Ausflüge in Baden-Württemberg

Mittelalterliche Burgen und barocke Märchenschlösser; verschlungene Pfade und Hochplateaus mit traumhafter Fernsicht; Technikmuseen zum Anfassen, Wasserski laufen oder eine entspannende Schifffahrt auf dem Bodensee: Die besten Tipps für Tagesausflüge in Baden-Württemberg im Überblick.


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  • TEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER: Katarina Burin, Erika Hock, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als nicht abgeschlossenes, sondern bis heute offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte KünstlerInnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, welche die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen des "Bauhaus heute" involviert: Wie beeinflusst dessen ikonische Formensprache zeitgenössische Skulptur und Installation? Wie werden die historischen Themenkomplexe Wohnen und Massenproduktion, wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt in einer offenen Ausstellungsarchitektur heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet.

    Friedrichshafen | Zeppelin Museum

    Di 26.03.19
    10 - 17 Uhr
    Ideal Standart. Spekulationen über das Bauhaus heute
  • Forum Internationale Photographie Gemeinsam heben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) und das weltberühmte Centre Pompidou einen Schatz der Fotografie-Geschichte. Mit »Die unersättliche Kamera« widmet sich erstmals eine Ausstellung dem facettenreichen Werk des Fotografen Gaston Paris (1905-1964). Die Schau ist Auftakt zu einer engen Kooperation zwischen den beiden Institutionen und feiert in Mannheim Premiere, bevor sie in der französischen Hauptstadt zu sehen ist. Die Schirmherrschaft übernimmt Ihre Exzellenz, Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik. Zur Schau erscheint mit freundlicher Unterstützung des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn- Museen im Verlag Walther König ein reichbebilderter Katalog. Gaston Paris war einer der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahre und fing als Chronist das Lebensgefühl der pulsierenden Seine-Metropole ein. Er war ein Meister der unterschiedlichen Themen und Blickwinkel. Ob die Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen, Zuchthäuser oder Stars des französischen Chansons wie Edith Piaf - Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene. Scheinbar mühelos beherrschte er den Spagat zwischen den verschiedenen Genres. Wie ein Schwamm saugte der Autodidakt die Stilrichtungen seiner Zeit auf, spielte als Hommage auf das »Neue Sehen« mit extremen Perspektiven und lichtete mit seiner Mittelformatkamera immer wieder surrealistisch anmutende Motive ab. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg. Seine Aufnahmen prägten das Gesicht des legendären und stilbildenden Magazins »VU«, für das viele namhafte Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Brassaï oder Robert Capa arbeiteten. Die Ausstellung gewährt einen faszinierenden Blick in das noch junge Feld des Bildjournalismus. Gaston Paris erzählte mit seinen Bildern Geschichten, er war ein Fotograf des Spektakels, immer auf der Suche nach Sensationen, die am Kiosk das Interesse des potentiellen Lesers weckten. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten ihn Reportagen ins besetzte Deutschland und Österreich. Einem Kaleidoskop gleich nähert sich die Ausstellung dem Fotografen Gaston Paris an, über dessen Lebensgeschichte kaum etwas bekannt ist. Vintage-Abzüge, Pressebilder, Veröffentlichungen in der »VU« und Projektionen verbinden sich Facette um Facette zum eindrucksvollen Schaffen einer der großen Figuren der Fotografie-Geschichte, die dank der Kooperation zwischen dem Centre Pompidou und den Reiss-Engelhorn-Museen der Vergessenheit entrissen wurde und von den Besuchern wiederentdeckt werden kann. Der Bereich Fotografie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Reiss-Engelhorn-Museen. Mit dem Forum Internationale Photographie und ZEPHYR - Raum für Fotografie befinden sich gleich zwei renommierte Ausstellungsforen zu diesem Thema unter dem Dach der rem. Wechselnde Ausstellungen beleuchten spannende Aspekte von der Pionierzeit des Mediums bis hin zu zeitgenössischen Positionen.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Di 26.03.19
    11 - 18 Uhr
    Gaston Paris. Die unersättliche Kamera
  • Fotografien von Herlinde Koelbl Ab 10. März 2019 entführen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ins geheimnisvolle Königreich Margiana. Vor mehr als 4.000 Jahren erlebte das Reich im heutigen Turkmenistan eine außergewöhnliche Blütezeit. Die Sonderausstellung »Margiana« präsentiert erstmalig in Europa die faszinierenden archäologischen Zeugnisse dieser nahezu unbekannten Hochkultur. Zeitgleich mit den großen Zivilisationen in Mesopotamien und dem Alten Ägypten schuf die bronzezeitliche Oxus-Kultur zwischen ca. 2350 und 1750 v. Chr. gewaltige Städte mit prachtvollen Palästen und Grabanlagen sowie aufwändigen Bewässerungssystemen. Die Handwerks- und Goldschmiedekunst glänzte durch hohes technisches Können. Weitverzweigte Handelsnetze erlaubten rege Kontakte in die Ferne und dienten als