Museen

Sammeln. Bewahren. Zeigen. Vermitteln. Museen wecken Kindheitserinnerungen und Träume. Sie fördern Neugierde, bilden und unterhalten. Sie zeigen, was und wer in der Kunstwelt Rang und Namen hat(te). Sie dokumentieren Seltsames und Skurriles, bewahren es vor dem Vergessen. Vielleicht sind Museen die schönsten Orte auf der Welt.


Alle Termine

  • Staufen | Stadtmuseum

    Mo 19.02.18
    8 - 12 Uhr
    Stadtmuseum
  • Staufen | Stadtmuseum

    Mo 19.02.18
    14 - 18 Uhr
    Stadtmuseum
  • Staufen | Stadtmuseum

    Di 20.02.18
    8 - 12 Uhr
    Stadtmuseum
  • Staufen | Stadtmuseum

    Di 20.02.18
    14 - 16:30 Uhr
    Stadtmuseum
  • Breisach | Museum für Stadtgeschichte im Rheintor

    Di 20.02.18
    14 - 17 Uhr
    Museum für Stadtgeschichte im Rheintor
  • Staufen | Stadtmuseum

    Mi 21.02.18
    8 - 12 Uhr
    Stadtmuseum
  • Kristallglasuren »Magische Kristalle« - Ausstellung im Keramikmuseum Staufen Die Kristallglasur gilt als Königsdisziplin der keramischen Glasuren. Nur wenige Keramiker beherrschen die Kristallbildung. Notwendig dafür sind eine perfekt eingerichtete Werkstatt und ein präzises methodisches Vorgehen in chemischer und physikalischer Hinsicht. Dennoch ist der Herstellungsprozess unberechenbar. Kleinste Abweichungen von der Rezeptur führen dazu, dass die Bildung der Kristalle verhindert wird und Ausschussware entsteht. Das macht die gelungenen Exemplare so kostbar und einzigartig. Ab 3. Februar widmet sich das Badische Landesmuseum in seiner Ausstellung »Magische Kristalle« im Keramikmuseum Staufen dieser außergewöhnlichen Dekor-Technik. Die Entstehung der Kristalle wird in erster Linie durch Einsatz von Metalloxiden - z. B. Zink oder Rutil - erreicht, die als so genannte Kristallbildner wirken. Weitere Komponenten bei der Kristallbildung sind eine dünnflüssige Glasurschmelze und eine hohe Endtemperatur beim Brennen. Dann folgt eine extrem lange Abkühlphase. Dabei wachsen die Kristalle langsam rund um einen mittleren Kern. Durch das Auftragen vieler Glasurschichten und mehrmaliges Brennen gibt es unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Das »Züchten« von Kristallen unterliegt einer Vielzahl von Faktoren. So hält das Ausräumen des Ofens für den Betrachter jedes Mal viele Überraschungen bereit. Der Grund für die Wertschätzung der Kristallglasur liegt in ihrem faszinierenden Farbenspiel und ihrem Aussehen: So können Kristalle wie Sterne, Blumen, eisblumenartige Gebilde, Schneeflocken, nadelige oder radialstrahlige Aggregate, Würmer, Vulkanausbrüche oder wie ganze Galaxien aussehen. Manchmal sind die Kristalle wie ein Teppich miteinander verschmolzen, manchmal nur einzeln hier und da verteilt - wie Reste einer bereits erfolgten Explosion. »Erfunden« wurde die europäische Kristallglasur in der Epoche des Jugendstils. Beim Austesten der Mattierungsmöglichkeiten mit Zinkoxid traten in den großen, langsam abkühlenden Brennöfen jener Zeit Glasur-Entglasungen auf. Mit der Zeit entdeckte man, dass die ursprünglich unerwünschten Glasurfehler sehr ästhetisch sind. Da die Flecken auf der Glasur blumenartige und vor allem kristalline Formen aufwiesen, wurde sie »crystallisirte Glasur« genannt. Führende Porzellanmanufakturen in Europa (Sèvres, Kopenhagen, Stockholm, Berlin, Paris) experimentierten weiter. In ihren Forschungslaboren entwickelten sie unter hohem finanziellem Einsatz neue Varianten der Kristalle. Trotz der unvorhersehbaren Kristall-ausbildung, der begrenzten Reproduzierbarkeit, der langen Brennzeiten und des teuren Energieaufwandes tüftelte man unermüdlich an der Kristallglasur, weil sie die hohen Standards der eigenen Produktionsstätte, sowohl in technischer als auch in ästhetischer Hinsicht, unter Beweis stellte. In Fachkreisen wurde die Entdeckung der Kristallglasuren als Sensation empfunden. Auf den internationalen Weltausstellungen wetteiferte man mit den besten Ergebnissen. Mit der Pariser Weltausstellung 1889 kann man vom Durchbruch dieser Glasurtechnik sprechen. Die Faszination von der Kristallglasur erreichte auch den amerikanischen Kontinent. Es folgten Weltaus-stellungen 1893 in Chicago, 1900 in Paris und 1904 in St. Louis. Die ersten Kristallprodukte der Rockwood-Pottery waren so wertvoll, dass sie laut Berichten von Zeitgenossen sogar mit Goldmünzen aufgewogen wurden. Indirekt zeugen diese Preise davon, wie hoch der Ausschuss war, bis einige wenige gelungene Stücke in den Verkauf kamen. In der Zwischenkriegszeit versuchte man Methoden zu entwickeln, um die Kristallglasur in einem serienmäßigen Herstellungsprozess entstehen zu lassen, was letztendlich nicht gelang. Nach 1945 experimentierten Richard Bampi und Herbert Griemert mit dieser Technik. Weitere Künstler der so genannten Studiokeramik schlossen sich diesen Experimenten an. Allerdings blieb die Kristallglasur weiterhin nur auf einzelne Stücke mit Unikatcharakter beschränkt. Das Ehepaar Angelika und Gerd Panten gehört zu den wohl bekanntesten zeitgenössischen Vertretern. Das Badische Landesmuseum erwarb in diesem Jahr speziell für die Sonderausstellung einige Objekte direkt aus der Werkstatt Panten. Den Arbeiten des Ehepaares wird ein gesamter Raum gewidmet. »Magische Kristalle« 3.2. - 30.11.2018, Keramikmuseum Staufen Mi-Sa 14-17 Uhr, So 12-17 Uhr 14. / 15.7.2018 10-18 Uhr 2,50 Euro / erm. 1,50 Euro 13.-15.7.2018 Aktionstage im Keramikmuseum Staufen Freitag, 13.7.2018 20 Uhr Eröffnung der Studioausstellung »Mathies Schwarze«, anschließend Anzünden der Feuersäule Samstag, 14. Juli, und Sonntag, 15. Juli 2018 geöffnet 10-18 Uhr, Eintritt frei Kurzführungen 11 Uhr Sonderausstellung »Magische Kristalle« 12 Uhr Sonderausstellung »Magische Kristalle« 13 Uhr Studioausstellung »Mathies Schwarze« 14 Uhr Studioausstellung »Mathies Schwarze« 15 Uhr Highlights der Sammlung 16 Uhr Highlights der Sammlung Schautöpfern mit Barbara Lienhard, Schweiz Informationsstand und Keramikverkauf auf dem Kunsthandwerkermarkt Staufen

