Markgräfler Museum

Stolz spricht die Stadt Müllheim von ihrem Blankenhorn-Palais, Heimat des Markgräfler Museums. Seine Erbauer haben Maß genommen am französischen Architekturstil, an den Stadtpalais im nahen Straßburg. Schon beim Betreten der fünf Repräsentationsräume wird der Lebens- und Wohnstil einer gutsituierten und großbürgerlichen Markgräfler Winzerfamilie, wie es die Blankenhorns waren. So ist bereits das Gebäude am historischen Marktplatz das eindrucksvollste Exponat des Museums.

In den vier Etagen hat das Museum Raum genug für Dauer- und Sonderausstellungen zu Kunst, Kultur und Geschichte des Markgräflerlands. Es vereint archäologische Funde der Region, von der Ur- und Frühgeschichte über die Römerzeit bis ins Mittelalter, mit Werken der klassischen Moderne und zeitgenössischer Kunst. Zum Markgräfler Museum gehört außerdem das Mühlenmuseum Frick-Mühle, das Mühlengeschichte und Mühlentechnik dokumentiert .

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Markgräfler Museum: Alle Termine

  • Do 27.07.17
    14 - 18 Uhr
    Weinbau, Geologie, Archäologie, Kunst, Geschichte, Literatur
  • Dauerausstellung im Dachgeschoss Veranstalter: Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar

    Müllheim | Markgräfler Museum

    Do 27.07.17
    14 - 18 Uhr
    Literatur in der Region
  • Doppelausstellung der Malerfreunde Emil Bizer und Adolf Strübe Am 1. Juni 2017 um 19 Uhr eröffnet Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich im Markgräfler Museum Müllheim die Kunstausstellung »Aufbruch nach 1945«. Sie ist den Malerkollegen und Freunden Emil Bizer und Adolf Strübe gewidmet. Beide gehören der »lost generation« jener Künstler an, deren Wirken durch den Nationalsozialismus und die NS-Kunstpolitik stark gelitten hat. Trotz aller Behinderung und Diffamierung ihrer Arbeit schufen sie ihr jeweils eigen-ständiges Werk und wurden zu herausragenden Vertretern der künstlerischen Moderne am Oberrhein. Die Einführung in die Ausstellung hält Dr. Jochen Ludwig, lange Jahre Direktor des Museums für Neue Kunst in Freiburg. Bizer und Strübe verband schon äußerlich eine erstaunliche Vielzahl an Ge-meinsamkeiten: beide wurden 1881, im Kaiserreich, geboren. Beide engagier-ten sich in der Weimarer Republik in der Künstlergruppe der »Badischen Se-cession«, die die künstlerische Moderne gegen Widerstände verteidigte, 1936 von den Nationalsozialisten aufgelöst und 1946 unter Mitwirkung von Bizer und Strübe neu gegründet wurde. Beide wirkten lange Jahre in Südbaden, bauten ab 1949 als Professoren die Freiburger Kunstakademie mit auf, und beide wurden mit dem Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Das Jahr 1945 bedeutete für beide trotz der Not und Unsicherheit der Zeit nach der Katastrophe von Diktatur und Zweitem Weltkrieg einen Aufbruch. Strübe, dessen Atelier im Krieg in Berlin völlig ausgebombt wurde und der in Lörrach neu anfangen musste, wurde in der Gestaltung seiner Aquarelle und Ölbilder immer freier. Und Bizer, der während des Nationalsozialismus Berufsverbot erhielt und dessen Werke in großer Zahl aus den öffentlichen Kunstsammlungen entfernt worden waren, ging in Badenweiler in seinem Spätwerk den Weg zur abstrakten Malerei nicht radikal mit. Doch fand er zu einem neuen, eigenständigen, reduzierten und dadurch umso klareren Stil in seiner Landschaftsmalerei. Von beiden Künstlern werden bekannte und unbe-kanntere Werke aus dieser Aufbruchszeit - die lebensgeschichtlich bei beiden im Alter von über 65 Jahren erfolgte - gezeigt. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Robert Keller in Kandern entstanden ist und neben Bildern aus dem Museumsbestand auch zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz zeigt, ist bis 3. September 2017 zu sehen.

