Museum Weiler Textilgeschichte Friedlingen

  • Am Kesselhaus 23
  • 79576 Weil am Rhein
  • Tel.: 07621 792219
  • Webseite

Weit mehr als 2500 Weiler waren noch vor einen halben Jahrhundert in den Textilbetrieben im Stadtteil Friedlingen beschäftigt. Letzter Zeuge dieser Zeit sind die inzwischen denkmalgeschützten Shedhallen auf dem Schwarzenbachareal. Die ehemaligen Schreinerei und Schlosserei dieses Betriebs wurden liebevoll restauriert und beheimaten nun das Museum. Zahlreiche Objekte, Bilder und Modelle erzählen von der Geschichte der Textilindustrie in Weil am Rhein, die 1880 mit der Gründung eines ersten Färbereibetriebs ihren Anfang nahm. Die aktuelle Sonderausstellung "Verstrickungen- Vom alten Handwerk zum Kunstobjekt" (bis 1. März 2015) widmet sich dem Stricken.

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Museum Weiler Textilgeschichte Friedlingen: Alle Termine

  • Die neue Sonderausstellung beleuchtet die Situation der hiesigen Textilindustrie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die beiden Färbereien Schetty und FAS Schusterinsel hatten sich bereits in den 1880er Jahren in Weil-Friedlingen angesiedelt und waren Teil des gewachsenen, grenzüberschreitend arbeitenden Textilsektors im Dreiland geworden. Es herrschte ungehinderter Waren- und Personenverkehr und unter den Spinnereien, Webereien, Färbereien und Stoffdruckereien etablierte sich über die Grenzen hinweg eine kostensparende Arbeitsteilung. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Rückgliederung des Elsasses an Frankreich brach das durchlässige wirtschaftliche Gefüge im Dreiland mit einem Schlag auseinander. Was dies für die Textilbetriebe bedeutete, wird besonders am Beispiel der Seidenweberei Robt. Schwarzenbach deutlich, die sich 1922 neu in Weil-Friedlingen ansiedelte. Die Schweizer Firma hatte bereits 1897 im elsässischen Hüningen eine Tochterfirma gegründet, um die Schutzzollpolitik des Deutschen Reiches zu umgehen. Von 1918 an wurde das Werk dem französischen Staatsgebiet zugerechnet, es kamen andere (Zoll-) Bestimmungen und Währungen zum Tragen. Die Ausstellung zeigt auf, wie die bereits bestehenden Färbereibetriebe sich nach dem Kriegsende in einer wirtschaftlich schweren und politisch instabilen Zeit der jungen Weimarer Republik zu behaupten versuchen und wie und warum die Seidenweberei Schwarzenbach das Wagnis einer Fabrikneugründung in dieser Zeit eingeht. Diese Ausstellung wird im Rahmen eines gemeinsamen Ausstellungsprojekts des Netzwerks Museen zur Zeitenwende 1918/19 in Europa präsentiert. Über 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz nehmen an dem Projekt teil und informieren über den Epochenwechsel vor 100 Jahren. Es ist die größte grenzüberschreitende Ausstellungsreihe zur Zeitenwende

