Museen

Sammeln. Bewahren. Zeigen. Vermitteln. Museen wecken Kindheitserinnerungen und Träume. Sie fördern Neugierde, bilden und unterhalten. Sie zeigen, was und wer in der Kunstwelt Rang und Namen hat(te). Sie dokumentieren Seltsames und Skurriles, bewahren es vor dem Vergessen. Vielleicht sind Museen die schönsten Orte auf der Welt.


Alle Termine

  • Mittelalterliche Handschriften, neuzeitliche Drucke und Karten Laufzeit: 8. November 2017 bis 3. Februar 2018

    Karlsruhe | Badische Landesbibliothek

    Di 23.01.18
    9 - 19 Uhr
    Rheinheimisch – Ausgewählte Erinnerungsorte am Oberrhein
  • Holzschnitte und Kupferstiche des 15. und 16. Jahrhunderts Ihr Kinderlein kommet Holzschnitte und Kupferstiche des 15. und 16. Jahrhunderts Hauptbau, Grafikkabinette / 31.10.2017-25.02.2018 / Kuratorin: Dr. Ariane Mensger

    Basel - Schweiz | Kunstmuseum

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Ihr Kinderlein kommet
  • If Found Please Return to Lagos

    Baden-Baden | Staatliche Kunsthalle

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Emeka Ogboh
  • Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg
  • Karlsruhe | Badisches Landesmuseum

