Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

Eine Sammlung von mehr als 2000 Kunstwerken, zwei Wechselausstellungen und eine Dauerausstellung auf 1700 m² sowie einen traumhaften Panoramablick ins Rheintal, den man bei einer Tasse Kaffee in der der Museumscafeteria genießen kann - all das bietet das Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle in Durbach bei Offenburg.

Das Museum wurde 2010 von dem Unternehmer und Kunstmäzen Rüdiger Hurrle gegründet. Es befindet sich im Obergeschoss des Hotels Vier Jahreszeiten. Im Zentrum der Sammlung wie auch der Wechselausstellungen stehen die deutsche Kunst nach 1945 und ihre Vorläufer, auch mit Blick nach Frankreich und in die Schweiz. Das Informel ist ebenso ein Schwerpunkt wie die Entwicklung der Figuration.

Im Fokus sind die Wechselwirkungen und Beziehungen zwischen Künstlern und Kunstströmungen, eingeschlossen die Entwicklung in Ost- und Westdeutschland. Damit sind ungegenständliche Künstler wie K. O. Götz ebenso vertreten wie die Karlsruher Neue Figuration mit HAP Grieshaber, die Kunst der Jungen Wilden ebenso wie die Leipziger Schule.

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Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst: Alle Termine

  • Kleine Werkschau zu Thomas Ranft

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Mo 24.09.18
    14 - 18 Uhr
    Wuchernde Linien
  • Kleine Werkschau zu Thomas Ranft

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Di 25.09.18
    14 - 18 Uhr
    Wuchernde Linien
  • In der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Guido Kucznierz | Voré in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg vom 19. Juli bis 25. November 2018 Vom 19. Juli bis 25. November 2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Arbeiten von Guido Kucznierz und Voré. Beide Künstler sind Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und überwiegend plastisch oder zeichnerisch tätig. Während Kucznierz seine filigranen Skulpturen aus Gipsbinden aufbaut und häufig mit Fundstücken versetzt, bevorzugt Voré für seine an Fragmente gestürzter Baumriesen, Ehrenmäler und Prachtbauten erinnernden Arbeiten den Baumberger Sandstein, der sich durch seine matte, seidige Oberfläche auszeichnet. Im Oszillieren zwischen Figur und Abstraktion zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft im Werk der beiden Künstler, das sich einer genauen Begrifflichkeit entzieht: Die Zerbrechlichkeit und Filigranität der Kunst von Kucznierz zeugt ebenso von der Endlichkeit und Unfassbarkeit des Daseins wie die monumentalen Trümmerlandschaften Vorés. Ganz gleich, in welchem Medium der in Karlsruhe ansässige Guido Kucznierz sich bewegt, ob Plastik, Federzeichnungen oder Lackarbeiten, auf Papier oder auf Glas: Seine Figurationen erinnern an Pflanze, Tier, Mensch und unbelebte Natur, ohne sich festzulegen. Seine Zeichnungen sind häufig von filigraner Leichtigkeit, erinnern an Mikroorganismen oder an Gewebe, seine Skulpturen haben etwas von Traumstädten oder Korallenriffen. Zugleich aber ist immer etwas Fragmentarisches spürbar, das Sinken und die Vergänglichkeit, die auch im leichtesten und lebendigsten Organismus bereits angelegt sind. Die Sandsteinarbeiten ebenso wie die Zeichnungen und Collagen aus profanem Einwickel- oder rauem Zeichenpapier des in Ettlingen lebenden Voré sind erdgebunden, vermitteln den Eindruck des Fragmentarischen und zugleich Monumentalen. Sie wirken wie Teile von Gliedmaßen, Bauwerken oder Wurzeln, wie Wellen oder Erdreich, überlassen den Betrachter seinen Assoziationen. Dabei ist die Gestaltung nur scheinbar einem willkürlichen Sturz geschuldet, vielmehr ist jedes Teil, jeder Bruch an seinem Platz. Unbearbeiteter Stein und Bruchstellen wechseln sich ab mit polierter Oberfläche - ein Spiel mit der Textur, das sich auch in den Collagen Vorés wiederfindet, wo er grobes Büttenpapier neben glatten braunen Packpapierstreifen verwendet.