Vorläufer der späteren Seidenstraße. Die Schau vereint mehr als 200 außergewöhnliche Exponate. Im Zentrum stehen die sensationellen Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen und Forschungen in der ehemaligen Metropole Gonur Depe (Grauer Hügel). Die Stadt lag im Herzen von Margiana und bildete vermutlich eines der wichtigsten Zentren der Oxus-Zivilisation. Sie gilt als einer der größten je entdeckten bronzezeitlichen Siedlungskomplexe und ist eine beeindruckende Meisterleistung früher Stadtplanung. Die 28 Hektar große Anlage war von einem gewaltigen Mauerring umschlossen und in verschiedene Bezirke eingeteilt, darunter Wohngebiete, Handwerkerviertel und Friedhöfe. Das Herzstück bildete ein quadratisches Palastareal. Höhepunkt der Ausgrabungen sind die sogenannten »Königsgräber«. Die verstorbenen Würdenträger wurden in mit feinsten Mosaiken ausgeschmückten Grabhäusern prunkvoll zur letzten Ruhe gebettet. Reich verzierte, mitsamt den Zugtieren beigegebene Prunkwagen, Schmuck, Waffen, Ritualgeräte sowie prachtvolle Gefäße aus Silber und Gold sind einzigartige Meisterwerke bronzezeitlicher Kunst. Die Ausstellung »Margiana« geht weit über eine rein archäologische Präsentation hinaus und kombiniert die bedeutenden Funde mit Fotografien von Herlinde Koelbl. Eigens für die Schau hat die renommierte Fotografin faszinierende Aufnahmen eines Landes, seiner Bewohner sowie eindrucksvoller Naturlandschaften und archäologischer Stätten geschaffen, die es in dieser Form bisher nicht gab. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Zusammenspiel aus jahrtausendealten archäologischen Funden und herausragender Fotokunst.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Di 26.03.19
    11 - 18 Uhr
    Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan
  • MUMIEN - Geheimnisse des Lebens 16.9.2018 - 31.3.2019 Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim Museum Zeughaus C5 Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung war der Beginn eines großen internationalen und interdisziplinären Mumienforschungsprojekts, dem German-Mummy-Projekt. Die ersten Ergebnisse und die Mannheimer Mumien wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus allen Naturräumen und Kulturen bewies die Schau, dass Mumifizierung ein weltumspannendes Phänomen ist. Seit 2008 sind die Mannheimer Mumien und die rem-Ausstellung auf Tour. Nach mehrjähriger Reise über zwei Kontinente, durch sieben Länder und mit drei Millionen Besuchern kommen die Mumien im Herbst 2018 zurück nach Mannheim. Vom 16. September 2018 bis 31. März 2019 präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Zeughaus die große Sonderausstellung "MUMIEN - Geheimnisse des Lebens". Mit vielen neuen Forschungsergebnissen und zahlreichen, in Mannheim bisher nicht gezeigten Mumienfunden präsentieren die rem nach über zehn Jahren wieder eine große Mumienausstellung. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der Mumienforschung. Die Besucher lernen unterschiedliche Methoden kennen, z.B. der Anthropologie, Genetik, Radiologie oder Forensik. Einzigartige Objekte und überraschende Erkenntnisse zeigen eindrucksvoll, dass Mumien außergewöhnliche und bedeutsame Archive darstellen. Obwohl vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden gestorben, über moderne Forschung ist es möglich, den erhaltenen Körpern faszinierende Geheimnisse und Geschichten von Leben und Leiden der Vergangenheit zu entlocken. Mit der neuen Mumienausstellung setzen die Reiss-Engelhorn-Museen erneut Maßstäbe in der Präsentation von Forschungserkenntnissen. Dank der Datengewinnung mit neuesten Computertomographen und Laboranalysen gewinnen die Wissenschaftler ein immer differenziertes Bild einzelner Mumienfunde. So konnten in den vergangenen Jahren viele weitere spannende Rätsel gelöst oder neu aufgeworfen werden. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit den Themen "Vorzeitliche Tiermumien», "Als Paar im Moor konserviert», "Mord im Alten Ägypten», "Ötzis Krankenakte» oder "Kinderzähne als Glücksbringer in Altamerika». Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Station erleben die Besucher Forschung und Wissenschaft hautnah. Sie tauchen in Jahrtausende alte Geheimnisse ein und erhalten faszinierende Einblicke in die Welt der Mumien - vom Tod gezeichnet und vom Leben geprägt. www.mumien-mannheim.de

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Di 26.03.19
    11 - 18 Uhr
    Mumien - Geheimnisse des Lebens
  • TEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER: Katarina Burin, Erika Hock, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als nicht abgeschlossenes, sondern bis heute offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte KünstlerInnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, welche die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen des "Bauhaus heute" involviert: Wie beeinflusst dessen ikonische Formensprache zeitgenössische Skulptur und Installation? Wie werden die historischen Themenkomplexe Wohnen und Massenproduktion, wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt in einer offenen Ausstellungsarchitektur heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet.