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Die Etrusker
  • Kunstgewerbe und Illustration, Sammlungen der Universität Labor Europas Straßburg 1880-1930 23. September 2017 - 25. Februar 2018 In der groß angelegten interdisziplinären Schau »Labor Europas - Straßburg, 1880 bis 1930« richten die Museen der Stadt Straßburg in Zusammenarbeit mit der Straßburger Universität den Fokus auf das Kulturleben in der elsässischen Metropole. Zwischen Berlin, Paris, München und Wien entwickelte sich die Stadt an der Schnittstelle der Mikrokosmen: antike Plastik (Leihgaben aus der sehr bemerkenswerten Sammlung von Gipsabgüssen der Universität), Ägyptologie, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie, Seismologie und Medizin. Jede dieser Sammlungen ist durch ihre schönsten und aussagekräftigsten Stücke vertreten. c) Kunst in den Museen: eine europäische Perspektive Dieser Abschnitt widmet sich den Neuzugängen der Straßburger Museen, die in diesen Jahrzehnten sehr europäisch ausgerichtet waren. Besonders gewürdigt wird hier das Wirken des Museumsfachmanns und Sammlers Wilhelm Bode, der das Straßburger Museum der schönen Künste neugründete. Mit seiner Vorliebe für alte Kunst vor allem aus Italien und Nordeuropa gab er der Sammlung dieses Museums eine seltene Prägung; bemerkenswert ist dieser Fundus auch deshalb, weil er in außergewöhnlich kurzer Zeit zusammengetragen wurde. Auch zeitgenössische deutsche Künstler, darunter Max Klinger, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Emil Nolde, Erich Heckel und Max Beckmann fanden in diesen Jahren Aufnahme in die Straßburger Sammlung. Eine Vorstellung von der besonderen Dynamik des künstlerischen Schaffens in dieser Zeit vermittelt schließlich auch der Abschnitt über die viel beachtete Ausstellung zeitgenössischer französischer Kunst im Jahr 1907. In der von Auguste Rodin geleiteten Schau entdeckte das Straßburger Publikum erstmals die impressionistischen und post-impressionistischen Werke von Malern wie Monet oder Cézanne. d) Die verschiedenen Facetten der Moderne Zum Abschluss kommen Straßburgs Berührungen mit der Moderne zur Sprache. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von modernen französischen Werken in die Straßburger Kunstsammlungen wird die Persönlichkeit des Museumsmachers Hans Haug beleuchtet, der ab 1919 die Kunstmuseen der Stadt leitete. Außerdem stellt dieser Abschnitt wichtige Sammler moderner Kunst vor, so die Brüder Horn als Aufraggeber der Ausgestaltung der Aubette und die Brüder Lickteig. Das von Hans Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp und Theo van Doesburg entworfene Dekor des Vergnügungskomplexes in der Aubette, das als ein Meisterwerk der Avantgarde gilt, wird mit den europäischen Kunstbewegungen dieser Zeit in Bezug gesetzt. Andere Straßburger Projekte von Theo van Doesburg und Sophie Taeuber-Arp vervollständigen das Kapitel. Weitere Themen sind die literarische Avantgarde mit ihrer zentralen Figur René Schickele sowie die Gründung der Annales-Schule und ihrer Revue, mit denen Marc Bloch und Lucien Febvre den Grundstein für die moderne Geschichtswissenschaft des 20. Jahrhunderts legten. Zum Abschluss widmet sich der Abschnitt dem Filmschaffen. e) Die lokale Kunstszene (Erdgeschoss des MAMCS) In der Dauerausstellung zur Klassischen Moderne im Erdgeschoss des MAMCS veranschaulichen fünf Räume mit Malerei und grafischer Kunst die Entwicklung der Straßburger Kunstszene. Besonders markant waren damals Bewegungen, die nach einer eigenen kulturellen Identität suchten. Im Zusammenhang mit der Gründung der Kunstgewerbeschule, die als ein Produkt der akademischen deutschen Tradition betrachtet wurde, entstand in Straßburg ein gewisser künstlerischer Wettbewerb. Seine Protagonisten, darunter Georg Daubner, Lothar von Seebach, Gustave Stoskopf, Henri Beecke und die Künstler der Groupe de mai, werden in der Ausstellung vorgestellt. 2. Ein naturalistisches Schaufenster in die Welt Ausstellung im deutschen, französischen und europäischen Kultur in diesen Jahrzehnten zu einem überaus kreativen Labor für neue Ideen und Formen. Im Mittelpunkt steht die Blüte der gestaltenden Künste zu einer Zeit, in der ehrgeizige Stadtentwicklungsvorhaben das Gesicht Straßburgs veränderten und eine europäische Universität ersten Ranges entstand, an der viele berühmte Forscher und Professoren wirkten. In diesen Jahrzehnten wurden an der Universität bedeutende enzyklopädische Sammlungen aufgebaut, während die Straßburger Museen Bestände zusammentrugen, die in der französischen Museenlandschaft ihresgleichen suchen. In den 1920er Jahren brachte das Straßburger Wissenschafts- und Geistesleben wegweisende Neuerungen hervor, so die Annales-Schule, die die moderne Geschichtswissenschaft begründete, oder die avantgardistische Aubette. Anliegen der Schau ist es, Straßburgs tiefe Verbundenheit mit der europäischen Humanismus-Tradition, die auch die heutige Stadt zutiefst prägt, in ihrer ganzen Komplexität zu veranschaulichen. · eine groß angelegte Ausstellung an mehreren Orten in der Stadt · die Geschichte Straßburgs im Spiegel heutiger Herausforderungen · Veranschaulichung einer wesentlichen Konstituente des europäischen Aufbaus · über 1000 Werke, Objekte und Schriftzeugnisse · ein kühn gestaltetes, attraktives Ausstellungsdesign · eine kreative und spielerische Vermittlung der Aussage für alle Zielgruppen · eine enge Zusammenarbeit zwischen den Straßburger Kulturinstitutionen und ihren Partnern, ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm mit vielen Veranstaltungen in der Stadt 1. Labor Europas, Straßburg 1880-1930 Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Straßburg a) Lebensart: Kunstgewerbe und Illustration Wie in anderen europäischen Großstädten erlebte das Kunstgewerbe im Zusammenhang mit den Anfängen der Stadtplanung auch in Straßburg eine nie dagewesene Blüte. Mehrere dieser Zeit nachempfundene Räume (Period Rooms) geben einen Überblick über die Techniken, in denen sich die damaligen Kunsthandwerker auszeichneten: Intarsien- und Glasarbeiten, Keramik, Bildhauerei. Entworfen wurden die in den drei Period Rooms inszenierten Interieurs von Charles Spindler für die Weltausstellungen von Paris (1900), Turin (1902) und Saint-Louis (1904). Der Abschnitt stellt die bedeutendsten, weit über die Regionalgrenzen bekannten Künstler dieser Periode vor: Charles Spindler, Désiré Ringel d'Illzach oder auch Josef Kaspar Sattler. Zur