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Mi 26.09.18
    14 - 18 Uhr
    Guido Kucznierz und Voré. Plastiken und Zeichnungen
  • Seit der griechischen Antike ist das Stillleben als Sujet in der abendländischen Kunst präsent, seit dem 17. Jahrhundert behauptet es seine Stellung gleichberechtigt an der Seite von Historien- und Porträtmalerei. Vordergründiges Thema des Stilllebens ist die unbewegte Natur: Früchte und Interieurs, Blumen und Bücher oder Gefäße, hinter denen sich häufig eine tiefere Aussage verbirgt, wie Vergänglichkeit, Schönheit, Eitelkeit und Lebensfreude. Jedem sind wohl die opulenten Stillleben des niederländischen Barocks ein Begriff mit ihren fragil-durchscheinenden Glasgefäßen und üppigen Blumenarrangements. Doch auch die Kunst der letzten siebzig Jahre hat sich mit dem Motiv auseinandergesetzt, wenngleich sich die Lebensumstände gewandelt haben. Die Ausstellung beleuchtet die Rezeption des Stilllebens, die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, zwischen Blumenbouquet und unaufgeräumtem Schreibtisch. 30. Juni bis 4. November 2018 Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 5. bis 16. November 2018

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Mi 26.09.18
    14 - 18 Uhr
    Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst
  • Kleine Werkschau zu Paul Kleinschmidt

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Mi 26.09.18
    14 - 18 Uhr
    Von Halbweltdamen und toten Fischen
  • Kleine Werkschau zu Thomas Ranft

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Mi 26.09.18
    14 - 18 Uhr
    Wuchernde Linien
  • In der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Guido Kucznierz | Voré in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg vom 19. Juli bis 25. November 2018 Vom 19. Juli bis 25. November 2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Arbeiten von Guido Kucznierz und Voré. Beide Künstler sind Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und überwiegend plastisch oder zeichnerisch tätig. Während Kucznierz seine filigranen Skulpturen aus Gipsbinden aufbaut und häufig mit Fundstücken versetzt, bevorzugt Voré für seine an Fragmente gestürzter Baumriesen, Ehrenmäler und Prachtbauten erinnernden Arbeiten den Baumberger Sandstein, der sich durch seine matte, seidige Oberfläche auszeichnet. Im Oszillieren zwischen Figur und Abstraktion zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft im Werk der beiden Künstler, das sich einer genauen Begrifflichkeit entzieht: Die Zerbrechlichkeit und Filigranität der Kunst von Kucznierz zeugt ebenso von der Endlichkeit und Unfassbarkeit des Daseins wie die monumentalen Trümmerlandschaften Vorés. Ganz gleich, in welchem Medium der in Karlsruhe ansässige Guido Kucznierz sich bewegt, ob Plastik, Federzeichnungen oder Lackarbeiten, auf Papier oder auf Glas: Seine Figurationen erinnern an Pflanze, Tier, Mensch und unbelebte Natur, ohne sich festzulegen. Seine Zeichnungen sind häufig von filigraner Leichtigkeit, erinnern an Mikroorganismen oder an Gewebe, seine Skulpturen haben etwas von Traumstädten oder Korallenriffen. Zugleich aber ist immer etwas Fragmentarisches spürbar, das Sinken und die Vergänglichkeit, die auch im leichtesten und lebendigsten Organismus bereits angelegt sind. Die Sandsteinarbeiten ebenso wie die Zeichnungen und Collagen aus profanem Einwickel- oder rauem Zeichenpapier des in Ettlingen lebenden Voré sind erdgebunden, vermitteln den Eindruck des Fragmentarischen und zugleich Monumentalen. Sie wirken wie Teile von Gliedmaßen, Bauwerken oder Wurzeln, wie Wellen oder Erdreich, überlassen den Betrachter seinen Assoziationen. Dabei ist die Gestaltung nur scheinbar einem willkürlichen Sturz geschuldet, vielmehr ist jedes Teil, jeder Bruch an seinem Platz. Unbearbeiteter Stein und Bruchstellen wechseln sich ab mit polierter Oberfläche - ein Spiel mit der Textur, das sich auch in den Collagen Vorés wiederfindet, wo er grobes Büttenpapier neben glatten braunen Packpapierstreifen verwendet.

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Do 27.09.18
    14 - 18 Uhr
    Guido Kucznierz und Voré. Plastiken und Zeichnungen
  • Kleine Werkschau zu Thomas Ranft

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Do 27.09.18
    14 - 18 Uhr
    Wuchernde Linien
  • Kleine Werkschau zu Paul Kleinschmidt

