Museum Frieder Burda

Seit 2004 logieren die rund 1000 Werke moderner und zeitgenössischer Kunst der Sammlung Frieder Burda an der Lichtentaler Allee 8b unter einer noblen Adresse. Die Kurpromenade an der Oos ist die Hauptschlagader des Mythos Baden-Baden. Klassisch modern wie ein großer Teil der Burda-Sammelobjekte kommt auch der architektonische Rahmen daher. Stararchitekt Richard Meier hat einen reich mit Lichtschächten aufgebrochenen White Cube als Gefäß auch für großformatige Gemälde von Gerhard Richter über Sigmar Polke bis Neo Rauch geschaffen. Sie bilden den zeitgenössischen Sammlungsschwerpunkt. Ausstellungen mit illustren Leihgaben bedeutender anderer Sammlungen ergänzen das Programm.

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Museum Frieder Burda: Alle Termine

  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Mi 16.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • Filmvortrag mit Bernd Künzig über die Künstlergruppe Brücke Die Dynamische Leinwand Filmvortrag mit Bernd Künzig im Museum Frieder Burda Die farbenfrohen Werke der expressionistischen Künstlergruppe »Brücke« werden noch bis 24. März im Museum Frieder Burda präsentiert. Im Rahmen der Ausstellung findet am 16. Januar ein Filmvortrag mit Bernd Künzig statt. Der Expressionismus ist eine doppelte Einflusskunst. Zum einen wurde dieser Stil der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts von verschiedenen Strömungen der bildenden Kunst oder der außereuropäischen Kunst inspiriert und geprägt, zum anderen übte er selbst Einfluss aus auf andere Kunstformen wie die Literatur, die Musik, das Theater oder eben auch die Kunst der bewegten Bilder. Der Einfluss des Expressionismus auf den deutschen Film nach dem ersten Weltkrieg ist dabei erheblich, wenngleich fast schon mit etwas Verspätung, denn der bildnerische Expressionismus war hier schon in seiner Endphase. Auch geschieht die filmische Rezeption dieser bildkünstlerischen Manifestation unter durchaus anderen Vorzeichen. Es entsteht das, was die Filmhistorikerin Lotte Eisner in einem legendär gewordenen Buch über den deutschen Stummfilm als "Dämonische Leinwand" bezeichnet hat. Mit noch größerem historischen Abstand, nämlich dem der Erfahrung des Nationalsozialismus, des Exils und des zweiten Weltkriegs, erkannte der Soziologe und Schriftsteller Siegfried Krakauer in diesem Un-Heimlichen geradezu eine Prophetie: "Von Caligari zu Hitler" hieß seine Schrift zum deutschen Stummfilm, in dem die bewegten Bilder auf der Leinwand eine abgründige historische Realität erfahren sollten. Wie der Expressionismus als Stil im deutschen Stummfilm in Erscheinung tritt, stellt der Filmkenner und Musikwissenschaftler Bernd Künzig mit Ausschnitten aus Robert Wienes "Das Cabinet des Dr. Caligari", Robert Reinerts "Nerven", Arthur Robisons "Schatten" und Fritz Langs "Metropolis" vor. Der Vortrag mit Filmausschnitten findet am Mittwoch, 16. Januar um 18 Uhr im Museum Frieder Burda statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 07221 398980 oder Email office@museum-frieder-burda.de.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Mi 16.01.19
    18 Uhr
    Die Dynamische Leinwand
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Do 17.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Fr 18.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Sa 19.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • Streicher versus Bläser. Quintette von Francaix und Dvorák

