Rocca Kulturzentrum

  • Hauptstraße 134
  • 79211 Denzlingen
  • Tel.: 07666 883 883

Rocca Kulturzentrum: Alle Termine

  • Geschichte der mykenischen Hochkultur. Lars Petersen Die mykenische Kultur kann als die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland bezeichnet werden. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus. Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie »mykenisch« genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt. (Auszug aus der Ankündigung des Badischen Landesmuseums)

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 10.10.18
    9:30 Uhr
    Mykene
  • Werke von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein und Nolde. Wolfram Zimmer

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 17.10.18
    9:30 Uhr
    Die Brücke
  • Mehr als Tabak, Kaffee und Zuckerrohr. Lichtbildvortrag von Marion Landwerth-Hesselmann Kuba mit seinen über hundert vorgelagerten bewohnten und unbewohnten Inseln ist die größte Insel der Antillen und hat seit seiner Öffnung für den Tourismus schon viele Menschen fasziniert. Umgeben vom Atlantik und dem Karibischen Meer liegt Kuba nicht weit entfernt von Florida, Mexiko, Haiti und Jamaika. Durch die geringe Distanz immigrierten von dort viele Bewohner. Zusammen mit den indianischen Ureinwohnern, den europäischen Eroberern und Siedlern und nicht zuletzt mit den schwarzafrikanischen Sklaven gaben sie dem Inselstaat die einzigartige kubanische Identität. Der Lichtbildervortrag führt durch und rund um die Insel, zeigt die landschaftlichen Höhepunkte, die vom Kolonialstil geprägte Hauptstadt Havanna und weitere interessante Städte und stellt die Kultur, Geschichte und die traditionsreichen Schauplätze der Revolution vor.

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 24.10.18
    9:30 Uhr
    Kuba
  • Von Passau bis zum Schwarzen Meer. Peter Stecher Die Donau ist die Königin unter den Flüssen Europas und bietet Abwechslung in Hülle und Fülle: Lebendige Städte voll kultureller Schätze wie Wien, Bratislava und Budapest, die Romantik der ungarischen Puszta, landschaftliche Reize wie das Donauknie, das Eiserne Tor und das Naturparadies Donaudelta mit der faszinierenden Vogelwelt. Mit 2.850 Km ist die Donau nach der Wolga der zweitlängste Strom Europas. Sie fließt durch Mitteleuropa und den Balkan. Auf dem Weg zum Schwarzen Meer durchquert der Strom eine vielfältige Landschaft und acht verschiedene Länder. Bezaubernde barocke Kirchen, mittelalterliche Burgen und Rokokopaläste säumen den Weg. Viele Ortschaften und Städte wurden bereits zu römischer Zeit gegründet, und mittelalterliche Festungen und mehrere Gedenkstätten zeugen noch heute von den Kämpfen, die hier ausgetragen wurden. Der Vortrag zeigt die ganze Vielfalt und Einzigartigkeit der Flusslandschaft der Donau auf fast ihrer ganzen Länge.

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 07.11.18
    9:30 Uhr
    Die Donau
  • Goethes Freund und Liederkomponist. Udo Müller Die Nachwelt hat ihn wenig geschätzt, weil nicht von ihm, sondern von Schubert die genialen Vertonungen von Goethes Gedichten stammen. Goethe hat aber im Alter keinen Menschen so nahe wie ihn an sich heran gelassen: Carl Friedrich Zelter (1758 - 1832), Maurermeister, Komponist und Leiter der bis heute existierenden Berliner Singakademie. Der Briefwechsel der beiden alten Herren ist ein unschätzbares Zeitdokument und bezeugt einen jahrzehntelangen, höchst unterhaltsamen, manchmal auch kuriosen Austausch zweier Männerfreunde. Die Veranstaltung illustriert das an Auszügen aus den Briefen und an Tonaufnahmen der von Goethe hoch geschätzten Kompositionen Zelters (aber auch anderer Zeitgenossen) nach seinen Gedichten.

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    Mi 14.11.18
    9:30 Uhr
    Carl Friedrich Zelter
  • Am Beispiel von Maria im Rosenhag ( mittelalterliche Tafelgemälde) von Martin Schongauer, Colmar (1473). Kristina Paleit Alle Welt pilgert zum Isenheimer Altar, um die großen Retabeln des Mathis Nithart, genannt Grünewald, zu betrachten. Der Colmarer Maler und Kupferstecher Martin Schongauer wird indes nicht weiter mit diesem Gemälde in Verbindung gebracht. Dabei war seine Kunst so außerordentlich gereift und zeugte von großem Können und Wissen. Vieles, was im Isenheimer Altar bewundert wird, ist bereits im Werk von Schongauer angelegt. Der Vortrag geht insbesondere auf das Gemälde der Maria im Rosenhag, unter besonderer Berücksichtigung der spätmittelalterlichen Mystik ein.