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Do 27.09.18
    14 - 18 Uhr
    Von Halbweltdamen und toten Fischen
  • Seit der griechischen Antike ist das Stillleben als Sujet in der abendländischen Kunst präsent, seit dem 17. Jahrhundert behauptet es seine Stellung gleichberechtigt an der Seite von Historien- und Porträtmalerei. Vordergründiges Thema des Stilllebens ist die unbewegte Natur: Früchte und Interieurs, Blumen und Bücher oder Gefäße, hinter denen sich häufig eine tiefere Aussage verbirgt, wie Vergänglichkeit, Schönheit, Eitelkeit und Lebensfreude. Jedem sind wohl die opulenten Stillleben des niederländischen Barocks ein Begriff mit ihren fragil-durchscheinenden Glasgefäßen und üppigen Blumenarrangements. Doch auch die Kunst der letzten siebzig Jahre hat sich mit dem Motiv auseinandergesetzt, wenngleich sich die Lebensumstände gewandelt haben. Die Ausstellung beleuchtet die Rezeption des Stilllebens, die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, zwischen Blumenbouquet und unaufgeräumtem Schreibtisch. 30. Juni bis 4. November 2018 Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 5. bis 16. November 2018

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Do 27.09.18
    14 - 18 Uhr
    Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst
  • In der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Guido Kucznierz | Voré in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg vom 19. Juli bis 25. November 2018 Vom 19. Juli bis 25. November 2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Arbeiten von Guido Kucznierz und Voré. Beide Künstler sind Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und überwiegend plastisch oder zeichnerisch tätig. Während Kucznierz seine filigranen Skulpturen aus Gipsbinden aufbaut und häufig mit Fundstücken versetzt, bevorzugt Voré für seine an Fragmente gestürzter Baumriesen, Ehrenmäler und Prachtbauten erinnernden Arbeiten den Baumberger Sandstein, der sich durch seine matte, seidige Oberfläche auszeichnet. Im Oszillieren zwischen Figur und Abstraktion zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft im Werk der beiden Künstler, das sich einer genauen Begrifflichkeit entzieht: Die Zerbrechlichkeit und Filigranität der Kunst von Kucznierz zeugt ebenso von der Endlichkeit und Unfassbarkeit des Daseins wie die monumentalen Trümmerlandschaften Vorés. Ganz gleich, in welchem Medium der in Karlsruhe ansässige Guido Kucznierz sich bewegt, ob Plastik, Federzeichnungen oder Lackarbeiten, auf Papier oder auf Glas: Seine Figurationen erinnern an Pflanze, Tier, Mensch und unbelebte Natur, ohne sich festzulegen. Seine Zeichnungen sind häufig von filigraner Leichtigkeit, erinnern an Mikroorganismen oder an Gewebe, seine Skulpturen haben etwas von Traumstädten oder Korallenriffen. Zugleich aber ist immer etwas Fragmentarisches spürbar, das Sinken und die Vergänglichkeit, die auch im leichtesten und lebendigsten Organismus bereits angelegt sind. Die Sandsteinarbeiten ebenso wie die Zeichnungen und Collagen aus profanem Einwickel- oder rauem Zeichenpapier des in Ettlingen lebenden Voré sind erdgebunden, vermitteln den Eindruck des Fragmentarischen und zugleich Monumentalen. Sie wirken wie Teile von Gliedmaßen, Bauwerken oder Wurzeln, wie Wellen oder Erdreich, überlassen den Betrachter seinen Assoziationen. Dabei ist die Gestaltung nur scheinbar einem willkürlichen Sturz geschuldet, vielmehr ist jedes Teil, jeder Bruch an seinem Platz. Unbearbeiteter Stein und Bruchstellen wechseln sich ab mit polierter Oberfläche - ein Spiel mit der Textur, das sich auch in den Collagen Vorés wiederfindet, wo er grobes Büttenpapier neben glatten braunen Packpapierstreifen verwendet.

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Fr 28.09.18
    14 - 18 Uhr
    Guido Kucznierz und Voré. Plastiken und Zeichnungen
  • Kleine Werkschau zu Paul Kleinschmidt

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Fr 28.09.18
    14 - 18 Uhr
    Von Halbweltdamen und toten Fischen
  • Kleine Werkschau zu Thomas Ranft

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Fr 28.09.18
    14 - 18 Uhr
    Wuchernde Linien
  • Seit der griechischen Antike ist das Stillleben als Sujet in der abendländischen Kunst präsent, seit dem 17. Jahrhundert behauptet es seine Stellung gleichberechtigt an der Seite von Historien- und Porträtmalerei. Vordergründiges Thema des Stilllebens ist die unbewegte Natur: Früchte und Interieurs, Blumen und Bücher oder Gefäße, hinter denen sich häufig eine tiefere Aussage verbirgt, wie Vergänglichkeit, Schönheit, Eitelkeit und Lebensfreude. Jedem sind wohl die opulenten Stillleben des niederländischen Barocks ein Begriff mit ihren fragil-durchscheinenden Glasgefäßen und üppigen Blumenarrangements. Doch auch die Kunst der letzten siebzig Jahre hat sich mit dem Motiv auseinandergesetzt, wenngleich sich die Lebensumstände gewandelt haben. Die Ausstellung beleuchtet die Rezeption des Stilllebens, die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, zwischen Blumenbouquet und unaufgeräumtem Schreibtisch. 30. Juni bis 4. November 2018 Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 5. bis 16. November 2018