    Müllheim | Markgräfler Museum

    Do 27.07.17
    14 - 18 Uhr
    Aufbruch nach 1945
  • Doppelausstellung der Malerfreunde Emil Bizer und Adolf Strübe Am 1. Juni 2017 um 19 Uhr eröffnet Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich im Markgräfler Museum Müllheim die Kunstausstellung »Aufbruch nach 1945«. Sie ist den Malerkollegen und Freunden Emil Bizer und Adolf Strübe gewidmet. Beide gehören der »lost generation« jener Künstler an, deren Wirken durch den Nationalsozialismus und die NS-Kunstpolitik stark gelitten hat. Trotz aller Behinderung und Diffamierung ihrer Arbeit schufen sie ihr jeweils eigen-ständiges Werk und wurden zu herausragenden Vertretern der künstlerischen Moderne am Oberrhein. Die Einführung in die Ausstellung hält Dr. Jochen Ludwig, lange Jahre Direktor des Museums für Neue Kunst in Freiburg. Bizer und Strübe verband schon äußerlich eine erstaunliche Vielzahl an Ge-meinsamkeiten: beide wurden 1881, im Kaiserreich, geboren. Beide engagier-ten sich in der Weimarer Republik in der Künstlergruppe der »Badischen Se-cession«, die die künstlerische Moderne gegen Widerstände verteidigte, 1936 von den Nationalsozialisten aufgelöst und 1946 unter Mitwirkung von Bizer und Strübe neu gegründet wurde. Beide wirkten lange Jahre in Südbaden, bauten ab 1949 als Professoren die Freiburger Kunstakademie mit auf, und beide wurden mit dem Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Das Jahr 1945 bedeutete für beide trotz der Not und Unsicherheit der Zeit nach der Katastrophe von Diktatur und Zweitem Weltkrieg einen Aufbruch. Strübe, dessen Atelier im Krieg in Berlin völlig ausgebombt wurde und der in Lörrach neu anfangen musste, wurde in der Gestaltung seiner Aquarelle und Ölbilder immer freier. Und Bizer, der während des Nationalsozialismus Berufsverbot erhielt und dessen Werke in großer Zahl aus den öffentlichen Kunstsammlungen entfernt worden waren, ging in Badenweiler in seinem Spätwerk den Weg zur abstrakten Malerei nicht radikal mit. Doch fand er zu einem neuen, eigenständigen, reduzierten und dadurch umso klareren Stil in seiner Landschaftsmalerei. Von beiden Künstlern werden bekannte und unbe-kanntere Werke aus dieser Aufbruchszeit - die lebensgeschichtlich bei beiden im Alter von über 65 Jahren erfolgte - gezeigt. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Robert Keller in Kandern entstanden ist und neben Bildern aus dem Museumsbestand auch zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz zeigt, ist bis 3. September 2017 zu sehen.

    Müllheim | Markgräfler Museum

    Fr 28.07.17
    14 - 18 Uhr
    Aufbruch nach 1945
  • Dauerausstellung im Dachgeschoss Veranstalter: Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar

    Müllheim | Markgräfler Museum

    Fr 28.07.17
    14 - 18 Uhr
    Literatur in der Region
  • Fr 28.07.17
    14 - 18 Uhr
    Weinbau, Geologie, Archäologie, Kunst, Geschichte, Literatur
  • Doppelausstellung der Malerfreunde Emil Bizer und Adolf Strübe Am 1. Juni 2017 um 19 Uhr eröffnet Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich im Markgräfler Museum Müllheim die Kunstausstellung »Aufbruch nach 1945«. Sie ist den Malerkollegen und Freunden Emil Bizer und Adolf Strübe gewidmet. Beide gehören der »lost generation« jener Künstler an, deren Wirken durch den Nationalsozialismus und die NS-Kunstpolitik stark gelitten hat. Trotz aller Behinderung und Diffamierung ihrer Arbeit schufen sie ihr jeweils eigen-ständiges Werk und wurden zu herausragenden Vertretern der künstlerischen Moderne am Oberrhein. Die Einführung in die Ausstellung hält Dr. Jochen Ludwig, lange Jahre Direktor des Museums für Neue Kunst in Freiburg. Bizer und Strübe verband schon äußerlich eine erstaunliche Vielzahl an Ge-meinsamkeiten: beide wurden 1881, im Kaiserreich, geboren. Beide engagier-ten sich in der Weimarer Republik in der Künstlergruppe der »Badischen Se-cession«, die die künstlerische Moderne gegen Widerstände verteidigte, 1936 von den Nationalsozialisten aufgelöst und 1946 unter Mitwirkung von Bizer und Strübe neu gegründet wurde. Beide wirkten lange Jahre in Südbaden, bauten ab 1949 als Professoren die Freiburger Kunstakademie mit auf, und beide wurden mit dem Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Das Jahr 1945 bedeutete für beide trotz der Not und Unsicherheit der Zeit nach der Katastrophe von Diktatur und Zweitem Weltkrieg einen Aufbruch. Strübe, dessen Atelier im Krieg in Berlin völlig ausgebombt wurde und der in Lörrach neu anfangen musste, wurde in der Gestaltung seiner Aquarelle und Ölbilder immer freier. Und Bizer, der während des Nationalsozialismus Berufsverbot erhielt und dessen Werke in großer Zahl aus den öffentlichen Kunstsammlungen entfernt worden waren, ging in Badenweiler in seinem Spätwerk den Weg zur abstrakten Malerei nicht radikal mit. Doch fand er zu einem neuen, eigenständigen, reduzierten und dadurch umso klareren Stil in seiner Landschaftsmalerei. Von beiden Künstlern werden bekannte und unbe-kanntere Werke aus dieser Aufbruchszeit - die lebensgeschichtlich bei beiden im Alter von über 65 Jahren erfolgte - gezeigt. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Robert Keller in Kandern entstanden ist und neben Bildern aus dem Museumsbestand auch zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz zeigt, ist bis 3. September 2017 zu sehen.

