Theater Basel, Große Bühne

  • Theaterstr. 7
  • 4051 Basel (Schweiz)
  • Tel.: 0041/61 2951133
  • Webseite

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Theater Basel, Große Bühne: Alle Termine

  • Ballett von Johan Inger. Musik von Edvard Grieg Der Bauernsohn Peer Gynt ist ein Träumer und Fantast, ein rastlos Getriebener, der mit Lügengeschichten der Realität entflieht. In seinem Dorf macht er sich damit keine Freunde und wird verstossen. Er ist ein willensschwacher Egoist, der in seiner Lebensgier vieles anpackt, aber nichts vollendet. Auf der Suche nach seinem inneren Kern reist er um die Welt und kehrt am Ende seines Lebens zerrissen zwischen dem Begehren, nicht er selbst sein zu wollen und doch nichts anderes als er selbst sein zu können, nach Hause zurück. Der Schwede Johan Inger wird für das Basler Ballettensemble eine ganz neue Version dieses «Faust des Nordens» choreografieren. In Ingers Arbeiten spiegeln sich Vergänglichkeit und Absurdität des Daseins. Er bezaubert mit einem vielschichtigen Bewegungskosmos, in dem musikalische Kompositionsprinzipien schlüssig für den Tanz adaptiert werden und die Musik förmlich körperlich bewegt sichtbar gemacht wird. Inger erfindet einprägsame Bildchiffren, die in seinen Stücken gleichzeitig Sinnlichkeit und Intensität erzeugen. Der in Stockholm geborene Choreograf war viele Jahre Tänzer beim Nederlands Dans Theater (NDT), wo er auch zu choreografieren begann: «Beim NDT wurde von uns Tänzern und Tänzerinnen erwartet, dass wir nicht nur vorgegebene Schritte ausführen, sondern aktiv am kreativen Prozess teilnehmen. Das inspirierte mich sehr.» Inger bekam in Jiří Kyliáns NDT die Chance, erste eigene Arbeiten vorzustellen. Mittlerweile arbeitet Johan Inger freischaffend und ist bei allen renommierten Ballettensembles der Welt zu Gast. 2009 vertraute er sein Stück «Empty House» dem Ballett Theater Basel zur Einstudierung an und hat daraufhin die Kreationen «Raindogs» und «Tempus Fugit» für Richard Wherlocks Ensemble choreografiert. Altersempfehlung: Ab 12 Jahren www.theater-basel.ch Kartenvorverkauf auch online unter http://www.theater-basel.ch/Spielplan/Peer-Gynt/ouhJTr60/Pv4Ya/

    Basel - Schweiz | Theater Basel, Große Bühne

    Do 25.05.17
    18:30 Uhr
    Peer Gynt
  • Schauspiel von Friedrich Schiller. Ab 14 Jahren Eine Koproduktion des Theater Basel mit dem Schauspiel Köln Unter dem Eindruck der Französischen Revolution und der erstarkenden Macht Napoleons beginnt ausgerechnet der Deutsche Friedrich Schiller um 1800 den Schweizer Tell-Mythos zu bearbeiten - vermutlich inspiriert von Goethe, der bei einer Schweizreise auf die Sagen rund um die Eidgenossenschaft und deren Helden gestossen ist. Die ideale Revolution ist bei Schiller eine konservative: Sie fordert nicht zwingend Erneuerung oder Umsturz, sondern verteidigt alte, bewährte Werte. Dies ist das politische Programm, unter welchem sich die Schwörenden auf dem Rütli gegen Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch des Landvogts Gessler zu einer für die Zeit typischen Eidgenossenschaft vereinigen. Das Besondere am Tell-Stoff ist, dass der Auslöser der Revolution nicht politisch motiviert ist: Dem eigensinnigen und freiheitsliebenden Waldmenschen Tell liegen weder die gesellschaftliche Ordnung noch das Allgemeinwohl am Herzen. Erst als er durch Gesslers fatales Spiel sein familiäres Glück bedroht sieht, greift er aus Wut zur Armbrust und wird zum Tyrannenmörder. So vollbringt er als unpolitischer Selbsthelfer die für die Revolution ausschlaggebende Tat. Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit - so heissen jene wichtigen und bewährten Werte, um die in «Wilhelm Tell» ein ganzes Arsenal von Figuren kämpft. Zu Schillers Zeiten war Tell eine Ikone der revolutionären Bewegungen in Europa. Bis heute ist er der Schweizer Volksheld par excellence, brauchbar für vieles, auch hanebüchenen Verdrehungen und Umdeutungen ausgeliefert. So erleben wir, dass sich politische Wortführer_innen die sprachliche Maske des Befreiungshelden aufsetzen und dessen Image in populistischer Manier vollständig aushöhlen. Ein potentes und brandgefährliches Mittel, um ge­gen Öffnungen jeglicher Natur zu hetzen. Der Tell-My­thos verdient eine Wiederbesichtigung. Die Koproduktion mit dem Schauspiel Köln inszeniert der Schweizer Stefan Bachmann, der mit «Wilhelm Tell» an das Theater Basel zurückkehrt, dem er als Schauspieldirektor vier Jahre lang verbunden war. Bachmann ist seit 2013 Intendant des Schauspiel Köln. Mit ihm kommt auch der Schauspieler Bruno Cathomas an das Theater Basel zurück. Altersempfehlung: Ab 14 Jahren www.theater-basel.ch Karten auch online unter http://www.theater-basel.ch/Spielplan/Wilhelm-Tell/oIYKCwv9/Pv4Ya/