    Friedrichshafen | Zeppelin Museum

    Mi 27.03.19
    10 - 17 Uhr
    Ideal Standart. Spekulationen über das Bauhaus heute
  • Fotografien von Herlinde Koelbl Ab 10. März 2019 entführen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ins geheimnisvolle Königreich Margiana. Vor mehr als 4.000 Jahren erlebte das Reich im heutigen Turkmenistan eine außergewöhnliche Blütezeit. Die Sonderausstellung »Margiana« präsentiert erstmalig in Europa die faszinierenden archäologischen Zeugnisse dieser nahezu unbekannten Hochkultur. Zeitgleich mit den großen Zivilisationen in Mesopotamien und dem Alten Ägypten schuf die bronzezeitliche Oxus-Kultur zwischen ca. 2350 und 1750 v. Chr. gewaltige Städte mit prachtvollen Palästen und Grabanlagen sowie aufwändigen Bewässerungssystemen. Die Handwerks- und Goldschmiedekunst glänzte durch hohes technisches Können. Weitverzweigte Handelsnetze erlaubten rege Kontakte in die Ferne und dienten als Vorläufer der späteren Seidenstraße. Die Schau vereint mehr als 200 außergewöhnliche Exponate. Im Zentrum stehen die sensationellen Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen und Forschungen in der ehemaligen Metropole Gonur Depe (Grauer Hügel). Die Stadt lag im Herzen von Margiana und bildete vermutlich eines der wichtigsten Zentren der Oxus-Zivilisation. Sie gilt als einer der größten je entdeckten bronzezeitlichen Siedlungskomplexe und ist eine beeindruckende Meisterleistung früher Stadtplanung. Die 28 Hektar große Anlage war von einem gewaltigen Mauerring umschlossen und in verschiedene Bezirke eingeteilt, darunter Wohngebiete, Handwerkerviertel und Friedhöfe. Das Herzstück bildete ein quadratisches Palastareal. Höhepunkt der Ausgrabungen sind die sogenannten »Königsgräber«. Die verstorbenen Würdenträger wurden in mit feinsten Mosaiken ausgeschmückten Grabhäusern prunkvoll zur letzten Ruhe gebettet. Reich verzierte, mitsamt den Zugtieren beigegebene Prunkwagen, Schmuck, Waffen, Ritualgeräte sowie prachtvolle Gefäße aus Silber und Gold sind einzigartige Meisterwerke bronzezeitlicher Kunst. Die Ausstellung »Margiana« geht weit über eine rein archäologische Präsentation hinaus und kombiniert die bedeutenden Funde mit Fotografien von Herlinde Koelbl. Eigens für die Schau hat die renommierte Fotografin faszinierende Aufnahmen eines Landes, seiner Bewohner sowie eindrucksvoller Naturlandschaften und archäologischer Stätten geschaffen, die es in dieser Form bisher nicht gab. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Zusammenspiel aus jahrtausendealten archäologischen Funden und herausragender Fotokunst.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Mi 27.03.19
    11 - 18 Uhr
    Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan
  • MUMIEN - Geheimnisse des Lebens 16.9.2018 - 31.3.2019 Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim Museum Zeughaus C5 Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung war der Beginn eines großen internationalen und interdisziplinären Mumienforschungsprojekts, dem German-Mummy-Projekt. Die ersten Ergebnisse und die Mannheimer Mumien wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus allen Naturräumen und Kulturen bewies die Schau, dass Mumifizierung ein weltumspannendes Phänomen ist. Seit 2008 sind die Mannheimer Mumien und die rem-Ausstellung auf Tour. Nach mehrjähriger Reise über zwei Kontinente, durch sieben Länder und mit drei Millionen Besuchern kommen die Mumien im Herbst 2018 zurück nach Mannheim. Vom 16. September 2018 bis 31. März 2019 präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Zeughaus die große Sonderausstellung "MUMIEN - Geheimnisse des Lebens". Mit vielen neuen Forschungsergebnissen und zahlreichen, in Mannheim bisher nicht gezeigten Mumienfunden präsentieren die rem nach über zehn Jahren wieder eine große Mumienausstellung. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der Mumienforschung. Die Besucher lernen unterschiedliche Methoden kennen, z.B. der Anthropologie, Genetik, Radiologie oder Forensik. Einzigartige Objekte und überraschende Erkenntnisse zeigen eindrucksvoll, dass Mumien außergewöhnliche und bedeutsame Archive darstellen. Obwohl vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden gestorben, über moderne Forschung ist es möglich, den erhaltenen Körpern faszinierende Geheimnisse und Geschichten von Leben und Leiden der Vergangenheit zu entlocken. Mit der neuen Mumienausstellung setzen die Reiss-Engelhorn-Museen erneut Maßstäbe in der Präsentation von Forschungserkenntnissen. Dank der Datengewinnung mit neuesten Computertomographen und Laboranalysen gewinnen die Wissenschaftler ein immer differenziertes Bild einzelner Mumienfunde. So konnten in den vergangenen Jahren viele weitere spannende Rätsel gelöst oder neu aufgeworfen werden. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit den Themen "Vorzeitliche Tiermumien», "Als Paar im Moor konserviert», "Mord im Alten Ägypten», "Ötzis Krankenakte» oder "Kinderzähne als Glücksbringer in Altamerika». Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Station erleben die Besucher Forschung und Wissenschaft hautnah. Sie tauchen in Jahrtausende alte Geheimnisse ein und erhalten faszinierende Einblicke in die Welt der Mumien - vom Tod gezeichnet und vom Leben geprägt. www.mumien-mannheim.de

