradies am Ende der Welt?

Badens beste Erlebnisse