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Fr 28.09.18
    14 - 18 Uhr
    Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst
  • In der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Guido Kucznierz | Voré in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg vom 19. Juli bis 25. November 2018 Vom 19. Juli bis 25. November 2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Arbeiten von Guido Kucznierz und Voré. Beide Künstler sind Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und überwiegend plastisch oder zeichnerisch tätig. Während Kucznierz seine filigranen Skulpturen aus Gipsbinden aufbaut und häufig mit Fundstücken versetzt, bevorzugt Voré für seine an Fragmente gestürzter Baumriesen, Ehrenmäler und Prachtbauten erinnernden Arbeiten den Baumberger Sandstein, der sich durch seine matte, seidige Oberfläche auszeichnet. Im Oszillieren zwischen Figur und Abstraktion zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft im Werk der beiden Künstler, das sich einer genauen Begrifflichkeit entzieht: Die Zerbrechlichkeit und Filigranität der Kunst von Kucznierz zeugt ebenso von der Endlichkeit und Unfassbarkeit des Daseins wie die monumentalen Trümmerlandschaften Vorés. Ganz gleich, in welchem Medium der in Karlsruhe ansässige Guido Kucznierz sich bewegt, ob Plastik, Federzeichnungen oder Lackarbeiten, auf Papier oder auf Glas: Seine Figurationen erinnern an Pflanze, Tier, Mensch und unbelebte Natur, ohne sich festzulegen. Seine Zeichnungen sind häufig von filigraner Leichtigkeit, erinnern an Mikroorganismen oder an Gewebe, seine Skulpturen haben etwas von Traumstädten oder Korallenriffen. Zugleich aber ist immer etwas Fragmentarisches spürbar, das Sinken und die Vergänglichkeit, die auch im leichtesten und lebendigsten Organismus bereits angelegt sind. Die Sandsteinarbeiten ebenso wie die Zeichnungen und Collagen aus profanem Einwickel- oder rauem Zeichenpapier des in Ettlingen lebenden Voré sind erdgebunden, vermitteln den Eindruck des Fragmentarischen und zugleich Monumentalen. Sie wirken wie Teile von Gliedmaßen, Bauwerken oder Wurzeln, wie Wellen oder Erdreich, überlassen den Betrachter seinen Assoziationen. Dabei ist die Gestaltung nur scheinbar einem willkürlichen Sturz geschuldet, vielmehr ist jedes Teil, jeder Bruch an seinem Platz. Unbearbeiteter Stein und Bruchstellen wechseln sich ab mit polierter Oberfläche - ein Spiel mit der Textur, das sich auch in den Collagen Vorés wiederfindet, wo er grobes Büttenpapier neben glatten braunen Packpapierstreifen verwendet.

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Sa 29.09.18
    11 - 18 Uhr
    Guido Kucznierz und Voré. Plastiken und Zeichnungen
  • Seit der griechischen Antike ist das Stillleben als Sujet in der abendländischen Kunst präsent, seit dem 17. Jahrhundert behauptet es seine Stellung gleichberechtigt an der Seite von Historien- und Porträtmalerei. Vordergründiges Thema des Stilllebens ist die unbewegte Natur: Früchte und Interieurs, Blumen und Bücher oder Gefäße, hinter denen sich häufig eine tiefere Aussage verbirgt, wie Vergänglichkeit, Schönheit, Eitelkeit und Lebensfreude. Jedem sind wohl die opulenten Stillleben des niederländischen Barocks ein Begriff mit ihren fragil-durchscheinenden Glasgefäßen und üppigen Blumenarrangements. Doch auch die Kunst der letzten siebzig Jahre hat sich mit dem Motiv auseinandergesetzt, wenngleich sich die Lebensumstände gewandelt haben. Die Ausstellung beleuchtet die Rezeption des Stilllebens, die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, zwischen Blumenbouquet und unaufgeräumtem Schreibtisch. 30. Juni bis 4. November 2018 Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 5. bis 16. November 2018

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Sa 29.09.18
    11 - 18 Uhr
    Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst
  • Kleine Werkschau zu Paul Kleinschmidt