    Weil am Rhein | Museum Weiler Textilgeschichte Friedlingen

    So 16.12.18
    14 - 18 Uhr
    Genug Stoff für Neues!?! Zeitenwende in Friedlingen
  • Die neue Sonderausstellung beleuchtet die Situation der hiesigen Textilindustrie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die beiden Färbereien Schetty und FAS Schusterinsel hatten sich bereits in den 1880er Jahren in Weil-Friedlingen angesiedelt und waren Teil des gewachsenen, grenzüberschreitend arbeitenden Textilsektors im Dreiland geworden. Es herrschte ungehinderter Waren- und Personenverkehr und unter den Spinnereien, Webereien, Färbereien und Stoffdruckereien etablierte sich über die Grenzen hinweg eine kostensparende Arbeitsteilung. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Rückgliederung des Elsasses an Frankreich brach das durchlässige wirtschaftliche Gefüge im Dreiland mit einem Schlag auseinander. Was dies für die Textilbetriebe bedeutete, wird besonders am Beispiel der Seidenweberei Robt. Schwarzenbach deutlich, die sich 1922 neu in Weil-Friedlingen ansiedelte. Die Schweizer Firma hatte bereits 1897 im elsässischen Hüningen eine Tochterfirma gegründet, um die Schutzzollpolitik des Deutschen Reiches zu umgehen. Von 1918 an wurde das Werk dem französischen Staatsgebiet zugerechnet, es kamen andere (Zoll-) Bestimmungen und Währungen zum Tragen. Die Ausstellung zeigt auf, wie die bereits bestehenden Färbereibetriebe sich nach dem Kriegsende in einer wirtschaftlich schweren und politisch instabilen Zeit der jungen Weimarer Republik zu behaupten versuchen und wie und warum die Seidenweberei Schwarzenbach das Wagnis einer Fabrikneugründung in dieser Zeit eingeht. Diese Ausstellung wird im Rahmen eines gemeinsamen Ausstellungsprojekts des Netzwerks Museen zur Zeitenwende 1918/19 in Europa präsentiert. Über 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz nehmen an dem Projekt teil und informieren über den Epochenwechsel vor 100 Jahren. Es ist die größte grenzüberschreitende Ausstellungsreihe zur Zeitenwende

    Weil am Rhein | Museum Weiler Textilgeschichte Friedlingen

    So 23.12.18
    14 - 18 Uhr
    Genug Stoff für Neues!?! Zeitenwende in Friedlingen
  • Die neue Sonderausstellung beleuchtet die Situation der hiesigen Textilindustrie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die beiden Färbereien Schetty und FAS Schusterinsel hatten sich bereits in den 1880er Jahren in Weil-Friedlingen angesiedelt und waren Teil des gewachsenen, grenzüberschreitend arbeitenden Textilsektors im Dreiland geworden. Es herrschte ungehinderter Waren- und Personenverkehr und unter den Spinnereien, Webereien, Färbereien und Stoffdruckereien etablierte sich über die Grenzen hinweg eine kostensparende Arbeitsteilung. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Rückgliederung des Elsasses an Frankreich brach das durchlässige wirtschaftliche Gefüge im Dreiland mit einem Schlag auseinander. Was dies für die Textilbetriebe bedeutete, wird besonders am Beispiel der Seidenweberei Robt. Schwarzenbach deutlich, die sich 1922 neu in Weil-Friedlingen ansiedelte. Die Schweizer Firma hatte bereits 1897 im elsässischen Hüningen eine Tochterfirma gegründet, um die Schutzzollpolitik des Deutschen Reiches zu umgehen. Von 1918 an wurde das Werk dem französischen Staatsgebiet zugerechnet, es kamen andere (Zoll-) Bestimmungen und Währungen zum Tragen. Die Ausstellung zeigt auf, wie die bereits bestehenden Färbereibetriebe sich nach dem Kriegsende in einer wirtschaftlich schweren und politisch instabilen Zeit der jungen Weimarer Republik zu behaupten versuchen und wie und warum die Seidenweberei Schwarzenbach das Wagnis einer Fabrikneugründung in dieser Zeit eingeht. Diese Ausstellung wird im Rahmen eines gemeinsamen Ausstellungsprojekts des Netzwerks Museen zur Zeitenwende 1918/19 in Europa präsentiert. Über 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz nehmen an dem Projekt teil und informieren über den Epochenwechsel vor 100 Jahren. Es ist die größte grenzüberschreitende Ausstellungsreihe zur Zeitenwende

    Weil am Rhein | Museum Weiler Textilgeschichte Friedlingen

    So 30.12.18
    14 - 18 Uhr
    Genug Stoff für Neues!?! Zeitenwende in Friedlingen

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