Haus zum Pflug

  • Kaiserstr. 41
  • 77933 Lahr
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Haus zum Pflug: Alle Termine

  • Dokumentarfilm. Die langen Schatten des Holocaust in Litauen "Karl Jäger und wir" im Agenda-Kino Die langen Schatten des Holocaust in Litauen Das Agenda-Kino zeigt am Donnerstag, 30. März, ab 19:00 Uhr, im Haus zum »Pflug« den Dokumentarfilm "Karl Jäger und wir". Im Anschluss sind Fragen und Diskussionen mit Regisseur Jürgen Dettling möglich. Zum Film: 1941 vernichteten die Nationalsozialisten in Litauen in nur wenigen Monaten eine blühende jüdische Kultur und Tradition. Der SS-Standartenführer Karl Jäger aus Waldkirch ließ etwa 138 000 Juden und andere Opfer ermorden. Als der Waldkircher Wissenschaftler Professor Wolfram Wette im Jahr 2011 die Biographie "Karl Jäger - Mörder der litauischen Juden" veröffentlichte, wurde er als "Waldkircher Nestbeschmutzer" angefeindet und erhielt auch Drohbriefe. Jetzt fand der Regisseur Jürgen Dettling den Mut, dieses Thema wieder aufzugreifen und mit einem 30-köpfigen Filmteam einen Dokumentarfilm über dieses Thema zu drehen. In Litauen und Deutschland geht der Film der Frage nach, was man aus dieser Geschichte lernen kann. Der Film zeigt auch Interviews mit letzten Überlebenden des Holocaust in Litauen. Überaschenderweise waren die Waldkircher Kritiker verstummt, als dieser Film am 19. November 2016 vor vollbesetzter Stadthalle in Waldkirch erstmals gezeigt wurde. Dieser Zwiespalt in der Vergangenheitsbewältigung einer Stadt mit den Verbrechen eines ehemaligen Stadtbewohners macht das Thema umso interessanter. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Historischen Vereins für Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land, der Volkshochschule Lahr und des Agenda-Büros der Stadt Lahr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen bei der Volkshochschule Lahr, Tel. 07821/918-0, E-Mail: vhslahr@lahr.de oder im Internet unter www.vhs.lahr.de

    Lahr | Haus zum Pflug

    Do 30.03.17
    19 Uhr
    Agenda Kino - Karl Jäger und wir
  • Werke von Mendelssohn, Schumann und Mussorgsky PROGRAMM: FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY Sechs Lieder ohne Worte (2. Heft) op. 30 1. Andante espressivo op. 30 2. Allegro di molto op. 30 3. Adagio non troppo op. 30 4. Agitato e con fuoco op. 30 5. Andante grazioso op. 30 6. Allegretto tranquillo (Venezianisches Gondellied) op. 30 ROBERT SCHUMANN Kreisleriana op. 16 Nr. 1 Äußerst bewegt d-Moll Nr. 2 Sehr innig und nicht zu rasch B-Dur Nr. 3 Sehr aufgeregt g-Moll Nr. 4 Sehr langsam B-Dur Nr. 5 Sehr lebhaft g-Moll Nr. 6 Sehr langsam Es-Dur Nr. 7 Sehr rasch c-Moll Nr. 8 Schnell und spielend g-Moll - Pause - MODEST MUSSORGSKY Bilder Einer Ausstellung Promenade 02. Der Zwerg 03. Das alte Schloss 04. Tuileries (Streit der Kinder nach dem Spiel) 05. Bydlo 06. Ballett der Küken in ihren Eierschalen 07. Samuel Goldberg und Schmuÿle 08. Der Marktplatz von Limoges (Die große Neuigkeit) 09. Die Katakomben (Eine römische Totengruft) 10. Die Hütte auf Hühnerfüßen (Baba-Jaga) 11. Das Bogatyr-Tor (in der alten Hauptstadt Kiew) MZIA JAJANIDZE Die aus dem kaukasischem Georgien stammende und mehrfach preisgekrönte Pianistin Mzia Jajanidze hat ihren Kindheitstraum verwirklicht: im Land von Bach und Beethoven zu leben und zu spielen. In Deutschland hat sie ihre zweite Heimat gefunden und setzt hier nun als deutsche Pianistin ihre Laufbahn erfolgreich fort. Bereits mit acht Jahren ist sie mit einem Sinfonieorchester in Georgien aufgetreten. Während des Studiums an Musikhochschulen in Georgien und Deutschland wurde sie u.a. durch die Stiftung des georgischen Präsidenten sowie die Helene-Rosenberg-Stiftung gefördert. Mzia Jajanidze wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Klavierwettbewerben in Europa und Asien ausgezeichnet, so u.a. dem Bechstein Hochschulwettbewerb (mit einem „unangefochten erster Preis“, so die NMZ), dem Lepthien Klavierwettbewerb und dem Korea Art Festival. »Weltklassik am Klavier - Lieder ohne Worte - Bilder einer Ausstellung!« »Er ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt« - lautete Schumanns Beschreibung von Mendelssohn. Zugleich setzte sich Mendelssohn für die Kunst Schumanns ein: wiederholt führte er Werke von ihm als Dirigent und als ausführender Musiker auf. Auf dem Programm stehen zwei herrliche Werke der beiden Meister: Die »Lieder ohne Worte« op. 30 von Mendelssohn-Bartholdy, die aufgrund ihrer Schönheit überhaupt keiner Sprache bedürfen und Schumanns »Kreisleriana«. Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung um den Kapellmeister Kreisler, ist sie ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur. In seiner Suite »Bilder einer Ausstellung« gestaltet Mussorgsky musikalisch zehn Skizzen seines Freundes Hartmann. Das viermal wiederkehrende Thema »Promenade« geleitet dabei die Zuhörer durch die Austellung. n Wunder, dass Bach zahllose Bewunderer und Nacheiferer hatte! So auch Cesar Franck, der mit seinem 1884 erschienen Prélude, Choral et Fugue auf Bach zurückgreift.