Sprache kommen auch die Kunstgewerbeschule und das Wirken ihrer Leiter Anton Seder und François Rupert Carabin sowie die Arbeit der sehr aktiven Illustrationswerkstatt. b) Die Sammlungen der Universität: Forschung auf Spitzenniveau Breiter Raum ist den umfangreichen Sammlungen gewidmet, die die verschiedenen Institute der Straßburger Universität in diesen Jahrzehnten anlegten. Die Sammlungen haben viele Gemeinsamkeiten; vor allem zeichnen sie sich durch ihren universalistischen Charakter und ein auf pädagogische Vermittlung und Forschung ausgerichtetes Herangehen aus. Mikrokosmen: antike Plastik (Leihgaben aus der sehr bemerkenswerten Sammlung von Gipsabgüssen der Universität), Ägyptologie, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie, Seismologie und Medizin. Jede dieser Sammlungen ist durch ihre schönsten und aussagekräftigsten Stücke vertreten. c) Kunst in den Museen: eine europäische Perspektive Dieser Abschnitt widmet sich den Neuzugängen der Straßburger Museen, die in diesen Jahrzehnten sehr europäisch ausgerichtet waren. Besonders gewürdigt wird hier das Wirken des Museumsfachmanns und Sammlers Wilhelm Bode, der das Straßburger Museum der schönen Künste neugründete. Mit seiner Vorliebe für alte Kunst vor allem aus Italien und Nordeuropa gab er der Sammlung dieses Museums eine seltene Prägung; bemerkenswert ist dieser Fundus auch deshalb, weil er in außergewöhnlich kurzer Zeit zusammengetragen wurde. Auch zeitgenössische deutsche Künstler, darunter Max Klinger, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Emil Nolde, Erich Heckel und Max Beckmann fanden in diesen Jahren Aufnahme in die Straßburger Sammlung. Eine Vorstellung von der besonderen Dynamik des künstlerischen Schaffens in dieser Zeit vermittelt schließlich auch der Abschnitt über die viel beachtete Ausstellung zeitgenössischer französischer Kunst im Jahr 1907. In der von Auguste Rodin geleiteten Schau entdeckte das Straßburger Publikum erstmals die impressionistischen und post-impressionistischen Werke von Malern wie Monet oder Cézanne. d) Die verschiedenen Facetten der Moderne Zum Abschluss kommen Straßburgs Berührungen mit der Moderne zur Sprache. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von modernen französischen Werken in die Straßburger Kunstsammlungen wird die Persönlichkeit des Museumsmachers Hans Haug beleuchtet, der ab 1919 die Kunstmuseen der Stadt leitete. Außerdem stellt dieser Abschnitt wichtige Sammler moderner Kunst vor, so die Brüder Horn als Aufraggeber der Ausgestaltung der Aubette und die Brüder Lickteig. Das von Hans Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp und Theo van Doesburg entworfene Dekor des Vergnügungskomplexes in der Aubette, das als ein Meisterwerk der Avantgarde gilt, wird mit den europäischen Kunstbewegungen dieser Zeit in Bezug gesetzt. Andere Straßburger Projekte von Theo van Doesburg und Sophie Taeuber-Arp vervollständigen das Kapitel. Weitere Themen sind die literarische Avantgarde mit ihrer zentralen Figur René Schickele sowie die Gründung der Annales-Schule und ihrer Revue, mit denen Marc Bloch und Lucien Febvre den Grundstein für die moderne Geschichtswissenschaft des 20. Jahrhunderts legten. Zum Abschluss widmet sich der Abschnitt dem Filmschaffen. e) Die lokale Kunstszene (Erdgeschoss des MAMCS) In der Dauerausstellung zur Klassischen Moderne im Erdgeschoss des MAMCS veranschaulichen fünf Räume mit Malerei und grafischer Kunst die Entwicklung der Straßburger Kunstszene. Besonders markant waren damals Bewegungen, die nach einer eigenen kulturellen Identität suchten. Im Zusammenhang mit der Gründung der Kunstgewerbeschule, die als ein Produkt der akademischen deutschen Tradition betrachtet wurde, entstand in Straßburg ein gewisser künstlerischer Wettbewerb. Seine Protagonisten, darunter Georg Daubner, Lothar von Seebach, Gustave Stoskopf, Henri Beecke und die Künstler der Groupe de mai, werden in der Ausstellung vorgestellt.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Labor Europas - Straßburg 1880 bis 1930
  • Retrospektive zum 80. Geburtstag Georg Baselitz 21. Januar - 29. April 2018 Die Fondation Beyeler widmet zu Beginn des Jahres 2018 Georg Baselitz (geb. 1938 in Deutschbaselitz, Sachsen) eine umfangreiche Ausstellung. Aus Anlass des 80. Geburtstags dieses für die Kunst unserer Zeit zentralen Künstlers werden in einer fokussierten Retrospektive viele der wichtigsten Gemälde und Skulpturen vereint, die Baselitz in den letzten sechs Jahrzehnten geschaffen hat. Dazu werden neue Werke zu sehen sein, die noch nie öffentlich gezeigt wurden. Baselitz ist einer der wenigen zeitgenössischen Künstler, die tief in der Geschichte der europäischen und amerikanischen Malerei verwurzelt sind. Er gilt als Erfinder einer figurativen Bildsprache, die aus einem reichen Repertoire an ikonografischen und stilistischen Elementen schöpft. In seinen Bildfindungen erlangen diese jedoch widersprüchliche und ambivalente Bedeutung. So funktioniert Baselitz' Bilderkosmos wie ein Spiegelkabinett, in dem eigene, erinnerte und imaginierte Bilder mit kunsthistorischen Vor-Bildern zu neuen Bildkompositionen verschmelzen. In den spannungsvollen, aus allen Schaffensperioden stammenden Werken in der Ausstellung offenbart sich der ganze inhaltliche und stilistische Reichtum von Baselitz' OEuvre. Exemplarische Schlüsselwerke der 1960er-Jahre wie die Helden- und die Fraktur-Bilder werden in der Fondation Beyeler ebenso vertreten sein wie die auf dem Kopf gemalten Motive, mit denen Baselitz in den 1970er- und 1980er-Jahren berühmt wurde. Unter den grossformatigen Holzskulpturen wird auch die erste von Baselitz aus Holz gehauene und bemalte Arbeit vertreten sein, die 1980 auf der Biennale von Venedig einen kulturpolitischen Skandal auslöste. Gemälde aus der Remix-Serie sowie in jüngster Zeit entstandene Arbeiten vervollständigen den Blick auf einen der eigensinnigsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Retrospektive, in der rund 80 Gemälde und zehn Skulpturen aus den Jahren 1959 bis 2017 zu sehen sein werden, führt Leihgaben aus renommierten europäischen und amerikanischen Institutionen und Privatsammlungen zusammen. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington D. C., wo sie anschliessend in veränderter Form gezeigt wird. Parallel zur Ausstellung in der Fondation Beyeler präsentiert das Kunstmuseum Basel Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz.