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    Mi 21.11.18
    9:30 Uhr
    Tiersymbolik und Pflanzensymbolik
  • Die Legende vom heiligen Trinker. Lesung mit Musik. Ingeborg Waldherr In den letzten Wochen seines Lebens, im Frühling 1934, geschieht dem obdachlosen Trinker Andreas, der unter den Brücken der Seine nächtigt, eine ganze Serie von Wundern. Über Joseph Roth, der diese tragisch-komische Geschichte einer Aneinanderreihung äußerst seltsamer Begebenheiten erzählt, hat Marcel Reich-Ranicki gesagt: 'Er war ein herzlicher Analytiker und ein disziplinierter Plauderer, ein barmherziger und unerbittlicher Erzähler: Er litt mit seinen Geschöpfen, aber er verurteilte sie nie.' In diesem Vortrag tritt die wunderbare Prosa Joseph Roths in einen fließenden Dialog mit Akkordeonmusik.

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    Mi 28.11.18
    9:30 Uhr
    Joseph Roth
  • Brücke zwischen Orient und Abendland. Detlev Hoffmann Die größte Insel im Mittelmeer ist schon immer eine Drehscheibe zwischen Ost und West gewesen, in der Antike sind sich Phönizier und Griechen dort begegnet. Aber im 12. und 13. Jahrhundert hat sich durch die kulturübergreifende Toleranz der Normannisch-Staufischen Herrschaft eine einzigartige Kultursynthese zwischen Islam und dem griechischen und lateinischen Christentum entwickelt. Der Vortrag wird diese gegenseitige Durchdringung und Anregung der Kulturen an künstlerischen Beispielen sichtbar machen und den unübersehbaren Einflüssen der arabischen Kultur im sizilianischen Leben von heute nachspüren.

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    Mi 05.12.18
    9:30 Uhr
    Sizilien
  • Wesentliche Elemente und Struktur einer Demokratie. Prof. Hans-Joachim Gehrke Immer wieder ist davon zu hören, das alte Griechenland sei das Mutterland unserer Demokratie. Aber würden wir eine politische Ordnung für demokratisch halten, an der nur etwa 15% der Bevölkerung Anteil haben und fast die Hälfte der Bevölkerung legal gefoltert werden kann, wie das in der häufig als Vorbild geltenden attischen Demokratie der Fall war? Von diesen und ähnlichen Differenzen ausgehend, wird der Vortrag die wesentlichen Elemente und Strukturen dieser Demokratie herausarbeiten. Weil dabei immer unsere eigenen Verfassungsvorstellungen mitgedacht werden, fällt von der Geschichte her auch ein Licht auf unser Selbstverständnis

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    Mi 12.12.18
    9:30 Uhr
    Demokratie in Athen?
  • Bemerkungen zu einer aktuellen Diskussion. Prof. Bernhard Uhde Der Vortrag beschäftigt sich mit den grundlegenden Charakteristika des Islam und den Möglichkeiten und Szenarien seiner Entwicklung im Rahmen einer sich laufend ändernden Weltordnung.

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    Mi 19.12.18
    9:30 Uhr
    Islam in Deutschland - wohin?
  • Leben und Werk. Wolfram Zimmer Einer der berühmtesten französischen Maler zu Beginn des 20. Jh. war Georges Braque (1882-1963). Sein Vater besaß ein Dekorationsgeschäft und so lernte Braque anfangs auch diesen Beruf. Um 1905 schließt er sich der Maler-Gruppe »Fauves« (Die wilden Tiere) um Derain, Vlaminck und Matisse an und es entstehen entsprechende Malereien. 1907 lernt er Picasso (1881-1973) kennen. Es beginnt ein künstlerischer Wettkampf der zwei, die dabei nach Einflüssen von Cezanne den Kubismus erfinden und konkurrierend immer weiter entwickeln, bis der 1. Weltkrieg beide trennt. Braque überlebt knapp den Krieg und beginnt danach eine 45 Jahre dauernde eigene, sehr schöpferische künstlerische Karriere, die 1963 vom französischen Staat sogar mit einem Staatsbegräbnis gewürdigt wird.