    Müllheim | Markgräfler Museum

    Sa 29.07.17
    14 - 18 Uhr
    Aufbruch nach 1945
  • Sa 29.07.17
    14 - 18 Uhr
    Weinbau, Geologie, Archäologie, Kunst, Geschichte, Literatur
  • Dauerausstellung im Dachgeschoss Veranstalter: Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar

    Müllheim | Markgräfler Museum

    Sa 29.07.17
    14 - 18 Uhr
    Literatur in der Region
  • Doppelausstellung der Malerfreunde Emil Bizer und Adolf Strübe Am 1. Juni 2017 um 19 Uhr eröffnet Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich im Markgräfler Museum Müllheim die Kunstausstellung »Aufbruch nach 1945«. Sie ist den Malerkollegen und Freunden Emil Bizer und Adolf Strübe gewidmet. Beide gehören der »lost generation« jener Künstler an, deren Wirken durch den Nationalsozialismus und die NS-Kunstpolitik stark gelitten hat. Trotz aller Behinderung und Diffamierung ihrer Arbeit schufen sie ihr jeweils eigen-ständiges Werk und wurden zu herausragenden Vertretern der künstlerischen Moderne am Oberrhein. Die Einführung in die Ausstellung hält Dr. Jochen Ludwig, lange Jahre Direktor des Museums für Neue Kunst in Freiburg. Bizer und Strübe verband schon äußerlich eine erstaunliche Vielzahl an Ge-meinsamkeiten: beide wurden 1881, im Kaiserreich, geboren. Beide engagier-ten sich in der Weimarer Republik in der Künstlergruppe der »Badischen Se-cession«, die die künstlerische Moderne gegen Widerstände verteidigte, 1936 von den Nationalsozialisten aufgelöst und 1946 unter Mitwirkung von Bizer und Strübe neu gegründet wurde. Beide wirkten lange Jahre in Südbaden, bauten ab 1949 als Professoren die Freiburger Kunstakademie mit auf, und beide wurden mit dem Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Das Jahr 1945 bedeutete für beide trotz der Not und Unsicherheit der Zeit nach der Katastrophe von Diktatur und Zweitem Weltkrieg einen Aufbruch. Strübe, dessen Atelier im Krieg in Berlin völlig ausgebombt wurde und der in Lörrach neu anfangen musste, wurde in der Gestaltung seiner Aquarelle und Ölbilder immer freier. Und Bizer, der während des Nationalsozialismus Berufsverbot erhielt und dessen Werke in großer Zahl aus den öffentlichen Kunstsammlungen entfernt worden waren, ging in Badenweiler in seinem Spätwerk den Weg zur abstrakten Malerei nicht radikal mit. Doch fand er zu einem neuen, eigenständigen, reduzierten und dadurch umso klareren Stil in seiner Landschaftsmalerei. Von beiden Künstlern werden bekannte und unbe-kanntere Werke aus dieser Aufbruchszeit - die lebensgeschichtlich bei beiden im Alter von über 65 Jahren erfolgte - gezeigt. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Robert Keller in Kandern entstanden ist und neben Bildern aus dem Museumsbestand auch zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz zeigt, ist bis 3. September 2017 zu sehen.

    Müllheim | Markgräfler Museum

    So 30.07.17
    14 - 18 Uhr
    Aufbruch nach 1945
  • So 30.07.17
    14 - 18 Uhr
    Weinbau, Geologie, Archäologie, Kunst, Geschichte, Literatur
  • Dauerausstellung im Dachgeschoss Veranstalter: Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar

    Müllheim | Markgräfler Museum

    So 30.07.17
    14 - 18 Uhr
    Literatur in der Region

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