Großes Haus

  • Bertoldstr. 46
  • 79098 Freiburg im Breisgau
  • Tel.: 0761 2012853
  • Webseite

Über 100 Jahre spielt Freiburg hier schon großes Theater: Das Große Haus des Freiburger Stadttheaters ist so etwas wie die Keimzelle einer aus dem Bürgertum hervorgegangenen Bühnenkultur. 1910 eröffnet, im November 1944 schwer zerstört, wurde der Spielbetrieb im renovierten Saal schon 1949 mit Wagners "Meistersingern von Nürnberg" wieder aufgenommen. Im nach mehreren Sanierungen knapp 900 Plätze umfassenden Raum finden vor allem die Musiktheater- und großen Schauspielpremieren des Theaters Freiburg statt. Seit Dezember 2014 besitzt die Bühne eine aufwändige neue Technik.

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  • Zeitgenössischer Konzepttanz. Choreographie: Jérôme Bel. Danach Publikumsgespräch und Abschlussparty Gala Im Rahmen von ART OF THE CITIES - 3. Bürgerbühnenfestival Jérôme Bel Publikumsgespräch und Abschlussparty im Anschluss an die Vorstellung Jérôme Bel gehört zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Konzepttanzes.»Gala» heißt die neue Arbeit des französischen Star-Choreografen, die von Brüssel bis Montreal gerade überall auf Tour ist. In jeder Stadt bringt Jérôme Bel eine neue Gruppe von Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund zusammen: alle Altersgruppen sind vertreten und es treten sowohl Laien wie auch Profitänzer gemeinsam auf. Er holt diejenigen auf die Buhne, die dort ansonsten selten repräsentiert sind. In seiner »Gala» geht es nicht um Virtuosität und technische Perfektion, sondern um einen demokratischen Zugang zum Medium Tanz. Jérôme Bel belongs to the most important representatives of contemporary conceptual dance. In an anarchistic dance gala, he brings together a colorfully assembled group of people with very different backgrounds and movement talents. In the dancers' uniqueness, a polyphony of different postulates of movement and daring misalignments offer the audience new perspectives. Jurybegründung Jérôme Bels Tanzstück »Gala» begeistert durch sein Konzept. Mit einem stetsheterogen gecasteten Ensemble wird vorgeführt, dass jeder Mensch ein Tanzer ist. Durch das serielle Prinzip von Wiederholung, Aneignung und Nachahmung wird die Schönheit und Vielfalt individual-körpersprachlicher Ausdruckmöglichkeiten jedes Einzelnen gefeiert, normative Körperbilder und ausgebildetes Tänzer können subversiv unterlaufen. (Melanie Hinz) Eine Koproduktion mit: Dance Umbrella (London), TheaterWorks Singapore/72-13, KunstenFestivaldesArts (Brussels), Tanzquartier Wien, Nanterre-Amandiers Centre Dramatique National, Festival d'Automne à Paris, Theater Chur (Chur) and TAK Theater Liechtenstein (Schaan) - TanzPlan Ost, Fondazione La Biennale di Venezia, Théâtre de la Ville (Paris), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), BIT Teatergarasjen (Bergen), La Commune Centre dramatique national d'Aubervilliers, Tanzhaus nrw (Düsseldorf), House on Fire with the support of the European Union cultural program

    Freiburg | Großes Haus

    Do 25.05.17
    20 Uhr
    Gala
  • Oper von Jules Massenet (12+) Mit Unterstützung der ExcellenceInitiative der TheaterFreunde Freiburg Ein Schritt Richtung Märchenglück. Die weltberühmte Geschichte von Aschenputtel eröffnete Jules Massenet eine Fülle von Möglichkeiten: Er konnte nicht nur die rührende Unschuld des armen Mädchens und den melancholischen Weltschmerz des Prinzen in Musik setzen, sondern zugleich die Selbstbezogenheit ihres Umfelds an den Pranger stellen und eine wundersame Zauberwelt aufblitzen lassen. Denn was sich die Stiefmutter und die beiden Schwestern nicht annähernd vorstellen können, ermöglicht eine Fee: Im Anschluss an den prächtigen Ball treffen sich in ihrem Zauberreich Cendrillon und der Märchenprinz ein zweites Mal. War all das nur ein Traum? Nicht, wenn ein Liebender das gesamte Land unerbittlich nach dem zugehörigen Fuß des gläsernen Schuhs absucht. Und doch ist es abermals die Fee, die das Märchenpaar am Ende zusammenführt. Jules Massenet setzt alle Betonung auf den Zauber, als wolle er dem Publikum zurufen, dass das Märchenglück auch heute noch zur Wirklichkeit werden könne. Seine zauberhaft-romantische Vertonung liefert den Beweis, indem sie geradezu unverhohlen eine Fluchtmöglichkeit aus der prosaischen Wirklichkeit bietet.