    Lahr | Haus zum Pflug

    Sa 08.04.17
    17 Uhr
    Ticket
    Weltklassik am Klavier: Mzia Jajanidze
  • Mit Mzia Jajanidze. Werke von Mendelssohn, Schumann und Mussorgsky. Lieder ohne Worte - Bilder einer Ausstellung

    Lahr | Haus zum Pflug

    Sa 08.04.17
    17 Uhr
    Weltklassik am Klavier
  • Júlia Pusker & Slawomir Saranok »PROGRAMM: Joseph Joachim Romanze op. 2 Nr. 1 W. A. Mozart Sonate A-Dur für Klavier und Violine KV 526 Franz Schubert Rondo Brillante für Pianoforte und Violine * Pause * Cesar Franck Sonate A-Dur für Violine und Klavier A. Bazzini Tanz der Kobolde SLAWOMIR SARANOK & JÚLIA PUSKER Die gemeinsame Liebe zur Musik hat diese sehr virtuosen, aber sehr unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten zu einem Duo vereint. Die Geigerin Julia Pusker galt schon in frühen Studienjahren als aufgehender Stern der ungarischen Schule. Sie bekam mehrere Auszeichnungen bei Wettbewerben, u.a. beim János Koncz Nationalen Violinwettbewerb, Georg Philipp Telemann Internationalen Violinwettbewerb und Carl-Flesch-Violinwettbewerb. Sie hatte zahlreiche Auftritte mit verschiedenen Orchestern wie u.v.a. dem Budapester Streichorchester, dem Franz Liszt Kammerorchester. Ebenso interessant ist der künstlerische Werdegang von Slawomir Saranok. Dank seiner großen Begabung gestattete man ihm als erstem Studenten in der Geschichte des Weißrussischen Konservatoriums, das Studium in den Fächern Klavier und Komposition gleichzeitig aufzunehmen. Nach seinen Wettbewerbserfolgen führten Tourneen und Konzertverpflichtungen Slawomir Saranok nach Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Rumänien, Russland, sowie mehrmals nach China. Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals. «Weltklassik für Geige und Klavier - Musikalische Auszeit für die Seele!» Für eine Klavierreihe ist es schon eine Besonderheit, Klavier und Geige zu Gehör zu bringen - doch dieser bezaubernde Kontrast lässt die Herzen höher schlagen, denn die Musik, welche das Duo präsentiert, spricht Bände. Das Programm beginnt mit einem sehr romantischem Stück: der Romanze von Joachim, eine leichte Einführung vor dem Kern der ersten Hälfte: der letzten Sonate von Mozart. Hier zeigt sich Genie und Leichtigkeit und Ernst, Tiefsinn gepaart mit kontrapunktischen Glanz und führen zum erstaunlichen Ergebnis: ein Meisterwerk! Einen schönen Kontrast bilden die massiven Orchesterklänge im Klavierpart des Schubertischen Rondo brillante. In der zweiten Hälfte des Konzerts können die Zuhörer einen absoluten Höhepunkt erleben: Franks Sonate ist musikalisches Denkmal der Gefühlswelten der Menschen. Zum Schluss ein kleines Feuerwerk - der Kobold-Tanz von Bazzini.

    Lahr | Haus zum Pflug

    Sa 06.05.17
    17 Uhr
    Ticket
    Lahr: „Weltklassik am Klavier - Musikalische Auszeit für die Seele!“
  • Ein hervorragender Kenner der Biographie Siebenpfeiffers ist Martin Baus, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Siebenpfeiffer-Stiftung in Bad Homburg. Baus ist Autor mehrerer Bücher über Siebenpfeiffer. Er wird im Dienstag, 13. Juni, um 19 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule in Lahr (Pflugsaal) über den berühmten Lahrer sprechen, nach dem auch eine Straße hier benannt ist. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.

    Lahr | Haus zum Pflug

    Di 13.06.17
    19 Uhr
    Martin Baus über Siebenpfeiffer

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