    Staufen | Keramikmuseum

    Mi 21.02.18
    14 - 17 Uhr
    Magische Kristalle
  • Staufen | Keramikmuseum

    Mi 21.02.18
    14 - 17 Uhr
    Keramikmuseum
  • Breisach | Museum für Stadtgeschichte im Rheintor

    Mi 21.02.18
    14 - 17 Uhr
    Museum für Stadtgeschichte im Rheintor
  • Staufen | Keramikmuseum

    Mi 21.02.18
    14 - 17 Uhr
    Keramikmuseum
  • Plattenbau 09.02. - 18.03.2018Corinna Petra Friedrich, Leipzig Nach ihrem Studium der Malerei und Grafik in Leipzig entdeckte Corinna Petra Friedrich (*1982) den Werkstoff Ton für sich und absolvierte in den folgenden Jahren eine keramische Ausbildung sowie ein Aufbaustudium an Burg Giebichenstein Halle im Studiengang Plastik. Seit 2015 hat sie ihre eigene Werkstatt in Leipzig. Ob Einzelstück oder Kleinserie, ihre Keramik zeichnet ein großer Reichtum von Ornamenten in Collagetechnik und eine Malerei von eigenwilliger Farbigkeit aus.

    Staufen | Keramikmuseum

    Mi 21.02.18
    14 - 17 Uhr
    Corinna Petra Friedrich
  • Staufen | Stadtmuseum

    Do 22.02.18
    8 - 12 Uhr
    Stadtmuseum
  • Kristallglasuren »Magische Kristalle« - Ausstellung im Keramikmuseum Staufen Die Kristallglasur gilt als Königsdisziplin der keramischen Glasuren. Nur wenige Keramiker beherrschen die Kristallbildung. Notwendig dafür sind eine perfekt eingerichtete Werkstatt und ein präzises methodisches Vorgehen in chemischer und physikalischer Hinsicht. Dennoch ist der Herstellungsprozess unberechenbar. Kleinste Abweichungen von der Rezeptur führen dazu, dass die Bildung der Kristalle verhindert wird und Ausschussware entsteht. Das macht die gelungenen Exemplare so kostbar und einzigartig. Ab 3. Februar widmet sich das Badische Landesmuseum in seiner Ausstellung »Magische Kristalle« im Keramikmuseum Staufen dieser außergewöhnlichen Dekor-Technik. Die Entstehung der Kristalle wird in erster Linie durch Einsatz von Metalloxiden - z. B. Zink oder Rutil - erreicht, die als so genannte Kristallbildner wirken. Weitere Komponenten bei der Kristallbildung sind eine dünnflüssige Glasurschmelze und eine hohe Endtemperatur beim Brennen. Dann folgt eine extrem lange Abkühlphase. Dabei wachsen die Kristalle langsam rund um einen mittleren Kern. Durch das Auftragen vieler Glasurschichten und mehrmaliges Brennen gibt es unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Das »Züchten« von Kristallen unterliegt einer Vielzahl von Faktoren. So hält das Ausräumen des Ofens für den Betrachter jedes Mal viele Überraschungen bereit. Der Grund für die Wertschätzung der Kristallglasur liegt in ihrem faszinierenden Farbenspiel und ihrem Aussehen: So können Kristalle wie Sterne, Blumen, eisblumenartige Gebilde, Schneeflocken, nadelige oder radialstrahlige Aggregate, Würmer, Vulkanausbrüche oder wie ganze Galaxien aussehen. Manchmal sind die Kristalle wie ein Teppich miteinander verschmolzen, manchmal nur einzeln hier und da verteilt - wie Reste einer bereits erfolgten Explosion. »Erfunden« wurde die europäische Kristallglasur in der Epoche des Jugendstils. Beim Austesten der Mattierungsmöglichkeiten