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Mi 27.03.19
    11 - 18 Uhr
    Mumien - Geheimnisse des Lebens
  • Forum Internationale Photographie Gemeinsam heben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) und das weltberühmte Centre Pompidou einen Schatz der Fotografie-Geschichte. Mit »Die unersättliche Kamera« widmet sich erstmals eine Ausstellung dem facettenreichen Werk des Fotografen Gaston Paris (1905-1964). Die Schau ist Auftakt zu einer engen Kooperation zwischen den beiden Institutionen und feiert in Mannheim Premiere, bevor sie in der französischen Hauptstadt zu sehen ist. Die Schirmherrschaft übernimmt Ihre Exzellenz, Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik. Zur Schau erscheint mit freundlicher Unterstützung des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn- Museen im Verlag Walther König ein reichbebilderter Katalog. Gaston Paris war einer der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahre und fing als Chronist das Lebensgefühl der pulsierenden Seine-Metropole ein. Er war ein Meister der unterschiedlichen Themen und Blickwinkel. Ob die Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen, Zuchthäuser oder Stars des französischen Chansons wie Edith Piaf - Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene. Scheinbar mühelos beherrschte er den Spagat zwischen den verschiedenen Genres. Wie ein Schwamm saugte der Autodidakt die Stilrichtungen seiner Zeit auf, spielte als Hommage auf das »Neue Sehen« mit extremen Perspektiven und lichtete mit seiner Mittelformatkamera immer wieder surrealistisch anmutende Motive ab. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg. Seine Aufnahmen prägten das Gesicht des legendären und stilbildenden Magazins »VU«, für das viele namhafte Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Brassaï oder Robert Capa arbeiteten. Die Ausstellung gewährt einen faszinierenden Blick in das noch junge Feld des Bildjournalismus. Gaston Paris erzählte mit seinen Bildern Geschichten, er war ein Fotograf des Spektakels, immer auf der Suche nach Sensationen, die am Kiosk das Interesse des potentiellen Lesers weckten. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten ihn Reportagen ins besetzte Deutschland und Österreich. Einem Kaleidoskop gleich nähert sich die Ausstellung dem Fotografen Gaston Paris an, über dessen Lebensgeschichte kaum etwas bekannt ist. Vintage-Abzüge, Pressebilder, Veröffentlichungen in der »VU« und Projektionen verbinden sich Facette um Facette zum eindrucksvollen Schaffen einer der großen Figuren der Fotografie-Geschichte, die dank der Kooperation zwischen dem Centre Pompidou und den Reiss-Engelhorn-Museen der Vergessenheit entrissen wurde und von den Besuchern wiederentdeckt werden kann. Der Bereich Fotografie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Reiss-Engelhorn-Museen. Mit dem Forum Internationale Photographie und ZEPHYR - Raum für Fotografie befinden sich gleich zwei renommierte Ausstellungsforen zu diesem Thema unter dem Dach der rem. Wechselnde Ausstellungen beleuchten spannende Aspekte von der Pionierzeit des Mediums bis hin zu zeitgenössischen Positionen.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Mi 27.03.19
    11 - 18 Uhr
    Gaston Paris. Die unersättliche Kamera
  • Ausstellung: 17.2.19 bis 19.1.20

    Donaueschingen | Museum Art.Plus

    Mi 27.03.19
    13 - 17 Uhr
    Vollgas - Full Speed
  • TEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER: Katarina Burin, Erika Hock, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als nicht abgeschlossenes, sondern bis heute offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte KünstlerInnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, welche die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen des "Bauhaus heute" involviert: Wie beeinflusst dessen ikonische Formensprache zeitgenössische Skulptur und Installation? Wie werden die historischen Themenkomplexe Wohnen und Massenproduktion, wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt in einer offenen Ausstellungsarchitektur heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet.