    Riehen - Schweiz | Fondation Beyeler

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Georg Baselitz
  • Spielzeuge, Kurzfilme und Objekte aus der Spielzeugsammlung von Charles und Ray Eames »Take your pleasure seriously!«: Dieser Leitsatz von Charles Eames bildet den Ausgangspunkt für die Ausstellung »Play Parade« in der Vitra Design Museum Gallery. Sie zeigt Spielzeuge, Kurzfilme und Objekte aus der Spielzeugsammlung von Charles und Ray Eames in einer formen- und farbenreichen Rauminstallation zum Betrachten, Entdecken und Mitmachen. Die Originalobjekte sind zwar sicher in Vitrinen verwahrt, doch liegen allerlei Rekonstruktionen und Re-Editionen zum Ausprobieren und Spielen bereit. Unter den Exponaten sind »The Toy«, ein Bausystem aus Stäben und bunten Flächen, Tiermasken, das berühmte »House of Cards« und Filme, in denen unzählige Kreisel tanzen oder Puppen und Spielzeugwagen eine fröhliche Parade veranstalten. Die Ausstellung verdeutlicht, wie ernst Charles und Ray Eames ihre Arbeit und Forschung an Spielobjekten nahmen und wie spielerisches Vorgehen beim Entwerfen die Quelle von Kreativität sein kann - auch ihrer eigenen.

