Jazzhaus

  • Schnewlinstr. 1
  • 79098 Freiburg im Breisgau
  • Tel.: 0761 2923446
  • Webseite

Einst spielte in dem kargen Backsteingewölbekeller Miles Davis auf dem Bösendorfer Flügel. Heute schmachten Sängerinnen vom Format einer Rebekka Bakken ihre Balladen, schicken Elektronikmusiker wie Sohn ihre experimentellen Melodien ins schummrige Halbdunkel des Jazzhaus. Wenn es um Konzerte oder Partys zwischen Pop und Reggae, Hip-Hop und Jazz geht, gehört dieses Lokal auch bald dreißig Jahre nach seiner Gründung zu den ersten Adressen der Stadt.

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Jazzhaus: Alle Termine

  • Das unwiderstehliche Duo Gianluigi Trovesi und Gianni Coscia bewegt sich mit augenzwinkernden Anspielungen durch die Welt der italienischen Musik. Da stolpert Pinocchio auf der Suche nach etwas Essbarem über die Bühne, ein Hauch von Filmmusik weht vorbei und Melodien italienischer Opern flattern ins Ohr. Die herzzerreißenden Töne der Klarinette Trovesis schwingen sich in die Luft während unten Coscias Akkordeon wummert und sich schneller und schneller ebenfalls in die Höhe schraubt, um mit der Klarinette um die Wette zu singen. In ihren Improvisationen gelangen Trovesi und Coscia ans Herz jedes Stückes und erweitern seinen Horizont, aber sie lieben es auch, spitzbübisch mit den Klängen zu spielen. »Was unsere Zusammenarbeit ausgelöst hat,« sagt Trovesi,»war der Klang, der Klang des Akkordeons, der Klang der Klarinette. Und wir leben diese Klänge gemeinsam, um eine Geschichte zu erzählen, mit Poesie, mit Delikatesse, mit Humor.« Umberto Eco, ein Freund der beiden Musiker, sagt über ihre Musik: »Dies also wäre ein Weg, die Kunstmusik populär und die populäre kunstvoll zu machen. Und fragen wir uns jetzt nicht, in welchen Tempel wir die Stücke von Trovesi und Coscia stellen sollen. An der Straßenecke wie im Konzertsaal würden sie sich gleichermaßen zu Hause fühlen.«

    Freiburg | Jazzhaus

    So 28.05.17
    20 Uhr
    Ticket
    Trovesi & Coscia
  • Mit »ars supernova« feiert das Ensemble LES HAULZ ET LES BAS 700 Jahre Bläsermusik und den Austausch von Materie aus alter Musik und Jazz. Unter dem Motto Neue Wege für alte Musik gewann das internationale Preisträgerensemble unter der Leitung von Gesine Bänfer aus Freiburg und dem Engländer Ian Harrison eine CD-Produktion mit Deutschlandradio Kultur, die nun als CD-Neuerscheinung »ars supernova« vorliegt (erschienen ist die CD bei dem Freiburger independent label ahalani-records.com). Mit »ars supernova« treten sie den Beweis an, dass das Saxophon das ideale Instrument für die ars nova - die neue Musik des 14. Jahrhunderts ist, und dass die mittelalterliche Schalmei exakt den Klang hat, auf den Jazz schon immer gewartet hat. Für dieses Projekt arbeiten sie zusammen mit den Londoner Kollegen Miguel Tantos, dem »Chet Baker« der Renaissanceposaune und dem Tubisten Jeffrey Miller, der auch noch seinen Serpent im Gepäck haben wird, dem Gitarristen und Arrangeur Thomas Bergmann und den Freiburger Jazzmusikern Saxophonist Mike Schweizer, Kontrabassist Florian Döling und Schlagzeuger Rolf Kilchling. So wird es am 31. Mai im Freiburger Jazzhaus zu einem Urknall kommen, der als ASN2017A in die Geschichte eingehen wird. www.ars-supernova.com

    Freiburg | Jazzhaus

    Mi 31.05.17
    20 Uhr
    Ticket
    Les Haulz Et Les Bas - „Ars Supernova“

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