    Friedrichshafen | Zeppelin Museum

    Do 28.03.19
    10 - 17 Uhr
    Ideal Standart. Spekulationen über das Bauhaus heute
  • Forum Internationale Photographie Gemeinsam heben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) und das weltberühmte Centre Pompidou einen Schatz der Fotografie-Geschichte. Mit »Die unersättliche Kamera« widmet sich erstmals eine Ausstellung dem facettenreichen Werk des Fotografen Gaston Paris (1905-1964). Die Schau ist Auftakt zu einer engen Kooperation zwischen den beiden Institutionen und feiert in Mannheim Premiere, bevor sie in der französischen Hauptstadt zu sehen ist. Die Schirmherrschaft übernimmt Ihre Exzellenz, Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik. Zur Schau erscheint mit freundlicher Unterstützung des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn- Museen im Verlag Walther König ein reichbebilderter Katalog. Gaston Paris war einer der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahre und fing als Chronist das Lebensgefühl der pulsierenden Seine-Metropole ein. Er war ein Meister der unterschiedlichen Themen und Blickwinkel. Ob die Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen, Zuchthäuser oder Stars des französischen Chansons wie Edith Piaf - Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene. Scheinbar mühelos beherrschte er den Spagat zwischen den verschiedenen Genres. Wie ein Schwamm saugte der Autodidakt die Stilrichtungen seiner Zeit auf, spielte als Hommage auf das »Neue Sehen« mit extremen Perspektiven und lichtete mit seiner Mittelformatkamera immer wieder surrealistisch anmutende Motive ab. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg. Seine Aufnahmen prägten das Gesicht des legendären und stilbildenden Magazins »VU«, für das viele namhafte Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Brassaï oder Robert Capa arbeiteten. Die Ausstellung gewährt einen faszinierenden Blick in das noch junge Feld des Bildjournalismus. Gaston Paris erzählte mit seinen Bildern Geschichten, er war ein Fotograf des Spektakels, immer auf der Suche nach Sensationen, die am Kiosk das Interesse des potentiellen Lesers weckten. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten ihn Reportagen ins besetzte Deutschland und Österreich. Einem Kaleidoskop gleich nähert sich die Ausstellung dem Fotografen Gaston Paris an, über dessen Lebensgeschichte kaum etwas bekannt ist. Vintage-Abzüge, Pressebilder, Veröffentlichungen in der »VU« und Projektionen verbinden sich Facette um Facette zum eindrucksvollen Schaffen einer der großen Figuren der Fotografie-Geschichte, die dank der Kooperation zwischen dem Centre Pompidou und den Reiss-Engelhorn-Museen der Vergessenheit entrissen wurde und von den Besuchern wiederentdeckt werden kann. Der Bereich Fotografie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Reiss-Engelhorn-Museen. Mit dem Forum Internationale Photographie und ZEPHYR - Raum für Fotografie befinden sich gleich zwei renommierte Ausstellungsforen zu diesem Thema unter dem Dach der rem. Wechselnde Ausstellungen beleuchten spannende Aspekte von der Pionierzeit des Mediums bis hin zu zeitgenössischen Positionen.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Do 28.03.19
    11 - 18 Uhr
    Gaston Paris. Die unersättliche Kamera
  • Fotografien von Herlinde Koelbl Ab 10. März 2019 entführen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ins geheimnisvolle Königreich Margiana. Vor mehr als 4.000 Jahren erlebte das Reich im heutigen Turkmenistan eine außergewöhnliche Blütezeit. Die Sonderausstellung »Margiana« präsentiert erstmalig in Europa die faszinierenden archäologischen Zeugnisse dieser nahezu unbekannten Hochkultur. Zeitgleich mit den großen Zivilisationen in Mesopotamien und dem Alten Ägypten schuf die bronzezeitliche Oxus-Kultur zwischen ca. 2350 und 1750 v. Chr. gewaltige Städte mit prachtvollen Palästen und Grabanlagen sowie aufwändigen Bewässerungssystemen. Die Handwerks- und Goldschmiedekunst glänzte durch hohes technisches Können. Weitverzweigte Handelsnetze erlaubten rege Kontakte in die Ferne und dienten als Vorläufer der späteren Seidenstraße. Die Schau vereint mehr als 200 außergewöhnliche Exponate. Im Zentrum stehen die