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Sa 29.09.18
    11 - 18 Uhr
    Von Halbweltdamen und toten Fischen
  • Kleine Werkschau zu Thomas Ranft

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    Sa 29.09.18
    11 - 18 Uhr
    Wuchernde Linien
  • In der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Guido Kucznierz | Voré in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg vom 19. Juli bis 25. November 2018 Vom 19. Juli bis 25. November 2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg in der Reihe »Profile in der Kunst am Oberrhein« Arbeiten von Guido Kucznierz und Voré. Beide Künstler sind Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und überwiegend plastisch oder zeichnerisch tätig. Während Kucznierz seine filigranen Skulpturen aus Gipsbinden aufbaut und häufig mit Fundstücken versetzt, bevorzugt Voré für seine an Fragmente gestürzter Baumriesen, Ehrenmäler und Prachtbauten erinnernden Arbeiten den Baumberger Sandstein, der sich durch seine matte, seidige Oberfläche auszeichnet. Im Oszillieren zwischen Figur und Abstraktion zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft im Werk der beiden Künstler, das sich einer genauen Begrifflichkeit entzieht: Die Zerbrechlichkeit und Filigranität der Kunst von Kucznierz zeugt ebenso von der Endlichkeit und Unfassbarkeit des Daseins wie die monumentalen Trümmerlandschaften Vorés. Ganz gleich, in welchem Medium der in Karlsruhe ansässige Guido Kucznierz sich bewegt, ob Plastik, Federzeichnungen oder Lackarbeiten, auf Papier oder auf Glas: Seine Figurationen erinnern an Pflanze, Tier, Mensch und unbelebte Natur, ohne sich festzulegen. Seine Zeichnungen sind häufig von filigraner Leichtigkeit, erinnern an Mikroorganismen oder an Gewebe, seine Skulpturen haben etwas von Traumstädten oder Korallenriffen. Zugleich aber ist immer etwas Fragmentarisches spürbar, das Sinken und die Vergänglichkeit, die auch im leichtesten und lebendigsten Organismus bereits angelegt sind. Die Sandsteinarbeiten ebenso wie die Zeichnungen und Collagen aus profanem Einwickel- oder rauem Zeichenpapier des in Ettlingen lebenden Voré sind erdgebunden, vermitteln den Eindruck des Fragmentarischen und zugleich Monumentalen. Sie wirken wie Teile von Gliedmaßen, Bauwerken oder Wurzeln, wie Wellen oder Erdreich, überlassen den Betrachter seinen Assoziationen. Dabei ist die Gestaltung nur scheinbar einem willkürlichen Sturz geschuldet, vielmehr ist jedes Teil, jeder Bruch an seinem Platz. Unbearbeiteter Stein und Bruchstellen wechseln sich ab mit polierter Oberfläche - ein Spiel mit der Textur, das sich auch in den Collagen Vorés wiederfindet, wo er grobes Büttenpapier neben glatten braunen Packpapierstreifen verwendet.

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    So 30.09.18
    11 - 18 Uhr
    Guido Kucznierz und Voré. Plastiken und Zeichnungen
  • Kleine Werkschau zu Paul Kleinschmidt

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    So 30.09.18
    11 - 18 Uhr
    Von Halbweltdamen und toten Fischen
  • Kleine Werkschau zu Thomas Ranft

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    So 30.09.18
    11 - 18 Uhr
    Wuchernde Linien
  • Seit der griechischen Antike ist das Stillleben als Sujet in der abendländischen Kunst präsent, seit dem 17. Jahrhundert behauptet es seine Stellung gleichberechtigt an der Seite von Historien- und Porträtmalerei. Vordergründiges Thema des Stilllebens ist die unbewegte Natur: Früchte und Interieurs, Blumen und Bücher oder Gefäße, hinter denen sich häufig eine tiefere Aussage verbirgt, wie Vergänglichkeit, Schönheit, Eitelkeit und Lebensfreude. Jedem sind wohl die opulenten Stillleben des niederländischen Barocks ein Begriff mit ihren fragil-durchscheinenden Glasgefäßen und üppigen Blumenarrangements. Doch auch die Kunst der letzten siebzig Jahre hat sich mit dem Motiv auseinandergesetzt, wenngleich sich die Lebensumstände gewandelt haben. Die Ausstellung beleuchtet die Rezeption des Stilllebens, die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, zwischen Blumenbouquet und unaufgeräumtem Schreibtisch. 30. Juni bis 4. November 2018 Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 5. bis 16. November 2018

    Durbach | Sammlung Hurrle Museum für aktuelle Kunst

    So 30.09.18
    11 - 18 Uhr
    Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst

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