Offenburg

Wilfried Beege fotografiert "Querbeet"

Auch Naomi Campbell hat schon für Wilfried Beege, Offenburgs Fotograf der Stars, posiert. Jetzt hat er mit seiner Kamera das Offenburger Querbeetsingen begleitet. Am Samstag ist Vernissage im KiK, Weingartenstaße 34 c.

Seit 2013 gibt es in Offenburg und Umgebung das Querbeetsingen. PH-Musikprofessorin Mechtild Fuchs und Grünen-Stadtrat Stefan Böhm haben die Reihe ins Leben gerufen, um bei regelmäßigen Treffen mit Sangeslustigen sich ungezwungen querbeet, das heißt ohne Scheu vor Genregrenzen, durchs deutsche Liedgut zu singen. Die besondere Atmosphäre dieser bis zu dreistündigen Wer-will-der-darf-Veranstaltungen hat den Offenburger Fotografen Wilfried Beege inspiriert, diese mit seiner Kamera einzufangen. Beege hat die besondere Gabe, seinen Auslöser genau im richtigen Moment zu drücken, wenn die Gesichter vom Singen gelöst sind.

An diesem Samstag, 18. Februar, 20 Uhr, findet nun die Vernissage statt, genau an jenem Ort, der schon oft Schauplatz des Querbeetsingens war: im Kulturzentrum Kik, auf dem Offenburger Kulturforum, Weingartenstraße 34 c.

Für diesen Samstag, 20 Uhr, laden Mechtild Fuchs und Stefan Böhm zur Vernissage der Foto-Ausstellung. Titel "Die Heiterkeit des Singens: Querbeet im Bild". Fotograf Wilfried Beege (http://www.beege.de hat das Offenburger Querbeetsingen über mehrere Veranstaltungen hinweg im Bild festgehalten. In 15 Großformaten und 40 Miniaturen zeigt er die – wie er sagt – "heitere Gelöstheit" und den geselligen Charakter der Liederabende.

Wilfried Beege hat nach eigenen Angaben viel Arbeit investiert, um in seinen Bildern deutlich werden zu lassen, was ihn am Querbeetsingen fasziniert: "Die Leute bringen den Alltag mit ins KiK, manchmal auch im Gesichtsausdruck. Und dann singen sie drei Stunden lang und ihre Mienen werden fröhlich, locker und beschwingt."

Mechtild Fuchs und Stefan Böhm laden ein, das Querbeetsingen "bildhaft auf sich wirken zu lassen" – wobei sie "natürlich" das Liedgut auch an einem solchen Abend nicht zu kurz kommen lassen wollen. Das was auf den Bildern zu sehen ist, soll auch noch um den wichtigen akustischen Teil ergänzt werden. Der Eintritt ist frei.



von bz, rab
am Do, 16. Februar 2017 um 11:54 Uhr


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