    Weil am Rhein | Vitra Design Museum Gallery

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Charles und Ray Eames: Play Parade
  • Werke auf Papier

    Basel - Schweiz | Kunstmuseum

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Georg Baselitz
  • Ein deutscher Maler in der Schweiz

    Konstanz | Wessenberg-Galerie

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Ernst Württenberger
  • Konstanz | Archäologisches Landesmuseum

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Archäologisches Landesmuseum
  • Römisch Way of Life

    Konstanz | Archäologisches Landesmuseum

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Archäologie und Playmobil
  • Kunsthistorisch umfassende Überblicksausstellung über die amerikanische Kunstproduktion in den letzten Dekaden Ausstellungdauer bis 21.05.18 AMERICA! AMERICA! HOW REAL IS REAL? Ausstellung in Baden-Baden vom 9. Dezember 2017 - 21. Mai 2018 Eine Ausstellung mit Arbeiten von Alex Katz, Jeff Koons, Jenny Holzer, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Cindy Sherman, Jeff Wall, Andy Warhol, u.a. Film und Fernsehen, Konsum und Kapital, Politik und Medien - sie alle leben von der Übertreibung, und sie alle sind damit per se Verbündete und Verbreiter der Lüge, des Fakes. Gleichzeitig sind sie es, die unser Bild von Amerika bis heute bestimmen - allein weil sie die Imaginationen amerikanischen Selbstverständnisses tatsächlich beherrschen. Der »American Dream«, die Klischees und die Kunst: Gerade in Zeiten von »Fake News« und »Alternative Facts« wird deutlich, wie sehr der amerikanische Traum mit emotional aufgeladenen Bildern und Symbolen verwoben ist. Wohl kaum eine andere Nation ist sich der Wirkungskraft von Bildern so bewusst und setzt sie so gezielt ein. Die Images des »American Way of Life«, die in den Medien und der Unterhaltungsindustrie produziert werden, können bestehende Machtverhältnisse und Vorstellungen von Wirklichkeit zementieren, aber auch radikal in Frage stellen. Mit rund 70 Meisterwerken der US-Gegenwartskunst, wie Andy Warhols Race Riot (1964), Jeff Koons' lebensgroßer Skulptur Bear and Policeman (1988) oder Jenny Holzers Leuchtschriftinstallation Truisms (1994) zeigt die Ausstellung America! America! How real is real? im Museum Frieder Burda, wie Künstler von den 1960er-Jahren bis heute die amerikanische Realität kommentieren - und damit auch, wie sich der amerikanische Umgang mit Wirklichkeit und Wahrheit in den letzten Jahrzehnten dargestellt hat. Denn das ambivalente Verhältnis von Real und Fake, die Strategien von Traum und Täuschung haben sich über Jahrzehnte hinweg auch immer wieder in der Bildkultur Amerikas niedergeschlagen - ob sie nun »nur« gespiegelt oder aber souverän mit ihnen gespielt wurde. Mit zahlreichen internationalen Leihgaben und Werken aus der Sammlung Frieder Burda, in der die US-Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg einen wesentlichen Schwerpunkt bildet, lädt America! America! How real is real? nun zu einer Exkursion durch diese visuelle Kultur Amerikas ein.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    America! America! How real is real?
  • New Swiss Performance Now PerformanceProcess. New Swiss Performance Now 19.1. - 18.2.2018 Mit Blick auf die jüngste Generation von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern, die mit Performance arbeiten, zeigt diese »Live-Ausstellung« andauernde sowie flüchtige Werke unter anderem von Claudia Comte, Florian Graf, Raphael Hefti, Balz Isler, Florence Jung, Sophie Jung, Stefan Karrer, Ariane Koch & Sarina Scheidegger, Jérôme Leuba, Marta Margnetti, Lou Masduraud & Antoine Bellini, Garrett Nelson, Ernestyna Orlowska, Lea Rüegg & Raphaela Grolimund, Romy Rüegger, Yves Scherer, Steven Schoch und Johannes Willi, begleitet von szenografischen Elementen von Hannah Weinberger. Vernissage Do, 18.1.2018, 19 Uhr

