Theater Basel (Schauspielhaus)

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Theater Basel (Schauspielhaus): Alle Termine

  • Jenseitswanderung von Thom Luz Eine Jenseitswanderung von Thom Luz auf den Spuren von Dantes «Göttlicher Komödie»Bei Podiumsdiskussionen erzählt der Schriftsteller Stephen King gerne die Geschichte, wie er während der Vorbereitungen zur Verfilmung seines Romans «Shining» mitten in der Nacht vom pausenlos klingelnden Telefon geweckt wurde. Verkatert und mürrisch habe er den Hörer abgenommen und am anderen Ende der Leitung die Stimme von Stanley Kubrick gehört, die verkündete: «Gespenstergeschichten sind wunderbar optimistisch, finden Sie nicht auch?!?» Stephen King verstand nicht und fragte nach, worauf die Stimme ausführte: «Wenn es so etwas wie Gespenster gibt, dann bedeutet das doch, dass wir tatsächlich eine unsterbliche Seele besitzen, die nach dem Tod ewig weiterlebt. Und das muss einen doch optimistisch stimmen!» Stephen King räusperte sich und erwiderte: «Und was ist mit der Hölle?» Am anderen Ende langes Schweigen. Und schliesslich wieder die Stimme von Stanley Kubrick, etwas leiser: «Ich glaube nicht an die Hölle.»Dieses leise, trotzige Anticredo markiert für Hausregisseur Thom Luz den Ausgangspunkt einer Wanderung in die Welt der Jenseits-fantasien. Nach seinem letztjährigen Ausflug in den Weltraum der Seele mit «LSD - mein Sorgenkind» wird er sich musikalisch und assoziativ der Bilderwelt und dem Gedankenkosmos des ersten Teils von Dante Alighieris «Die Göttliche Komödie» annähern. Dabei gilt: Umwege erhöhen die Ortskenntnis, und manche Wanderung, die nicht ans Ziel gekommen ist, hat dieses trotzdem erreicht. Vielleicht wird man auf der Durchwanderung dieser Luz'schen Hölle einigen alten Bekannten begegnen oder am Fusse eines kleinen Berges eine läuternde Rast einlegen. Auf alle Fälle gilt, was Winston Churchill rät: «Wenn du durch die Hölle gehst, geh einfach langsam weiter.»Altersempfehlung: Ab 14 JahrenVeranstalter: Theater Basel, info@theater-basel.chTickets: Theater Basel - Billettkasse beim Theaterplatz Telefon +41/(0)61-295 11 33 E-Mail billettkasse@theater-basel.ch Öffnungszeiten Montag bis Freitag 10.00-13.00Uhr, 15.30-18.45Uhr Samstag 10.00-18.45Uhr Öffnungszeiten Abendkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.http://www.theater-basel.ch/Spielplan/Inferno/oiFNqbRs/Pv4Ya/

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    Do 19.01.17
    19:30 Uhr
    Inferno
  • Schauspiel von Ewald Palmetshofer «Im April 1945, wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges und des Naziregimes, wurde ein 20-jähriger Soldat als Deserteur von einem nationalsozialistischen Militärgericht zum Tode verurteilt und kurz darauf getötet. Ein Jahr später wurde eine 30-jährige Frau als Denunziantin dieses Mannes zu 12 Jahren schweren Kerkers verurteilt. Dies ist die historisch knappe Faktenlage, auf der das Drama basiert. Darin wird der Frage nachgegangen, in welcher Weise sich die Auseinandersetzung mit Verantwortung und Schuld in den Familien der Täterinnen und Täter bis in die dritte Generation fortsetzt oder weiterträgt. Und es gibt ein Spezifikum dieser Generation: Wir sind die Letzten, die wir die Täterinnen und Täter noch persönlich und nicht nur aus der historischen Aufarbeitung und Geschichts-schreibung gekannt haben werden. Und trotzdem oder gerade darum gibt es einen Rest der Erinnerung, der von keiner Erzählung und keiner Geschichtsschreibung und Erinnerungsarbeit eingeholt werden kann. Die letzten Gründe der Menschen bleiben im Dunkeln. Und ins Dunkel führt auch jener Skandal, dass legal sein kann, was niemals legitim ist. Die Frage nach einer Humanität, die universal für alle ist, führt ohne Umweg in die Gegenwart.» Ewald Palmetshofer «die unverheiratete» ist ein Drama für sieben Schauspielerinnen von geradezu antiker Wucht, das in einer hoch rhythmischen Sprache von den Verstrickungen von Schuld und Liebe und dem Hereinragen der Vergangenheit in die Gegenwart erzählt. Ewald Palmetshofer wurde für sein Stück «die unverheiratete» mit dem renommierten Mülheimer Dramatikerpreis 2015 ausgezeichnet. Nora Schlocker, Hausregisseurin am Theater Basel, wird sich nach ihrer Inszenierung von Ewald Palmetshofers «Edward II. Die Liebe bin ich» nach Christopher Marlowe ein weiteres Mal mit dem hoch musikalischen Duktus und den rhythmisch komplexen Strukturen seiner Sprache auseinandersetzen. Altersempfehlung: Ab 14 Jahren Veranstalter: Theater Basel, info@theater-basel.ch Tickets: Theater Basel - Billettkasse beim Theaterplatz Telefon +41/(0)61-295 11 33 E-Mail billettkasse@theater-basel.ch Öffnungszeiten Montag bis Freitag 10.00-13.00Uhr, 15.30-18.45Uhr Samstag 10.00-18.45Uhr Öffnungszeiten Abendkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. http://www.theater-basel.ch/Spielplan/die-unverheiratete/oh1WbGGQ/Pv4Ya/

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    Do 23.03.17
    19:30 Uhr
    Die Unverheiratete

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