sensationellen Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen und Forschungen in der ehemaligen Metropole Gonur Depe (Grauer Hügel). Die Stadt lag im Herzen von Margiana und bildete vermutlich eines der wichtigsten Zentren der Oxus-Zivilisation. Sie gilt als einer der größten je entdeckten bronzezeitlichen Siedlungskomplexe und ist eine beeindruckende Meisterleistung früher Stadtplanung. Die 28 Hektar große Anlage war von einem gewaltigen Mauerring umschlossen und in verschiedene Bezirke eingeteilt, darunter Wohngebiete, Handwerkerviertel und Friedhöfe. Das Herzstück bildete ein quadratisches Palastareal. Höhepunkt der Ausgrabungen sind die sogenannten »Königsgräber«. Die verstorbenen Würdenträger wurden in mit feinsten Mosaiken ausgeschmückten Grabhäusern prunkvoll zur letzten Ruhe gebettet. Reich verzierte, mitsamt den Zugtieren beigegebene Prunkwagen, Schmuck, Waffen, Ritualgeräte sowie prachtvolle Gefäße aus Silber und Gold sind einzigartige Meisterwerke bronzezeitlicher Kunst. Die Ausstellung »Margiana« geht weit über eine rein archäologische Präsentation hinaus und kombiniert die bedeutenden Funde mit Fotografien von Herlinde Koelbl. Eigens für die Schau hat die renommierte Fotografin faszinierende Aufnahmen eines Landes, seiner Bewohner sowie eindrucksvoller Naturlandschaften und archäologischer Stätten geschaffen, die es in dieser Form bisher nicht gab. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Zusammenspiel aus jahrtausendealten archäologischen Funden und herausragender Fotokunst.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Do 28.03.19
    11 - 18 Uhr
    Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan
  • MUMIEN - Geheimnisse des Lebens 16.9.2018 - 31.3.2019 Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim Museum Zeughaus C5 Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung war der Beginn eines großen internationalen und interdisziplinären Mumienforschungsprojekts, dem German-Mummy-Projekt. Die ersten Ergebnisse und die Mannheimer Mumien wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus allen Naturräumen und Kulturen bewies die Schau, dass Mumifizierung ein weltumspannendes Phänomen ist. Seit 2008 sind die Mannheimer Mumien und die rem-Ausstellung auf Tour. Nach mehrjähriger Reise über zwei Kontinente, durch sieben Länder und mit drei Millionen Besuchern kommen die Mumien im Herbst 2018 zurück nach Mannheim. Vom 16. September 2018 bis 31. März 2019 präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Zeughaus die große Sonderausstellung "MUMIEN - Geheimnisse des Lebens". Mit vielen neuen Forschungsergebnissen und zahlreichen, in Mannheim bisher nicht gezeigten Mumienfunden präsentieren die rem nach über zehn Jahren wieder eine große Mumienausstellung. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der Mumienforschung. Die Besucher lernen unterschiedliche Methoden kennen, z.B. der Anthropologie, Genetik, Radiologie oder Forensik. Einzigartige Objekte und überraschende Erkenntnisse zeigen eindrucksvoll, dass Mumien außergewöhnliche und bedeutsame Archive darstellen. Obwohl vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden gestorben, über moderne Forschung ist es möglich, den erhaltenen Körpern faszinierende Geheimnisse und Geschichten von Leben und Leiden der Vergangenheit zu entlocken. Mit der neuen Mumienausstellung setzen die Reiss-Engelhorn-Museen erneut Maßstäbe in der Präsentation von Forschungserkenntnissen. Dank der Datengewinnung mit neuesten Computertomographen und Laboranalysen gewinnen die Wissenschaftler ein immer differenziertes Bild einzelner Mumienfunde. So konnten in den vergangenen Jahren viele weitere spannende Rätsel gelöst oder neu aufgeworfen werden. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit den Themen "Vorzeitliche Tiermumien», "Als Paar im Moor konserviert», "Mord im Alten Ägypten», "Ötzis Krankenakte» oder "Kinderzähne als Glücksbringer in Altamerika». Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Station erleben die Besucher Forschung und Wissenschaft hautnah. Sie tauchen in Jahrtausende alte Geheimnisse ein und erhalten faszinierende Einblicke in die Welt der Mumien - vom Tod gezeichnet und vom Leben geprägt. www.mumien-mannheim.de