    Basel - Schweiz | Theater Basel, Große Bühne

    Fr 26.05.17
    19:30 Uhr
    Wilhelm Tell
  • Musiktheater nach Aischylos mit Musik von Iannis Xenakis. Eine spartenübergreifende Produktion von Oper und Schauspiel (ab 14 Jahre) In einer unaufhaltsamen Kette von Rache und Widerrache nahmen sich Generationen des mythischen Atriden-Geschlechts im Kampf um den Herrscherthron gegenseitig das Leben. Die Familien-mitglieder des Königshauses von Mykene sind derart in Schuld verstrickt, dass selbst die Götter nicht mehr über Recht und Unrecht zu entscheiden vermögen: Agamemnon kehrt siegreich aus dem Trojanischen Krieg zurück und wird von seiner Frau Klytaimnestra mit zum Mord gewetztem Messer empfangen - schliesslich hatte er gemäss eines Orakelspruchs dem Glück seiner Flotte die gemeinsame Tochter geopfert. Gemeinsam mit ihrem Geliebten Aegisth bringt sie ihren Ehemann um. Ihr Sohn Orest sieht sich gezwungen, diesen Mord zu rächen und tötet - Zweifeln zum Trotz - die eigene Mutter. Was wiegt schwerer, der Mord am Gatten oder an der Mutter? Hier scheiden sich die Ansichten des Gottes Apollon, der auf Orests Seite steht, und der Erinnyen, der Rachegöttinnen, die ihn verfolgen. Die Göttin der Weisheit, Athene, soll über Orests Schicksal entscheiden und beruft auf dem Areopag in Athen ein weltliches Gericht ein, das Athen, Mykene und die widerstreitenden Götter versöhnen soll. Der griechische Komponist, Architekt, Mathematiker und Ingenieur Iannis Xenakis komponierte 1965/1966 Musik für eine Aufführung der «Orestie», in der er die einzigartige poetische Sprache von Aischylos erscheinen lassen wollte. Aus dem hierfür entstandenen Material stellte er seine «Oresteia»-Suite zusammen. Auch in den folgenden Jahrzehnten liess ihn der Mythos nicht los. Es entstanden weitere Kompositionen für Kammerensemble, gemischten Chor und Bariton. Im Zentrum stehen vor allem rhythmische Elemente und Schlagwerk in Kombination mit Chor- und Sologesängen, in denen Xenakis einen furiosen Klangraum schafft, der das antike Theater als Synthese aller Künste imaginiert. In Basel inszeniert Calixto Bieito das Familienepos der Atriden mit Schauspieler_innen, Sänger_innen, Chören und Orchester, mit archaischen Bildern und dem Blick auf das heutige Europa. www.theater-basel.ch Karten auch online unter http://www.theater-basel.ch/Spielplan/Oresteia/oWUTTTc0/Pv4Ya/

    Basel - Schweiz | Theater Basel, Große Bühne

    Sa 27.05.17
    19:30 Uhr
    Oresteia
  • Ballett von Johan Inger. Musik von Edvard Grieg Der Bauernsohn Peer Gynt ist ein Träumer und Fantast, ein rastlos Getriebener, der mit Lügengeschichten der Realität entflieht. In seinem Dorf macht er sich damit keine Freunde und wird verstossen. Er ist ein willensschwacher Egoist, der in seiner Lebensgier vieles anpackt, aber nichts vollendet. Auf der Suche nach seinem inneren Kern reist er um die Welt und kehrt am Ende seines Lebens zerrissen zwischen dem Begehren, nicht er selbst sein zu wollen und doch nichts anderes als er selbst sein zu können, nach Hause zurück. Der Schwede Johan Inger wird für das Basler Ballettensemble eine ganz neue Version dieses «Faust des Nordens» choreografieren. In Ingers Arbeiten spiegeln sich Vergänglichkeit und Absurdität des Daseins. Er bezaubert mit einem vielschichtigen Bewegungskosmos, in dem musikalische Kompositionsprinzipien schlüssig für den Tanz adaptiert werden und die Musik förmlich körperlich bewegt sichtbar gemacht wird. Inger erfindet einprägsame Bildchiffren, die in seinen Stücken gleichzeitig Sinnlichkeit und Intensität erzeugen. Der in Stockholm geborene Choreograf war viele Jahre Tänzer beim Nederlands Dans Theater (NDT), wo er auch zu choreografieren begann: «Beim NDT wurde von uns Tänzern und Tänzerinnen erwartet, dass wir nicht nur vorgegebene Schritte ausführen, sondern aktiv am kreativen Prozess teilnehmen. Das inspirierte mich sehr.» Inger bekam in Jiří Kyliáns NDT die Chance, erste eigene Arbeiten vorzustellen. Mittlerweile arbeitet Johan Inger freischaffend und ist bei allen renommierten Ballettensembles der Welt zu Gast. 2009 vertraute er sein Stück «Empty House» dem Ballett Theater Basel zur Einstudierung an und hat daraufhin die Kreationen «Raindogs» und «Tempus Fugit» für Richard Wherlocks Ensemble choreografiert. Altersempfehlung: Ab 12 Jahren www.theater-basel.ch Kartenvorverkauf auch online unter http://www.theater-basel.ch/Spielplan/Peer-Gynt/ouhJTr60/Pv4Ya/

    Basel - Schweiz | Theater Basel, Große Bühne

    So 28.05.17
    18:30 Uhr
    Peer Gynt

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