    Basel - Schweiz | Kunsthalle

    Di 23.01.18
    11 - 18 Uhr
    Performance Process
  • Exponate von 1750 bis 1950

    Heitersheim | Puppenmuseum

    Di 23.01.18
    11 - 18 Uhr
    Kleine Welt
  • Zur Geschichte der Drei-Länder-Region BZ-Artikel (BZ Plus): Hier ist das Depot bis 2021 beherbergt

    Lörrach | Dreiländermuseum

    Di 23.01.18
    11 - 18 Uhr
    Dreiländerausstellung
  • 120 Jahre nach dem 1. Zionistenkongress in Basel. Installationen, Filme, Einzelwerke Michael Clegg & Martin Guttmann 120 Jahre nach dem Ersten Zionistenkongress in Basel Gegenwart / 25.11.2017-25.03.2018 / Kurator: Søren Grammel Nach der Neueinrichtung von drei Etagen zeigt sich das Kunstmuseum Basel | Gegenwart ab 25. November 2017 in fast vollständig neuem Gewand. Im Fokus steht dabei die Präsentation der Sammlungen des Kunstmuseums sowie der Emanuel Hoffmann-Stiftung, ergänzt durch eine Intervention des Künstlerduos Michael Clegg & Martin Guttmann. Pro Ausstellungsraum wird eine künstlerische Position gezeigt, so dass sich durch das ganze Haus hindurch ein Zusammenspiel aus Installationen, Filmen und raumgreifenden Einzelwerken ergibt. Darunter befinden sich Arbeiten von Carl Andre, Francis Alÿs, Burt Barr, Louis Cane, Ceal Floyer, Wade Guyton, Steve McQueen, Sol LeWitt, Kilian Rüthemann, Richard Serra, Oscar Tuazon, Mark Wallinger und Heimo Zobernig. Hervorzuheben sind zudem die Interventionen der Schweizer Künstlerinnen Claudia & Julia Müller und Marianne Eigenheer, die jeweils einen Raum mit ihren Werken kuratieren, sowie die Neuinterpretation einer vor zehn Jahren in der Kunsthalle Basel gezeigten Arbeit des Künstlerduos Clegg & Guttmann. Michael Clegg und Yair Martin Guttmann treten seit 1980 gemeinsam auf. Beide haben sie in New York studiert, und beide lehren heute an künstlerischen Hochschulen in Karlsruhe und Wien. In Basel richteten Clegg & Guttmann 1997 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Ersten Zionistenkongresses eine Rauminstallation im Oberlichtsaal der Kunsthalle ein. Diese Installation wird nun, 20 Jahre später, in einer Neuinterpretation im Kunstmuseum Basel | Gegenwart gezeigt.

    Basel - Schweiz | Kunstmuseum

    Di 23.01.18
    11 - 18 Uhr
    Michael Clegg & Martin Guttmann
  • 500 Jahre Reformation am Oberrhein Ganz Deutschland feiert, bezogen auf Martin Luthers Thesenanschlag 1517, das große Reformationsjubiläum. Ganz Deutschland? In der kleinen Stadt Lörrach ganz im Südwesten widmet sich das Dreiländermuseum sogar gleich mehreren "Reformationen". Die Mehrzahl im Titel der neuen Ausstellung deutet auf sehr vielfältige Religionsgeschichtliche Umwälzungen in der Region hin. Weil die Ausstellung in Kooperation mit dem Kirchenbezirk präsentiert wird, gibt es noch einen Raum, der aktuelle Aspekte von Glaubensfreiheit und Veränderung erörtert. Mehr zum Thema BZ-Artikel: Der schmerzhafte Weg zur Toleranz BZ-Artikel: Schätze für kurze Zeit gehoben

    Lörrach | Dreiländermuseum

    Di 23.01.18
    11 - 18 Uhr
    Reformationen
  • Schweizer Performancekunst von 1960 bis in die Gegenwart

    Basel - Schweiz | Museum Jean Tinguely

    Di 23.01.18
    11 - 18 Uhr
    Performance Process
  • Exponate von 1750 bis 1950

    Heitersheim | Puppenmuseum

    Di 23.01.18
    11 - 18 Uhr
    Kleine Welt

Badens beste Erlebnisse