mit Zinkoxid traten in den großen, langsam abkühlenden Brennöfen jener Zeit Glasur-Entglasungen auf. Mit der Zeit entdeckte man, dass die ursprünglich unerwünschten Glasurfehler sehr ästhetisch sind. Da die Flecken auf der Glasur blumenartige und vor allem kristalline Formen aufwiesen, wurde sie »crystallisirte Glasur« genannt. Führende Porzellanmanufakturen in Europa (Sèvres, Kopenhagen, Stockholm, Berlin, Paris) experimentierten weiter. In ihren Forschungslaboren entwickelten sie unter hohem finanziellem Einsatz neue Varianten der Kristalle. Trotz der unvorhersehbaren Kristall-ausbildung, der begrenzten Reproduzierbarkeit, der langen Brennzeiten und des teuren Energieaufwandes tüftelte man unermüdlich an der Kristallglasur, weil sie die hohen Standards der eigenen Produktionsstätte, sowohl in technischer als auch in ästhetischer Hinsicht, unter Beweis stellte. In Fachkreisen wurde die Entdeckung der Kristallglasuren als Sensation empfunden. Auf den internationalen Weltausstellungen wetteiferte man mit den besten Ergebnissen. Mit der Pariser Weltausstellung 1889 kann man vom Durchbruch dieser Glasurtechnik sprechen. Die Faszination von der Kristallglasur erreichte auch den amerikanischen Kontinent. Es folgten Weltaus-stellungen 1893 in Chicago, 1900 in Paris und 1904 in St. Louis. Die ersten Kristallprodukte der Rockwood-Pottery waren so wertvoll, dass sie laut Berichten von Zeitgenossen sogar mit Goldmünzen aufgewogen wurden. Indirekt zeugen diese Preise davon, wie hoch der Ausschuss war, bis einige wenige gelungene Stücke in den Verkauf kamen. In der Zwischenkriegszeit versuchte man Methoden zu entwickeln, um die Kristallglasur in einem serienmäßigen Herstellungsprozess entstehen zu lassen, was letztendlich nicht gelang. Nach 1945 experimentierten Richard Bampi und Herbert Griemert mit dieser Technik. Weitere Künstler der so genannten Studiokeramik schlossen sich diesen Experimenten an. Allerdings blieb die Kristallglasur weiterhin nur auf einzelne Stücke mit Unikatcharakter beschränkt. Das Ehepaar Angelika und Gerd Panten gehört zu den wohl bekanntesten zeitgenössischen Vertretern. Das Badische Landesmuseum erwarb in diesem Jahr speziell für die Sonderausstellung einige Objekte direkt aus der Werkstatt Panten. Den Arbeiten des Ehepaares wird ein gesamter Raum gewidmet. »Magische Kristalle« 3.2. - 30.11.2018, Keramikmuseum Staufen Mi-Sa 14-17 Uhr, So 12-17 Uhr 14. / 15.7.2018 10-18 Uhr 2,50 Euro / erm. 1,50 Euro 13.-15.7.2018 Aktionstage im Keramikmuseum Staufen Freitag, 13.7.2018 20 Uhr Eröffnung der Studioausstellung »Mathies Schwarze«, anschließend Anzünden der Feuersäule Samstag, 14. Juli, und Sonntag, 15. Juli 2018 geöffnet 10-18 Uhr, Eintritt frei Kurzführungen 11 Uhr Sonderausstellung »Magische Kristalle« 12 Uhr Sonderausstellung »Magische Kristalle« 13 Uhr Studioausstellung »Mathies Schwarze« 14 Uhr Studioausstellung »Mathies Schwarze« 15 Uhr Highlights der Sammlung 16 Uhr Highlights der Sammlung Schautöpfern mit Barbara Lienhard, Schweiz Informationsstand und Keramikverkauf auf dem Kunsthandwerkermarkt Staufen