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Sa 19.01.19
    20 Uhr
    SWR-Kammerkonzert
  • FRANÇAIX DVORÁK JEAN FRANÇAIX Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Nr. 1 E-Dur Anne Romeis, Flöte · Alexander Ott, Oboe · Sebastian Manz, Klarinette · Benno Trautmann, Horn · Angela Bergmann, Fagott ANTONIN DVORÁK Quintett für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77 Gabriele Turck und Gesa Jenne-Dönneweg, Violine · Ingrid Philippi-Seyffer, Viola · Wolfgang Düthorn, Violoncello · Ryutaro Hei, Kontrabass Quintett ist nicht Quintett. Was für die Streicher das Streichquartett ist, das nämlich ist für die Bläser die Quintettbesetzung. Der Reiz des Holzbläserquintetts, dessen Standardbesetzung von Anton Reicha in Paris etabliert wurde, besteht darin, dass zu den Holzbläsern das Horn tritt als ebenso eigenständige wie anschmiegsame Blechbläserfarbe. Für das witzige, »sprechende« und sprudelnde erste Bläserquintett von Jean Francaix aus dem Jahr 1948 ist die durchhörbare Polyphonie des Blaserquintetts ideal. Als der junge Antonin Dvorák 1875 sein G-Dur-Quintett komponierte, ging es ihm offenbar darum, das Bassfundament zu stärken. Statt eines zweiten Violoncellos hören wir den Kontrabass. Erstaunlich, wie sich durch diese Erweiterung der kammermusikalische Ton ins gleichsam Orchestrale erweitert.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Sa 19.01.19
    20 Uhr
    Ticket
    SWR Kammerkonzert Baden-Baden 3
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    So 20.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Di 22.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Mi 23.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Do 24.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Fr 25.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Sa 26.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    So 27.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Di 29.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Mi 30.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)
  • DIE BRÜCKE 1905 - 1914 (17. November 2018 - 24. März 2019) Das Museum Frieder Burda lockt mit der umfangreichsten Ausstellung zur Malerei der »Brücke« seit einigen Jahren. Zahlreiche Highlights aus dem Brücke Museum in Berlin sind zu sehen - ergänzt durch hochkarätige internationale Leihgaben. Alle Macht den Farben: Die Maler der Brücke suchten den expressiven Farbgestus - in einer holzschnittartig vereinfachten, plakativen Formensprache. Immer bleibt die Vehemenz des Pinselstrichs sichtbar. Oft ist die dargestellte Welt dem Kosmos der modernen Großstadt entlehnt. Der Mensch, der hier im Taumel der bunten Farben und kraftvollen Formen auftaucht, ist ein zerrissener. Denn die Moderne des Jahrhundertbeginns spiegelt eine Krisenerfahrung des Ichs: Die Organisation von Massen und Arbeit im Stadtbild, Mobilität und Beschleunigung als Alltagerfahrung, moderne Technik in Wirtschaft und Militär - der Mensch muss seinen Platz erst wieder finden. Und mit ihr seine Identität. Die Welt überschlägt sich - und erschlägt ihn beinahe. Auch die Expressionisten waren Suchende. »Wovon wir weg mussten, war uns klar - wohin wir kommen würden, stand allerdings weniger fest«, erinnerte sich Erich Heckel später. Der Flucht in die schöne, scheinbar harmonische Natur steht die rauschhafte Begegnung, das Eintauchen in das moderne Großstadtleben gegenüber. Dieses hält zugleich genügend erotische Stimulanz bereit. In diesem Kosmos operiert und agiert der Mensch, dessen Individualität in der Kraft der Farben um Ausdruck ringt, dessen Gefühlsleben sich in Rot, Blau oder Gelb seinen Teint erobert. Nicht selten schauen (selbst-)zweifelnde tiefgründig-dunkle Augen den Betrachter an und fragen ihn wortlos: »Wer bin ich?« Die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda, dem Expressionismus der Brücke gewidmet, spürt dem nach, wie die Begegnung mit moderner Welt und ihren Innovationen, wie Deformationen zur krisenhaften Existenzerfahrung wird. Und sie fragt damit zugleich nach der Aktualität und Zeitlosigkeit dieses Phänomens und menschlichen Erfahrungsdimension. Die Ausstellung zeigt neben dem Konvolut der Leihgaben aus dem Brücke-Museum auch eine Anzahl von Leihgaben anderer deutscher sowie internationaler Museen. Hervorzuheben sind die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren. Die Ausstellung bietet somit nach langer Zeit erstmals wieder einen geschlossenen Überblick über das Schaffen der Brücke-Künstler.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Do 31.01.19
    10 - 18 Uhr
    Die Brücke (1905 bis 1914)

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