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Do 28.03.19
    11 - 18 Uhr
    Mumien - Geheimnisse des Lebens
  • Ausstellung: 17.2.19 bis 19.1.20

    Donaueschingen | Museum Art.Plus

    Do 28.03.19
    13 - 17 Uhr
    Vollgas - Full Speed
  • TEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER: Katarina Burin, Erika Hock, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als nicht abgeschlossenes, sondern bis heute offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte KünstlerInnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, welche die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen des "Bauhaus heute" involviert: Wie beeinflusst dessen ikonische Formensprache zeitgenössische Skulptur und Installation? Wie werden die historischen Themenkomplexe Wohnen und Massenproduktion, wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt in einer offenen Ausstellungsarchitektur heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet.

    Friedrichshafen | Zeppelin Museum

    Fr 29.03.19
    10 - 17 Uhr
    Ideal Standart. Spekulationen über das Bauhaus heute
  • Fotografien von Herlinde Koelbl Ab 10. März 2019 entführen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ins geheimnisvolle Königreich Margiana. Vor mehr als 4.000 Jahren erlebte das Reich im heutigen Turkmenistan eine außergewöhnliche Blütezeit. Die Sonderausstellung »Margiana« präsentiert erstmalig in Europa die faszinierenden archäologischen Zeugnisse dieser nahezu unbekannten Hochkultur. Zeitgleich mit den großen Zivilisationen in Mesopotamien und dem Alten Ägypten schuf die bronzezeitliche Oxus-Kultur zwischen ca. 2350 und 1750 v. Chr. gewaltige Städte mit prachtvollen Palästen und Grabanlagen sowie aufwändigen Bewässerungssystemen. Die Handwerks- und Goldschmiedekunst glänzte durch hohes technisches Können. Weitverzweigte Handelsnetze erlaubten rege Kontakte in die Ferne und dienten als Vorläufer der späteren Seidenstraße. Die Schau vereint mehr als 200 außergewöhnliche Exponate. Im Zentrum stehen die sensationellen Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen und Forschungen in der ehemaligen Metropole Gonur Depe (Grauer Hügel). Die Stadt lag im Herzen von Margiana und bildete vermutlich eines der wichtigsten Zentren der Oxus-Zivilisation. Sie gilt als einer der größten je entdeckten bronzezeitlichen Siedlungskomplexe und ist eine beeindruckende Meisterleistung früher Stadtplanung. Die 28 Hektar große Anlage war von einem gewaltigen Mauerring umschlossen und in verschiedene Bezirke eingeteilt, darunter Wohngebiete, Handwerkerviertel und Friedhöfe. Das Herzstück bildete ein quadratisches Palastareal. Höhepunkt der Ausgrabungen sind die sogenannten »Königsgräber«. Die verstorbenen Würdenträger wurden in mit feinsten Mosaiken ausgeschmückten Grabhäusern prunkvoll zur letzten Ruhe gebettet. Reich verzierte, mitsamt den Zugtieren beigegebene Prunkwagen, Schmuck, Waffen, Ritualgeräte sowie prachtvolle Gefäße aus Silber und Gold sind einzigartige Meisterwerke bronzezeitlicher Kunst. Die Ausstellung »Margiana« geht weit über eine rein archäologische Präsentation hinaus und kombiniert die bedeutenden Funde mit Fotografien von Herlinde Koelbl. Eigens für die Schau hat die renommierte Fotografin faszinierende Aufnahmen eines Landes, seiner Bewohner sowie eindrucksvoller Naturlandschaften und archäologischer Stätten geschaffen, die es in dieser Form bisher nicht gab. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Zusammenspiel aus jahrtausendealten archäologischen Funden und herausragender Fotokunst.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Fr 29.03.19
    11 - 18 Uhr
    Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan
  • MUMIEN - Geheimnisse des Lebens 16.9.2018 - 31.3.2019 Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim Museum Zeughaus C5 Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung war der Beginn eines großen internationalen und interdisziplinären Mumienforschungsprojekts, dem German-Mummy-Projekt. Die ersten Ergebnisse und die Mannheimer Mumien wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus allen Naturräumen und Kulturen bewies die Schau, dass Mumifizierung ein weltumspannendes Phänomen ist. Seit 2008 sind die Mannheimer Mumien und die rem-Ausstellung auf Tour. Nach mehrjähriger Reise über zwei Kontinente, durch sieben Länder und mit drei Millionen Besuchern kommen die Mumien im Herbst 2018 zurück nach Mannheim. Vom 16. September 2018 bis 31. März 2019 präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Zeughaus die große Sonderausstellung "MUMIEN - Geheimnisse des Lebens". Mit vielen neuen Forschungsergebnissen und zahlreichen, in Mannheim bisher nicht gezeigten Mumienfunden präsentieren die rem nach über zehn Jahren wieder eine große Mumienausstellung. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der Mumienforschung. Die Besucher lernen unterschiedliche Methoden kennen, z.B. der Anthropologie, Genetik, Radiologie oder Forensik. Einzigartige Objekte und überraschende Erkenntnisse zeigen eindrucksvoll, dass Mumien außergewöhnliche und bedeutsame Archive darstellen. Obwohl vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden gestorben, über moderne Forschung ist es möglich, den erhaltenen Körpern faszinierende Geheimnisse und Geschichten von Leben und Leiden der Vergangenheit zu entlocken. Mit der neuen Mumienausstellung setzen die Reiss-Engelhorn-Museen erneut Maßstäbe in der Präsentation von Forschungserkenntnissen. Dank der Datengewinnung mit neuesten Computertomographen und Laboranalysen gewinnen die Wissenschaftler ein immer differenziertes Bild einzelner Mumienfunde. So konnten in den vergangenen Jahren viele weitere spannende Rätsel gelöst oder neu aufgeworfen werden. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit den Themen "Vorzeitliche Tiermumien», "Als Paar im Moor konserviert», "Mord im Alten Ägypten», "Ötzis Krankenakte» oder "Kinderzähne als Glücksbringer in Altamerika». Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Station erleben die Besucher Forschung und Wissenschaft hautnah. Sie tauchen in Jahrtausende alte Geheimnisse ein und erhalten faszinierende Einblicke in die Welt der Mumien - vom Tod gezeichnet und vom Leben geprägt. www.mumien-mannheim.de