    Freiburg | Großes Haus

    Fr 26.05.17
    19 Uhr
    Cendrillon oder der gläserne Schuh
  • Interkulturelles szenisches Konzert mit dem Heim und Flucht Orchester und Attacca Wir brechen auf - und zwar mit Musik! In dem interkulturellen Projekt treffen Freiburger jeden Alters und aus verschiedenen Ländern aufeinander und drücken auf ihren Instrumenten oder durch ihre Stimmen den Spaß und die Freude am gemeinsamen Musizieren und Darstellen aus. Lieder und Melodien aus der jeweiligen Heimat wechseln sich mit beschwingten Chor- und Instrumentaleinlagen ab, werden zu einer großen musikalischen Collage zusammengeführt und auf der Hinterbühne im Großen Haus aufgeführt. Komposition, Arrangement und Gesamtleitung: Mihai Grigoriu; Komposition, Arrangement und Leitung HFO: Ro Kuijpers; Komposition, Arrangement und Choreinstudierung: Joel da Silva; Regie und Konzeption: Thalia Kellmeyer; Produktionsleitung: Matthias Keller Mit Unterstützung der Stiftung Theater Freiburg, der Badischen Zeitung und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Deutsche Orchester-Stiftung und die Wilhelm Oberle-Stiftung

    Freiburg | Großes Haus

    Sa 27.05.17
    20 Uhr
    Aufbruch
  • Oper von Georg Friedrich Händel Mit Unterstützung der ExcellenceInitiative der TheaterFreunde Freiburg Ein Herrscherdrama über einen imperialistischen Machtpolitiker? Oder der Nervenkitzel eines erotischen Abenteuers fern der Heimat? Gerade die Mischung verspricht eine spannende Geschichte um den legendären Feldherren Julius Cäsar, der seinen innenpolitischen Gegner Pompeius bis nach Ägypten verfolgt, wo er plötzlich unerwartet - exotischen Fragestellungen gegenübersteht: Was tun, wenn man als Gastgeschenk den Kopf des Rivalen präsentiert bekommt? Was tun, wenn die Dienerin der sagenumwobenen Kleopatra ein erotisches Spiel forciert? Was tun, wenn man im Lustgarten Opfer eines Mordkomplotts werden soll? Und was tun, wenn man die Schutzbedürftigen aus den Augen verloren hat? Auch in der Fremde weicht Cäsar den Konflikten nicht aus. Er ist zu siegen gewohnt und will sich von den Störfeuern nicht den Urlaubsflirt vermiesen lassen. Händel treibt das Spiel um Macht und Verführung, Gier und Erotik ins Extreme und erreicht mithilfe seiner Musik eine emotionale Tiefenschärfe, die dieses Stück zu einer der meistgespielten Händel-Opern gemacht hat. Musikalische Leitung: Egon Mihajlovic Regie: Florentine Klepper Bühne: Martina Segna Kostüme: Adriane Westerbarkey Chor: Bernhard Moncado Dramaturgie: Heiko Voss Mit: Sharon Carty, Franziska Gündert, Silvia Regazzo, Susana Schnell; Dmitry Egorov, Alejandro Lárraga Schleske, Matthew Shaw, Jongsoo Yang

    Freiburg | Großes Haus

    So 28.05.17
    19:30 Uhr
    Julius Cäsar in Ägypten

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