    Staufen | Keramikmuseum

    Do 22.02.18
    14 - 17 Uhr
    Magische Kristalle
  • Staufen | Keramikmuseum

    Do 22.02.18
    14 - 17 Uhr
    Keramikmuseum
  • Plattenbau 09.02. - 18.03.2018Corinna Petra Friedrich, Leipzig Nach ihrem Studium der Malerei und Grafik in Leipzig entdeckte Corinna Petra Friedrich (*1982) den Werkstoff Ton für sich und absolvierte in den folgenden Jahren eine keramische Ausbildung sowie ein Aufbaustudium an Burg Giebichenstein Halle im Studiengang Plastik. Seit 2015 hat sie ihre eigene Werkstatt in Leipzig. Ob Einzelstück oder Kleinserie, ihre Keramik zeichnet ein großer Reichtum von Ornamenten in Collagetechnik und eine Malerei von eigenwilliger Farbigkeit aus.

    Staufen | Keramikmuseum

    Do 22.02.18
    14 - 17 Uhr
    Corinna Petra Friedrich
  • Breisach | Museum für Stadtgeschichte im Rheintor

    Do 22.02.18
    14 - 17 Uhr
    Museum für Stadtgeschichte im Rheintor
  • Staufen | Stadtmuseum

    Do 22.02.18
    14 - 17 Uhr
    Stadtmuseum
  • Staufen | Keramikmuseum

    Do 22.02.18
    14 - 17 Uhr
    Keramikmuseum
  • Staufen | Stadtmuseum

    Fr 23.02.18
    8 - 12 Uhr
    Stadtmuseum
  • Plattenbau 09.02. - 18.03.2018Corinna Petra Friedrich, Leipzig Nach ihrem Studium der Malerei und Grafik in Leipzig entdeckte Corinna Petra Friedrich (*1982) den Werkstoff Ton für sich und absolvierte in den folgenden Jahren eine keramische Ausbildung sowie ein Aufbaustudium an Burg Giebichenstein Halle im Studiengang Plastik. Seit 2015 hat sie ihre eigene Werkstatt in Leipzig. Ob Einzelstück oder Kleinserie, ihre Keramik zeichnet ein großer Reichtum von Ornamenten in Collagetechnik und eine Malerei von eigenwilliger Farbigkeit aus.

    Staufen | Keramikmuseum

    Fr 23.02.18
    14 - 17 Uhr
    Corinna Petra Friedrich

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