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Fr 29.03.19
    11 - 18 Uhr
    Mumien - Geheimnisse des Lebens
  • Forum Internationale Photographie Gemeinsam heben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) und das weltberühmte Centre Pompidou einen Schatz der Fotografie-Geschichte. Mit »Die unersättliche Kamera« widmet sich erstmals eine Ausstellung dem facettenreichen Werk des Fotografen Gaston Paris (1905-1964). Die Schau ist Auftakt zu einer engen Kooperation zwischen den beiden Institutionen und feiert in Mannheim Premiere, bevor sie in der französischen Hauptstadt zu sehen ist. Die Schirmherrschaft übernimmt Ihre Exzellenz, Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik. Zur Schau erscheint mit freundlicher Unterstützung des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn- Museen im Verlag Walther König ein reichbebilderter Katalog. Gaston Paris war einer der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahre und fing als Chronist das Lebensgefühl der pulsierenden Seine-Metropole ein. Er war ein Meister der unterschiedlichen Themen und Blickwinkel. Ob die Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen, Zuchthäuser oder Stars des französischen Chansons wie Edith Piaf - Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene. Scheinbar mühelos beherrschte er den Spagat zwischen den verschiedenen Genres. Wie ein Schwamm saugte der Autodidakt die Stilrichtungen seiner Zeit auf, spielte als Hommage auf das »Neue Sehen« mit extremen Perspektiven und lichtete mit seiner Mittelformatkamera immer wieder surrealistisch anmutende Motive ab. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg. Seine Aufnahmen prägten das Gesicht des legendären und stilbildenden Magazins »VU«, für das viele namhafte Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Brassaï oder Robert Capa arbeiteten. Die Ausstellung gewährt einen faszinierenden Blick in das noch junge Feld des Bildjournalismus. Gaston Paris erzählte mit seinen Bildern Geschichten, er war ein Fotograf des Spektakels, immer auf der Suche nach Sensationen, die am Kiosk das Interesse des potentiellen Lesers weckten. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten ihn Reportagen ins besetzte Deutschland und Österreich. Einem Kaleidoskop gleich nähert sich die Ausstellung dem Fotografen Gaston Paris an, über dessen Lebensgeschichte kaum etwas bekannt ist. Vintage-Abzüge, Pressebilder, Veröffentlichungen in der »VU« und Projektionen verbinden sich Facette um Facette zum eindrucksvollen Schaffen einer der großen Figuren der Fotografie-Geschichte, die dank der Kooperation zwischen dem Centre Pompidou und den Reiss-Engelhorn-Museen der Vergessenheit entrissen wurde und von den Besuchern wiederentdeckt werden kann. Der Bereich Fotografie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Reiss-Engelhorn-Museen. Mit dem Forum Internationale Photographie und ZEPHYR - Raum für Fotografie befinden sich gleich zwei renommierte Ausstellungsforen zu diesem Thema unter dem Dach der rem. Wechselnde Ausstellungen beleuchten spannende Aspekte von der Pionierzeit des Mediums bis hin zu zeitgenössischen Positionen.

    Mannheim | Reiss-Engelhorn-Museum

    Fr 29.03.19
    11 - 18 Uhr
    Gaston Paris. Die unersättliche Kamera
  • Ausstellung: 17.2.19 bis 19.1.20

    Donaueschingen | Museum Art.Plus

    Fr 29.03.19
    13 - 17 Uhr
    Vollgas - Full Speed
  • TEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER: Katarina Burin, Erika Hock, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als nicht abgeschlossenes, sondern bis heute offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte KünstlerInnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, welche die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen des "Bauhaus heute" involviert: Wie beeinflusst dessen ikonische Formensprache zeitgenössische Skulptur und Installation? Wie werden die historischen Themenkomplexe Wohnen und Massenproduktion, wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt in einer offenen Ausstellungsarchitektur heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet.

    Friedrichshafen | Zeppelin Museum

    Sa 30.03.19
    10 - 17 Uhr
    Ideal Standart. Spekulationen über das Bauhaus heute

Badens beste Erlebnisse