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 09.01.19
    9:30 Uhr
    Georges Braque
  • Der Künstler und sein Werk. Birgit Baumann Es gibt viele widersprüchliche Reaktionen auf Liszts kompositorisches Schaffen. Liszt galt als "Salonlöwe", Bonvivant und ausgezeichneter Pianist, aber man schätzte ihn nicht als Komponist. Er forderte jedoch eine Erneuerung der Musik und der Rolle des Künstlers. Seine "symphonische Dichtung" schockierte die Verfechter der "absoluten Musik". Das Schicksal seines Freundes Hector Berlioz beflügelte ihn dazu, den Künstler nicht mehr als Diener der Gesellschaft, der Monarchie oder des Bürgertums, sondern als eigenständig anzusehen. Nach der Vollendung der "Faust-Sinfonie" widmete sich Franz Liszt der Lektüre von Dantes Werken. 1857 wurde seine Dante-Sinfonie uraufgeführt.

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    Mi 23.01.19
    9:30 Uhr
    Die Dante-Symphonie von Franz Liszt
  • Das Geheimnis der französischen Lebensart. Vortrag der Autorin Murielle Rousseau Die Autorin nimmt uns mit ihren Büchern auf eine Reise nach Frankreich. Verspielt, warmherzig und nonchalant. Sie erzählt von kleinen Glücksmomenten über das gesellige Beisammensein wie auch mit Genuss zelebrierten lukullischen Ritualen, die die Lust am Leben feiern. Ein Blick in die Kochtöpfe darf bei der mit Kochbuchpreisen prämierten Autorin nicht fehlen: Von Paris über die Loire bis zur Bretagne. Ein Exkurs zu den Salinen der Bretagne mit Proben von Fleur de sel inklusive. Unterhaltsame, kenntnisreiche Stunden über unseren westlichen Nachbarn, seine Lebensart und seine Küche.

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 30.01.19
    9:30 Uhr
    Savoir-vivre
  • Kampf um die Vorherrschaft im Orient. Matthias Hofmann Mittlerweile ist es nicht mehr zu übersehen, dass auf vielen Krisenschauplätzen des Nahen und Mittleren Osten Stellvertreter-Kriege zwischen Saudi-Arabien und dem Iran geführt werden. Der Iran versucht nun seinen Wunsch nach regionaler Geltung durchzusetzen und seinen Erzfeind Saudi-Arabien zu überflügeln. Der Auftakt für diese Entwicklung war die iranische Bekundung im Herbst 2014, sich der Anti-Terror-Allianz gegen den sogenannten »Islamischen Staat« anzuschließen. Dem folgte im Sommer 2015 der positive Abschluss der Atomverhandlungen mit der internationalen Staatengemeinschaft. Die neue Akzeptanz des Iran durch die Staatengemeinschaft verunsichert aber Saudi-Arabien, das nun versucht den Iran politisch und religiös in seine Schranken zu weisen. Unverhofft aber nicht überraschend wird Saudi-Arabien dabei von Israel unterstützt, das selber noch Rechnungen mit dem Iran offen hat.

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 06.02.19
    9:30 Uhr
    Saudi-Arabien versus Iran
  • Die Glasmalereien im Freiburger Münster. Heike Mittmann (Kunsthistorikerin) Im Freiburger Münster hat sich noch eine große Anzahl mittelalterlicher Glasmalereien erhalten. Sie stammen aus dem 13.-16. Jahrhundert und wurden von Freiburger Bürgern, den Handwerkszünften, den Bergleuten der Schwarzwaldgruben, der Universität und dem Habsburgischen Kaiserhaus gestiftet. Wappen und Inschriften weisen unübersehbar auf die großzügigen Stifter hin. Daneben gibt es bedeutende Fenster aus dem 19.-21. Jahrhundert. Hierzu zählt zum Beispiel das Edith-Stein Fenster aus dem Jahr 2001 von dem Freiburger Künstler Hans-Günther Van Look. Der Vortrag gibt einen Einblick in die spannende Geschichte dieser gläsernen Kunstwerke. Was ist auf ihnen dargestellt, wer waren die Künstler und Werkstätten, was passierte mit den Glasmalereien im Zweiten Weltkrieg? Mit diesen und anderen Themen wird sich die Referentin, Kunsthistorikerin beim Freiburger Münsterbauverein, ausführlich befassen.

    Denzlingen | Rocca Kulturzentrum

    Mi 13.02.19
    9:30 Uhr
    Leuchtende Bilder

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